News | Beiträge ab Seite 232
Medizin
Online-Training für Krebskranke: Wirksamkeitsstudie wird mit 1,5 Millionen Euro gefördert
Ein Forschungsteam der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) untersucht in einer Studie, wie effektiv Menschen mit einer Krebserkrankung durch das Online-Tool Make It geholfen werden kann. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt die Arbeit des Teams der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am LVR-Klinikum Essen mit rund 1,5 Millionen Euro bis 2024.
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Medizin
Sarkome: Immuntherapie, MRT und Operation
Das Konzept „One size fits all“ hat bei der Therapie von Sarkomen angesichts der Heterogenität dieser Tumoren ausgedient: Heute sind bereits mehr als 50 histologische Subtypen bekannt. Die Therapie wird daher immer individueller, so die Experten bei einem Symposium. Hinsichtlich der chirurgischen Resektion ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit einem Radiologen unverzichtbar, um eine R0-Resektion erreichen zu können.
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News
Gut versorgt auch bei schwerer Krebserkrankung
Trotz immer besserer Behandlungsmöglichkeiten besteht für Krebspatientinnen und -patienten nicht immer Aussicht auf Heilung. In dieser Situation stehen Betroffenen palliative Versorgungsformen zur Verfügung. Sie haben zum Ziel, die Lebensqualität und Selbstbestimmung von schwerkranken Patientinnen und Patienten bestmöglich zu erhalten und zu fördern. Damit das gut gelingt, ist Teamarbeit gefragt: Ärzte, Pflegedienste und Therapeuten, also alle, die an der Betreuung des Patienten beteiligt sind, sollten eng zusammenarbeiten. Der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums stellt die verschiedenen palliativen Modelle vor.
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Medizin
Cemiplimab mono bei fortgeschrittenem Zervixkarzinom: Phase-III-Studie wegen positiver Ergebnisse vorzeitig beendet
Cemiplimab ist die erste Immuntherapie, für die bei Patientinnen mit Zervixkarzinom eine Verbesserung des Gesamtüberlebens nachgewiesen wurde: Im Vergleich zu einer Chemotherapie nahm das Sterberisiko um 31% ab. Die Studie schloss Patientinnen mit fortgeschrittenem Gebärmutterhalskrebs unabhängig vom PD-L1-Status ein. Dies ist die vierte Krebsart, bei der zulassungsrelevante positive Daten für Cemiplimab vorliegen; die Einreichung von Zulassungsanträgen ist 2021 geplant.
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Medizin
Europaweite Zulassung für Bevacizumab-Biosimilar
Nach Erhalt einer europaweiten Zulassung erweitert STADA mit der Einführung des Biosimilars Bevacizumab (OYAVAS®) sein Spezialtherapeutika-Portfolio in der Onkologie. Bevacizumab ist ab sofort für Onkologen und deren Patienten in Deutschland und den Niederlanden erhältlich. Die Einführung in weiteren europäischen Ländern wird in Kürze zum Teil abhängig von der jeweiligen nationalen Preisgestaltung und der Erstattungsfreigabe erfolgen.
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Medizin
Metastasiertes Cholangiokarzinom: EU-Zulassung für Pemigatinib
Die Europäische Kommission (EK) hat Pemigatinib (Pemazyre®) die Zulassung erteilt. Pemigatinib wird als Monotherapie angewendet zur Behandlung von Erwachsenen mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Cholangiokarzinom mit einer Fibroblasten-Wachstumsfaktor-Rezeptor-2 (fibroblast growth factor receptor 2,FGFR2)-Fusion oder einem FGFR2-Rearrangement, das nach mindestens einer früheren systemischenTherapielinie fortgeschritten ist. Mit dieser Entscheidung folgt die Kommission dem positiven Votum des Ausschusses für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA), der im Januar 2021 die bedingte Zulassung von Pemigatinib empfohlen hatte.
