Journal Onkologie

SCLC | Beiträge ab Seite 4

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Update: Moderne Therapie des kleinzelligen Lungenkarzinoms

Das kleinzellige Lungenkarzinom (SCLC) ist mit 10-15% aller Lungenkarzinome eher selten und tendenziell rückläufig. Es besteht eine enge Assoziation zum Rauchen. Typisch sind die neuroendokrine Differenzierung sowie die hohe Proliferationsrate des Tumors. Bei Erstdiagnose sind potentiell kurative Situationen (limited disease) mit einem Drittel der Fälle vergleichsweise selten; häufiger bestehen ein ausgeprägter mediastinaler Befall sowie eine Metastasierung. Seit Jahrzehnten ist die Platin-basierte Kombinationschemotherapie der Standard. Fortschritte in der Behandlung konnten durch Einzug der Immun-Checkpoint-Inhibition erreicht werden, aber auch einzelne Targets bieten interessante Ansätze.
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Medizin

Biomarker PD-L1: Gebündelte Informationen im QuIP-Portal

Um sich über den Biomarker PD-L1 zu informieren, mussten Patho- und Onkologen bislang auf die Webseiten der Arzneimittelhersteller oder wissenschaftliche Publikationen zurückgreifen, bzw. Fachtagungen und Weiterbildungen und Trainings absolvieren. Die Qualitätssicherungsinitiative Pathologie – QuIP GmbH hat sich der Problematik angenommen und mit dem Portal einen Ort geschaffen, um all diese Informationen zu bündeln.*
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SCLC: Vielversprechende Daten zu Rova-T

Das Protein Delta-Like-Ligand 3 (DLL3) wird bei 72-85% der Patienten mit kleinzelligem Lungenkarzinom (SCLC) auf der Oberfläche der Tumorzellen exprimiert. Weil es sonst im Körper kaum vorkommt, eignet es sich optimal, um SCLC-Zellen spezifisch und gezielt zu erreichen. Dafür wurde ein monoklonaler Antikörper gegen DLL3 (Rovalpituzumab) entwickelt und mit einem zytotoxischen Wirkstoff (Tesirine) konjugiert. Nach der Bindung an DLL3 wird Rovalpituzumab-Tesirine, kurz Rova-T, internalisiert, Tesirine wird abgespalten und kann seine zytotoxische Wirkung entfalten.
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Checkpoint-Blockade auch beim progredienten kleinzelligen Lungenkrebs wirksam

Immuncheckpoint-Inhibitoren wie Nivolumab, ein Antikörper gegen PD-1, und der Anti-CTLA-4 Antikörper Ipilimumab wirken der Immunsuppression entgegen und können auch bei Chemoresistenz noch eine klinisch nachweisbare Antitumoraktivität auslösen. In der CheckMate -032-Studie ist dies für Nivolumab mit und ohne Ipilimumab beim kleinzelligen Lungenkarzinom (SCLC) nach Versagen einer platinbasierten Behandlung belegt worden.
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Antikörper-Wirkstoff-Konjugat Rova-T vielversprechend beim SCLC

Rovalpituzumab tesirine (Rova-T) hat in einer ersten klinischen Studie eine vielversprechende Wirksamkeit beim rezidivierten kleinzelligen Lungenkrebs (SCLC) zeigen können (1). Rova-T ist ein neuartiger, gegen das Oberflächenprotein DLL3 (delta-like protein 3) gerichteter Antikörper, verbunden mit einem sehr effektiven Chemotherapeutikum. 89% der Patienten, deren Tumoren hohe Level von DLL3 exprimierten, erfuhren eine Krankheitsstabilisierung, und bei 39% schrumpfte der Tumor.
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