Journal Onkologie

Medizin | Beiträge ab Seite 33

Medizin

mHSPC: Aktuelle Daten zur Triple-Therapie mit Darolutamid

Auf dem Genitourinary Cancers Symposium der American Society of Clinical Oncology (ASCO-GU) sowie auf dem Kongress der European Association of Urology (EAU) wurden 2 neue post-hoc-Subgruppenanalysen der Phase-III-Studie ARASENS vorgestellt. Darin wurde gezeigt, dass Darolutamid plus Androgendeprivationstherapie (ADT) und Docetaxel das Gesamtüberleben (OS) beim metastasierten hormonsensitiven Prostatakarzinom (mHSPC) verbessert sowie, dass mHSPC-Patienten sowohl bei hohem als auch niedrigem initialen PSA-Wert von der Darolutamid-haltigen Triple-Therapie profitieren.
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NSCLC
ELCC 2025

ALK+ NSCLC: systemische und intrakranielle Langzeitwirksamkeit etabliert Lorlatinib als Erstlinienstandard

Der Drittgenerations-ALK-Inhibitor Lorlatinib erreicht in der Erstlinienbehandlung des fortgeschrittenen ALK-positiven nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms (ALK+ NSCLC) eine bisher nicht gekannte progressionsfreie Überlebenszeit (PFS) und stellt damit die präferierte Behandlung für therapienaive Erkrankte dar. Um das Potenzial von Lorlatinib auszuschöpfen, sollte die Behandlung von einem geeigneten Therapiemanagement flankiert werden. Das ist das Fazit eines Symposiums im Rahmen des Europäischen Lungenkrebskongresses (ELCC) 2025.
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NSCLC
ELCC 2025

Metastasiertes EGFR+ NSCLC: Osimertinib-basierte Zweitlinienoptionen in den Startlöchern

Nach Versagen einer Erstlinienbehandlung mit dem Drittgenerations EGFR-Tyrosinkinase-Inhibitor (TKI) Osimertinib stehen für Erkrankte mit EGFR-mutiertem (EGFR+) nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC) einige Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung, die aber wenig effektiv oder relativ toxisch sind. Hoffnung machen neue chemotherapiefreie Optionen, bei denen Osimertinib in Kombination mit einer an den Resistenzmechanismus angepassten Substanz eingesetzt wird. Erste Studiendaten dazu wurden beim European Lung Cancer Congress (ELCC) vorgestellt und diskutiert.
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Medizin

Erster Einsatz von TAPE zur Behandlung der Checkpoint-Inhibitor-assoziierten Arthritis

Am Universitätsklinikum Jena (UKJ) wurde weltweit zum ersten Mal eine durch Checkpoint-Inhibitoren ausgelöste Arthritis mittels transarterieller periartikulärer Embolisation (TAPE) erfolgreich behandelt. Bei diesem minimalinvasiven Embolisationsverfahren wird die Durchblutung entzündlicher Gefäße im Gelenk gezielt unterbrochen, um die Entzündung und die damit verbundenen Schmerzen zu verringern. Die 48-jährige Patientin, die infolge einer Immuntherapie gegen Dickdarmkrebs an schwerer Arthritis im linken Knie litt und deshalb auf einen Rollstuhl angewiesen war, kann nach dieser Behandlung wieder eigenständig gehen. Die Erstbeschreibung des Verfahrens wurde in der Fachzeitschrift „Rheumatology“ veröffentlicht (1).
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Entitätsübergreifend
Li-Fraumeni-Syndrom: Internationale Expertengruppe stellt aktualisiertes Screening-Protokoll vor

Li-Fraumeni-Syndrom: Internationale Expertengruppe stellt aktualisiertes Screening-Protokoll vor

Internationale Expert:innen haben die Empfehlungen zur Krebsfrüherkennung beim Li-Fraumeni-Syndrom umfassend aktualisiert. Das neue Screening-Protokoll basiert weiterhin auf dem etablierten Toronto-Protokoll, enthält jedoch zahlreiche Erweiterungen und Konkretisierungen – insbesondere für Jugendliche und Erwachsene. Ziel ist es, das individuelle Risiko besser zu erfassen, Tumoren früher zu erkennen und die Lebensqualität betroffener Familien zu verbessern.
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Hämatologie

AML: Aktuelle Studien untersuchen Kombination Ven-Aza bei verschiedenen Patienten-Subgruppen