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JOURNAL HÄMATOLOGIE
Aktuelle Informationen aus der Hämatologie
Auf unserer Webseite journalhaema.de finden Sie unsere Berichterstattung rund um maligne und benigne Bluterkrankungen – übersichtlich, modern und immer aktuell!
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Medizin
Entwicklungen in der Hämostaseologie im Fokus
Anlässlich der 65. Jahrestagung der Gesellschaft für Thrombose- und Hämostaseforschung e.V. (GTH) tauschten sich Experten und zahlreiche virtuelle Teilnehmer unter anderem über aktuelle und zukünftige Behandlungen von Blutgerinnungsstörungen aus. Besondere Aufmerksamkeit lag dabei auf neuen gentherapeutischen Verfahren und Anti-TFPI-Therapeutika in der Hämophilie, die sich aktuell noch in klinischer Entwicklung befinden, die herkömmliche Behandlung mit Faktorpräparaten aber ergänzen oder ersetzen könnten. „Betrachtet man die Entwicklung, könnten wir schon bald für Patienten weitere Therapieoptionen anbieten“, so der Chair Prof. Dr. Andreas Tiede, Hannover.
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News
Myasthenia gravis: Häufigste Thymom-assoziierte Erkrankung
Mit < 1% aller Neubildungen gehören Thymustumoren zu den seltenen Tu­moren bei Erwachsenen. Thymom-­Patienten können asym­ptomatisch sein oder abhängig von der Tumorausdehnung und Invasion in benachbarte Organe lokale Symptome aufweisen wie z.B. Schmerzen, das Vena-­cava-­superior­-Syndrom, respira­torische Insuffizienz, Tachykardie sowie systemische Symptome wie Fieber und Gewichtsverlust. Etwa 30-40% der Patienten mit einem Thymom sind von einer Myasthenia gravis (MG) betroffen. Daher sollte auch im umgekehrten Fall bei Myasthenie-Patienten stets das Vorhandensein eines Thymoms abgeklärt werden.
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Medizin
Behandlung der aTTP: Akutsituation rasch beherrschen und Rezidive vermeiden
Eine akute Episode der seltenen Bluterkrankung aTTP (erworbene thrombotisch-thrombozytopenische Purpura) ist ein medizinischer Notfall – eine rasche Diagnostik und Therapie können Leben retten. Rund zweieinhalb Jahre nach der Zulassung von Caplacizumab (Cablivi®) bestätigen nun auch Auswertungen von Daten aus dem Behandlungsalltag seine Wirksamkeit und Verträglichkeit in Kombination mit Plasmapherese und Immunsuppression (1, 2) Experten diskutierten auf dem „Kölner TMA-Symposium – Digital“ , wie das moderne Verständnis der Pathophysiologie der TTP neue Therapiekonzepte möglich gemacht hat, worauf es bei der Behandlung einer akuten Episode in der Praxis ankommt und welche Entwicklungen es aktuell in der Nachsorge gibt, um Rezidive zu verhindern.
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News
Immer weniger Deutsche bei der Darmkrebsvorsorge
Die Vorstellung ist für Männer wie Frauen anscheinend gleichermaßen derart unangenehm, dass sie die Untersuchungen lieber meiden: Darmkrebsvorsorge. Darauf weist die KKH Kaufmännische Krankenkasse angesichts des Darmkrebsmonats März hin. Laut KKH-Auswertung ist der Anteil der Versicherten, die zwischen 2009 und 2019 einen Vorsorgetest auf Blut im Stuhl gemacht haben, bundesweit bei beiden Geschlechtern um rund 42% gesunken. Auch der Anteil der Darmspiegelungen war im gleichen Zeitraum um 18% rückläufig. Bei den Frauen fällt der Rückgang leicht höher aus (minus 19,5%) als bei den Männern (minus 16,5%). Im Sinne der eigenen Gesundheit gilt es, die eigene Scheu zu überwinden und zum Arzt zu gehen – zur notwendigen Vorsorge und erst recht bei bereits akuten Beschwerden.
