Journal Onkologie

Nierenzellkarzinom (RCC) | Beiträge ab Seite 3

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Erstlinientherapie des metastasierten Nierenzellkarzinoms – Update 2023

Die systemische Therapie des metastasierten Nierenzellkarzinoms (mRCC) befindet sich in einem stetigen Wandel, seitdem Anfang 2019 die Immun-Immun-Kombination aus den Immuncheckpoint-Inhibitoren (ICI) Nivolumab und Ipilimumab zugelassen wurde (1). Aktuell sind 4 weitere Therapiekombinationen aus ICI und Tyrosinkinase-Inhibitoren (TKI) zugelassen worden und konkurrieren um den Standard in der Erstlinientherapie (2). In diesem Überblick werden die aktuellen Daten in der systemischen Erstlinientherapie des mRCC vorgestellt und bewertet.
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Nierenzellkarzinom

nccRCC: Kombinationstherapie aus Cabozantinib und Atezolizumab zeigt anhaltende Wirkung

In der Phase-Ib-Studie COSMIC-021 (NCT03170960) zeigte die Kombinationstherapie Cabozantinib + Atezolizumab bei Patient:innen mit fortgeschrittenem nicht-klarzelligem Nierenzellkarzinom (nccRCC) eine vielversprechende klinische Aktivität bei einer medianen Nachbeobachtung von 13 Monaten (1). Nun wurden auf dem ASCO-GU die Follow-up-Ergebnisse der Studie vorgestellt (2).
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Nierenzellkarzinom

aRCC: 3-Jahres-Follow-up der CheckMate-9ER-Studie zeigt Überlegenheit von Nivolumab + Cabozantinib gegenüber Sunitinib

Ein auf dem ASCO-GU vorgestelltes Follow-up der CheckMate-9ER-Studie von mindestens 3 Jahren bestätigte die Vorteile von Nivolumab + Cabozantinib gegenüber Sunitinib hinsichtlich des Überlebens und des Ansprechens bei Patient:innen mit fortgeschrittenem Nierenzellkarzinom (aRCC). Es traten in beiden Behandlungsgruppen keine neuen Sicherheitssignale auf.
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Medizin

CheckMate-9ER-Studie: Langfristiger Überlebensvorteil unter Cabozantinib plus Nivolumab bei RCC

Die Erstlinientherapie des fortgeschrittenen Nierenzellkarzinoms (RCC) mit Cabozantinib und Nivolumab ist einer Behandlung mit Sunitinib auch nach mindestens 3 Jahren und im Median 44 Monaten Nachbeobachtungszeit hinsichtlich der erzielten Überlebens- und Ansprechrate überlegen – und dies unabhängig von der IMDC-Risikogruppe der Patient:innen (1). Dies zeigen aktuell im Rahmen des American Society of Clinical Oncology Genitourinary Cancers Symposiums (ASCO GU) vorgestellte Daten der CheckMate-9ER-Studie. Die Phase-III-Studie untersucht die Wirksamkeit und Sicherheit des Multi-Target-Tyrosinkinase-Inhibitors (mTKI) Cabozantinib in Kombination mit dem monoklonalen Antikörper Nivolumab im Vergleich zu einer Sunitinib-Monotherapie bei Patient:innen mit unbehandeltem fortgeschrittenen oder metastasierten RCC und führte bereits 2021 zur EMA-Zulassung der Kombinationstherapie in dieser Indikation (2). Der aktuell präsentierte Datenschnitt stellt die längste dokumentierte Nachbeobachtungsphase zu einer Phase-III-Studie dar, die ein mTKI-Immuntherapie-Schema bei dieser Patient:innenpopulation untersucht.
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Entitätsübergreifend

Geschlechtsspezifische Aspekte in der Tumorforschung

Krebserkrankungen sind mit 9,9 Millionen Toten im Jahr 2020 die zweithäufigste Todesursache weltweit. Im Jahr 2020 wurden ca. 19,3 Millionen neue Krebserkrankungen diagnostiziert (1) und für 2040 werden weltweit 29 Millionen Neuerkrankungen prognostiziert. Männer entwickeln weltweit häufiger solide Tumoren als Frauen und sterben öfter daran. Bisher sind die höhere Inzidenz und Mortalität bei Männern nicht geklärt. In diesem Artikel präsentieren wir einen Überblick über Geschlechterunterschiede bei Krebserkrankungen. Wir diskutieren Mechanismen, die diesem Ungleichgewicht zugrunde liegen können und die im Rahmen von Präzisionsmedizin unterschiedliche Angriffspunkte für Krebsprävention und -therapie bei Frauen und Männern bieten könnten.
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Medizin

Fortgeschrittenes HCC: Pembrolizumab + Lenvatinib oder Lenvatinib-Monotherapie?

