Journal Onkologie

Olaratumab

Sarkome

Metastasiertes Weichgewebesarkom: Update zu neuen Substanzen und laufenden Studien

Weichgewebesarkome sind mit 1% aller malignen Erkrankungen seltene Tumore des mesenchymalen Gewebes, deren Therapie bisher auf wenige zugelassene, wirksame Medikamente wie Doxorubicin oder Ifosfamid beschränkt blieb. Zahlreiche klinische Studien und neue Substanzentwicklungen wie Trabectedin, Olaratumab oder Eribulin haben jedoch das therapeutische Spektrum in der Behandlung von Patienten mit metastasierten Weichgewebesarkomen in jüngster Vergangenheit bereichert und sollen in der folgenden Übersicht dargestellt werden.
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Mammakarzinom

HR+/HER2-negatives Mammakarzinom: Längeres PFS durch Kombination aus Fulvestrant und CDK4/6-Inhibitor Abemaciclib

Wird bei vorbehandelten Patientinnen mit HR+/HER2-negativem Mammakarzinom die Fulvestrant-Therapie durch den CDK4/6-Inhibitor Abemaciclib ergänzt, führt dies im Vergleich zu Fulvestrant alleine zu einer Reduktion des Risikos für Progression oder Tod um 45%, zeigen die Daten der Phase-III-Studie MONARCH 2 (1), die bei der diesjährigen ASCO-Jahrestagung präsentiert wurden.
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Sarkome

Endlich auch Fortschritte in der Therapie von Weichgewebesarkomen

„Fortgeschrittene Weichgewebesarkome sind seltene Tumorerkrankungen, die schwierig zu behandeln sind“, sagte Prof. Dr. Peter Reichhardt, Berlin. Bisherige Versuche, das Gesamtüberleben (OS) bei Weichteilsarkomen mit Kombinationstherapien zu verlängern, blieben erfolglos – bis jetzt. Die Daten zu dem Anti-PDGFRa-Antikörper Olaratumab sind vielversprechend. „Ein signifikanter Vorteil von etwa 11 Monaten im OS unter der Kombination von Olaratumab und Doxorubicin im Vergleich zu Doxorubicin allein – das war überraschend“, sagte Reichhardt.
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