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Kombination von Wirkstoffen könnte Heilungschancen bei Eierstockkrebs verbessern
Innovative zielgerichtete Wirkstoffe, so genannte PARP-Inhibitoren, können die Prognose bei Eierstockkrebs deutlich verbessern. Dies gilt vor allem für Patientinnen, deren Tumoren bestimmte genetische Voraussetzungen aufweisen. Ein Forscherteam unter Leitung von WissenschaftlerInnen der Hochschulmedizin Dresden und am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen Dresden (NCT/UCC) konnte nun in Laborexperimenten zeigen, dass die Gabe eines neuartigen Chemotherapeutikums in Kombination mit einem PARP-Inhibitor die Wirkung des zielgerichteten Medikaments auch bei niedriger Dosierung deutlich verstärkt. Diesen Effekt beobachteten die WissenschaftlerInnen an im Labor kultivierten patienteneigenen Krebszellen unabhängig von vorliegenden Veränderungen in bestimmten Hochrisikogenen. Die Wirkstoffkombination scheint daher ein vielversprechender Ansatz, um künftig den klinischen Einsatzbereich von PARP-Inhibitoren zu erweitern und Resistenzen zu reduzieren. Die Ergebnisse ihrer Untersuchung veröffentlichten die WissenschaftlerInnen im Fachmagazin Gynecologic Oncology.
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Medizin
Medikamentenresistenz in der Krebstherapie
Menschliche Zellen verändern ständig ihre Form. Aus der Biologie ist bekannt, dass diese morphologischen Verformungen widerspiegeln, wie sich eine Zelle verändert. Bisher war die Forschung aber nur begrenzt in der Lage, die Bedeutung hinter der Form einer Zelle zu verstehen. In ihrer neuen Studie haben Rune Linding von der Humboldt-Universität zu Berlin (HU) und seine KollegInnen mithilfe künstlicher Intelligenz Veränderungen in der Morphologie von Krebszellen untersucht und interpretiert, um zu verstehen, wie diese Zellen gegen Krebsmedikamente resistent werden.
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News
Leukämiehilfe Ostbayern: Das „Medikament" Zuneigung darf nicht fehlen
Das Universitätsklinikum Regensburg (UKR) ist als Standort der Hochleistungsmedizin weit über Regensburg und die Region hinaus bekannt. Neben der medizinischen Versorgung behandelt das UKR seine Patienten mit einem besonders wertvollen Medikament – der Zuneigung durch Angehörige.
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Medizin
Alkalisierungstherapie verlängerte Überleben von Patienten mit fortgeschrittenem Pankreaskarzinom
Eine zusätzlich zur Chemotherapie durchgeführte Alkalisierungstherapie verlängert nach den Ergebnissen einer retrospektiven Fall-Kontroll-Studie das Überleben von Patienten mit metastasiertem oder rezidiviertem Pankreaskarzinom (1). Die Alkalisierungstherapie bestand aus einer alkalischen Diät und der Supplementation von Natrium-Bicarbonat. Den größten Vorteil von der Alkalisierung hatten Patienten mit einem pH-Wert im Urin von > 7,0 oder einem Anstieg des pH-Wertes von > 1,0 im Vergleich zum Ausgangswert.
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Medizin
Finale Analyse der TITAN-Studie: Überlegenheit von Apalutamid/ADT gegenüber alleiniger Androgendeprivation bestätigt
Die Zulassungserweiterung von Apalutamid (Erleada®) im Jahr 2020 zur Behandlung des metastasierten hormonsensitiven Prostatakarzinoms (mHSPC) in Kombination mit einer Androgendeprivationstherapie (ADT) basiert auf den Ergebnissen der TITAN-Studie (1), in der sich eine signifikante Überlegenheit von Apalutamid/ADT gegenüber einer alleinigen ADT zeigte. Die finale Analyse der TITAN-Studie, die auf dem diesjährigen ASCO-GU vorgestellt wurde, bestätigt nach mehr als 20 Monate längerem Follow-up weiterhin eine signifikante Überlegenheit im Gesamtüberleben und radiographischem progressionsfreien Überleben (rPFS) mit Apalutamid/ADT gegenüber ADT.