Es liegen die Ergebnissen der finalen Analyse der Phase-III-Studie LEAP-002 (NCT03713593) vor: Diese Studie untersuchte Pembrolizumab plus Lenvatinib im Vergleich zu Lenvatinib als Monotherapie als Erstlinienbehandlung für Patient:innen mit fortgeschrittenem oder inoperablem, hepatozellulären Karzinom (uHCC). Die Ergebnisse wurden auf der diesjährigen Jahrestagung der Europäischen Gesellschaft für Medizinische Onkologie (ESMO) vorgestellt (Abstract #LBA34).
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Entitätsübergreifend

Pädiatrische Lymphome und Uroonkologie

In der Juli/August-Ausgabe von JOURNAL ONKOLOGIE 2022 stellen pädiatrische Lymphome und die Uroonkologie den thematischen Schwerpunkt dar. Dabei können Sie mit dem Artikel zu hochmalignen Lymphomen im Kindesalter 2 CME-Punkte erwerben. Außerdem gibt es wieder einige spannende Fortbildungen. So können Sie beispielsweise erfahren, wie das beste chirurgische Vorgehen bei Astrozytomen und Glioblastomen ist. Darüber hinaus finden Sie im News-Teil eine ausführliche Berichterstattung zu den beiden großen Krebskongressen der EHA und ASCO.
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Nierenzellkarzinom

RCC: Zusätzliche MET- und CTLA-4-Inhibition zeigte keine ausreichende Wirksamkeit

Die Phase-II-Studie CALYPSO untersuchte bei Patient:innen mit fortgeschrittenem klarzelligen Nierenzellkarzinom (RCC) die Wirksamkeit der MET-Inhibition mit Savolitinib (S) oder die CTLA-4-Hemmung mit Tremelimumab (T) jeweils als Monotherapie oder in Kombination mit dem PD-L1-Inhibitor mit Durvalumab. Die Studie hat ihren primären Endpunkt – eine bestätigte Ansprechrate (cRR) von mindestens 50% – nicht erreicht.
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Nierenzellkarzinom

Systemtherapie des Nierenzellkarzinoms – Update 2022

Ca. 40% aller soliden Tumoren betreffen das Fachgebiet der Urologie. Durch die breite Anwendung von immunonkologischen Medikamenten und anderen neuen Therapieoptionen hat dieses Fachgebiet einen entscheidenden Zuwachs an Bedeutung erhalten. Auf dem Symposium für urogenitale Tumoren der American Society of Clinical Oncology (ASCO-GU) im Februar und beim Jahreskongress der ASCO Anfang Juni 2022 wurden erneut wesentliche Studiendaten präsentiert, von denen viele die tägliche Praxis beeinflussen, vor allem durch die Zulassung von neuen oder bekannten Substanzen in neuen Indikationen. Im Folgenden werden die beiden wichtigsten aktuellen Themen zur medikamentösen Tumortherapie fortgeschrittener Nierenzellkarzinome (RCC) diskutiert.
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Urologische Tumoren

AUO-Studienaktivitäten in der Uro-Onkologie

Bereits seit Gründung der Arbeitsgemeinschaft Urologische Onkologie (AUO) der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. in den 90er Jahren war die Förderung von Studien in der Uro-Onkologie eine Hauptaufgabe der AUO. Hierfür unternimmt die AUO verschiedene Anstrengungen, um die Durchführung von qualitativ hochwertigen Studien im Indikationsgebiet zu fördern und zu beschleunigen. So unterzieht die AUO ihr eingereichte Studienprotokolle und -entwürfe einer Kurzbegutachtung. Bei positivem Ergebnis der Kurzbegutachtung wird die Studie durch die AUO aktiv gefördert. Hierzu zählt die Publikation von Studienvorstellungen in einschlägigen Medien genauso wie die Präsentation der Studien auf der AUO-Homepage. Zusätzlich werden diese in ihrer aktiven Phase in Bezug auf die Rekrutierung durch die AUO begleitet. Aus den somit gewonnenen Zahlen kann die AUO für künftig neu einge­reichte Studien gezielte Zentren-Empfehlungen abgeben, sodass es den Sponsoren der Studien leichter fällt, für ihre Studie Studienzentren zu finden. Alle Maßnahmen der AUO hierbei zielen darauf ab, für eine schnelle Rekrutierung in qualitativ hochwertige Studien zu sorgen und somit für eine bessere medizinische Versorgung der Patienten von morgen auf Grundlage von evidenzbasierter Medizin einzutreten. 
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Medizin

DEGRO 2022: Wachsende Bedeutung von TTFields über das Glioblastom hinaus

Tumor Treating Fields (TTFields) sind aus der Therapie des Glioblastoms nicht mehr wegzudenken. Aufgrund des physikalischen Wirkprinzips kommt der Einsatz von TTFields prinzipiell auch bei anderen Tumorentitäten in Frage, weshalb zurzeit die Wirksamkeit und Sicherheit bei anderen Krebserkrankungen untersucht wird. In einem Symposium* im Rahmen des diesjährigen Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO) stellten Expert:innen den aktuellen Stand der Forschung, einschließlich neuester Studiendaten, vor. Weitere Themen waren die kombinierte Anwendung von Strahlentherapie und TTFields beim Glioblastom, sowie technische Innovationen rund um TTFields.
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