Journal Onkologie

Resektion

Sarkome
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Computertastatur mit einem Knopf für "angiosarcoma of the breast"

Postradiogene Sarkome und Angiosarkome

Angiosarkome sind seltene, hochmaligne Weichgewebesarkome endothelialen Ursprungs mit ausgeprägter Metastasierungsneigung und insgesamt ungünstiger Prognose. Postradiogene Sarkome (PRS) stellen eine seltene, aber klinisch relevante Spätkomplikation nach Strahlentherapie dar und gewinnen aufgrund steigender Langzeitüberlebensraten von Patient:innen zunehmend an Bedeutung. Insbesondere das postradiogene Angiosarkom der Brust tritt typischerweise mehrere Jahre nach Radiotherapie auf und ist durch diagnostische Verzögerungen sowie therapeutische Herausforderungen gekennzeichnet. Die Therapie basiert primär auf einer radikalen chirurgischen Resektion, während systemische Therapien ergänzend eingesetzt werden können. Die Patient:innen profitieren von einer frühzeitigen Behandlung in spezialisierten Sarkomzentren.
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Thorakale Tumoren
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Schematische Darstellung eines menschlichen Oberkörpers mit Lungenkrebs

Die Behandlung von Pancoast-Tumoren – Update

Unter den Lungenkarzinomen stellt der Pancoast- bzw. Superior-Sulcus-Tumor (SST) eine besondere Herausforderung dar. Während er lange als unheilbar galt, ist inzwischen mittels multimodaler Therapie ein tumorfreies Überleben möglich. Die Operation steht hierbei im Zentrum. Die mögliche Tumorinfiltration von Brustwand, Wirbelkörpern, Gefäßen und Plexus brachialis erfordert die Kenntnis verschiedener operativer Zugänge und interdisziplinäres operatives Vorgehen. Insgesamt besteht das Therapiekonzept aus Systemtherapie, Operation und Radiatio. Als Alternative zur Leitlinienempfehlung mit neoadjuvanter Radiochemotherapie (RCT) sollte eine induktive Systemtherapie mit adjuvanter Radiatio diskutiert werden. Ziel dieses Updates ist es, einen Einblick der Integration neuer operativer und systemischer Ansätze, insbesondere der Immuntherapeutika, in die Therapiekonzepte der SST zu geben.
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Weitere Inhalte:
NSCLC
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NSCLC: Differenzierte Therapie mit Durvalumab in den Stadien II und III
Kurativ intendierte Therapie des NSCLC

MDT-BRIDGE: Differenzierte Therapie mit Durvalumab in den Stadien II und III

Immuncheckpoint-Inhibitoren werden zunehmend in der perioperativen Behandlung des frühen nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms (NSCLC) eingesetzt. Dennoch bleiben zentrale Fragen offen – insbesondere hinsichtlich des optimalen Vorgehens bei Patient:innen mit potenziell-resezierbarem Tumor. Auch fehlten bislang belastbare Daten für den Fall, dass eine zunächst als resezierbar eingeschätzte Erkrankung sich doch nicht operieren lässt. Wichtige Antworten liefert hier die Interimsauswertung der Phase-II-Studie MDT-BRIDGE*, die beim Europäischen Krebskongress (ESMO) in Berlin vorgestellt wurde. Sie ist die erste globale Studie, die prospektiv eine neoadjuvante Therapie mit Durvalumab + Chemotherapie (CT) bei Patient:innen mit potenziell-resezierbarem NSCLC evaluiert.
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