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Gesundheitspolitik
Laschet: Coronavirus ist nicht auf null zu bringen
Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat die Bevölkerung auf ein andauerndes Leben mit dem Coronavirus eingestimmt. "Wir werden den Umgang mit der Pandemie lernen müssen, den Umgang mit dem Virus lernen müssen", sagte der CDU-Bundesvorsitzende am Donnerstag in einer Unterrichtung des Landtags in Düsseldorf.
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Gesundheitspolitik
Personal im Gesundheitswesen vor Burnout
Mit dem dringenden Appell „Jetzt handeln: Personal im Gesundheitswesen vor Burnout!“ wenden sich diverse Fachgesellschaften, Berufsverbände und Stiftungen unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) in ernster Sorge um die hohe Belastung der Gesundheitsfachkräfte durch die Corona-Pandemie an die Politik.
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Medizin
Tumor-assoziierte VTE: Blutungsrisiko unter Apixaban auch bei gastrointestinalen Tumoren nicht gesteigert
Für Patienten mit aktiver Tumorerkrankung und venöser Thrombembolie (VTE) ist das Risiko für VTE-Rezidive und für schwere Blutungen im Vergleich zu Patienten ohne Krebserkrankung hoch (1). Zur Prophylaxe empfehlen führende Leitlinien niedermolekulares Heparin wie Dalteparin sowie seit kurzem auch Edoxaban und Rivaroxaban.
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Gesundheitspolitik
Starke Zunahme bei Infarkt & Co. vor Corona – Prävention auch während Pandemie wichtig
Sie zählen zur Hauptrisikogruppe für einen schweren Verlauf von Covid-19 und sind deshalb besonders gefährdet: Herzpatienten. Daten der KKH Kaufmännische Krankenkasse zeigen, dass Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzschwäche, Herzinfarkt und Verengungen der Herzkranzgefäße (Koronare Herzkrankheit) auf dem Vormarsch sind: Vor der Corona-Krise verzeichnet die KKH teils einen erheblichen Anstieg – alarmierend, denn Herzkrankheiten sind nach wie vor die Todesursache Nummer eins in Deutschland.
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News
Krebstherapien können Herz und Gefäße schädigen: Wie schützt man Patienten?
Die Therapie von Krebserkrankungen hat in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht. Verbesserte Operationsmethoden, eine präzisere Strahlenbehandlung und neue Medikamente konnten die Überlebenschancen der Patienten deutlich verbessern. Doch der Fortschritt hat seinen Preis: „Viele Krebstherapien können Herz und Kreislauf schädigen – auch die modernen, zielsicherer an Krebszellen ansetzenden Wirkstoffe können das Herz-Kreislauf-System in Mitleidenschaft ziehen“, warnt der Herzspezialist Prof. Dr. med. Thomas Meinertz vom Wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Herzstiftung und Chefredakteur der Herzstiftungs-Zeitschrift HERZ heute in der aktuellen Ausgabe und betont: „Unter diesen Bedingungen gilt es sicherzustellen, dass das Langzeitüberleben und die Lebensqualität von Menschen, die ein Krebsleiden überstanden oder unter Kontrolle gebracht haben, nicht von einer neu auftretenden oder sich verschlimmernden Herz-Kreislauf-Erkrankung beeinträchtigt werden.“ Dieser künftig weiter wachsenden Patientengruppe gilt der Schwerpunkt der aktuellen Ausgabe von HERZ heute 1/2021 „Die Balance halten – Krebspatienten vor Herzschäden schützen“. Renommierte Kardiologen und Onkologen zeigen die Risiken auf und erläutern, wie negative Einflüsse der Krebsbehandlung auf Herz und Kreislauf frühzeitig erkannt und behandelt werden können. Eine Herzpatientin, selbst als Kind früh an Krebs erkrankt, berichtet von ihrem Umgang mit den Folgen der Krebstherapie und ihrem Lebensmut trotz Krankheit.
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