Die Kombination aus Venetoclax plus Azacitidin (Ven-Aza) hat sich bei der Behandlung von Patient:innen mit unbehandelter, akuter myeloischer Leukämie (AML), die nicht für eine intensive Chemotherapie und/oder eine allogene Stammzelltransplantation (alloHSZT) in Frage kommen, bewährt. Weitere Therapie-Kombinationen werden aktuell untersucht, um die Therapie für verschiedene Patienten-Subgruppen zu verbessern, wie Prof. Dr. Charles Craddock, Birmingham, UK, vorstellte.
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Schilddrüsenkarzinom
Schilddrüsenkarzinom: Viele Patient:innen bereuen eine Operation

Schilddrüsenkarzinom: Viele Patient:innen bereuen eine Operation

Das papilläre Schilddrüsenmikrokarzinom (PTMC) ist eine häufige, meist indolente Form von Schilddrüsenkrebs. Bei Patient:innen mit klinisch niedrigem Risiko stehen verschiedene Behandlungsoptionen zur Verfügung, darunter die chirurgische Entfernung (Thyreoidektomie) und eine aktive Überwachung (Active Surveillance, AS). In einer multizentrischen Studie wurde nun erstmals untersucht, in welchem Ausmaß Patient:innen eine durchgeführte Schilddrüsenoperation bereuen – und welche Faktoren diese Entscheidung beeinflussen.
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Medizin
HKDC1: Potenzielles Bindeglied zwischen Darmentzündung und Darmkrebs

HKDC1: Potenzielles Bindeglied zwischen Darmentzündung und Darmkrebs

Menschen mit chronischen Darmentzündungen haben ein erhöhtes Risiko auch an Darmkrebs zu erkranken. Doch die genauen Mechanismen dahinter sind noch weitestgehend unbekannt. Forschende des Exzellenzclusters „Precision Medicine in Chronic Inflammation“ (PMI) und der DFG Forschergruppe „miTarget“ versuchen daher diesen Zusammenhang besser zu verstehen. Nun hat ein Kieler Forschungsteam gezeigt, dass ein Protein, das bei Patient:innen mit chronischen Darmentzündungen ungewöhnlich häufig vorkommt, auch in Verbindung mit Darmkrebs steht. Wird das zuständige Gen bei Krebszellen entfernt, so dass das Protein nicht mehr hergestellt werden kann, wird das Tumorwachstum gehemmt (1).
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Medizin
Abwechslung in der Ernährungstherapie: Hochkalorische Protein-Creme jetzt erhältlich

Abwechslung in der Ernährungstherapie: Hochkalorische Protein-Creme jetzt erhältlich

Ab sofort ist eine neue proteinreiche, hochkalorische Trinknahrung in Cremeform erhältlich, die als Alternative zu herkömmlichen Trinknahrungen gelöffelt werden kann. Die vollbilanzierte Nahrung liefert pro Portion 12 Gramm Protein und 200 Kilokalorien und ist verordnungsfähig. Sie steht in 4 Geschmacksrichtungen zur Verfügung und kann zur abwechslungsreichen Ernährungstherapie beitragen.
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Medizin
mPFS von 9,4 Monaten* mit Elacestrant bei Patient:innen mit ESR1-mutiertem, hormonrezeptorpositivem (HR+)/HER2-negativem, metastasiertem Brustkrebs

mPFS von 9,4 Monaten* mit Elacestrant bei Patient:innen mit ESR1-mutiertem, hormonrezeptorpositivem (HR+)/HER2-negativem, metastasiertem Brustkrebs1

Neue Daten zu Elacestrant zeigen ein medianes progressionsfreies Überleben (mPFS) von 9,4 Monaten* bei Patient:innen mit ESR1-mutiertem, hormonrezeptorpositivem (HR+)/HER2-negativem, metastasiertem Brustkrebs.1 Die Real-World-Daten aus den USA, vorgestellt auf dem San Antonio Breast Cancer Symposium (SABCS) 2024, stärken die bisherigen Erkenntnisse zur Wirksamkeit der Therapieoption mit Elacestrant und erweitern das Verständnis für die Rolle in der klinischen Praxis.
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Medizin
TITAN-Studie: Apalutamid auch bei Risikopatienten wirksam und verträglich

TITAN-Studie: Apalutamid auch bei Risikopatienten wirksam und verträglich

Eine aktuelle Post-hoc-Analyse der zulassungsrelevanten Phase-III-Studie TITAN lieferte kürzlich Hinweise auf eine gute Wirksamkeit und allgemein gute Verträglichkeit von Apalutamid in Kombination mit einer Androgendeprivationstherapie (ADT) bei Patienten mit metastasiertem hormonsensitivem Prostatakarzinom (mHSPC), die typische Komorbidiäten hatten (1). Die neuen Daten zum Androgenrezeptor-Signalweg-Inhibitor wurden beim diesjährigen Symposium zu uroonkologischen Tumoren der amerikanischen Gesellschaft für klinische Onkologie (ASCO-GU) in San Francisco vorgestellt (1).
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