News | Beiträge ab Seite 200
Kolorektales Karzinom
ASCO-Update: Kolorektales Karzinom
Auf dem Jahreskongress der ASCO (American Society of Hematology) 2022 wurden auch neueste Erkenntnisse zur Behandlung des kolorektalen Karzinoms (KRK) präsentiert. So befasste sich ein Update der Studie CheckMate 142 mit der nach wie vor spannenden Frage, ob 1 Immuncheckpoint-Inhibitor (ICI) ausreicht, oder besser 2 ICIs kombiniert werden sollten. Eine weitere Studie bestätigte den Vorteil einer neoadjuvanten Therapie mit Nivolumab und Ipilimumab bei nicht-metastasiertem, resektablem KRK.
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Medizin
r/r FL: EU-Zulassung für Mosunetuzumab als Monotherapie
Die Europäische Kommission (EMA) hat Mosunetuzumab als Monotherapie für die Behandlung erwachsener Patient:innen mit rezidivierendem oder refraktärem follikulärem Lymphom (r/r FL), die mindestens 2 vorherige systemische Behandlungen erhalten haben, zugelassen (1). Mosunetuzumab repräsentiert als T-Zellen-rekrutierender Anti-CD20/CD3-Antikörper ein neues Wirkprinzip zur Therapie von Patient:innen mit B-Zell-Lymphomen und ist der erste und einzige bispezifische Antikörper zur Behandlung des FL.
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Gesundheitspolitik
Lauterbach: Cannabis-Freigabe mit dem Prinzip „Safety first“
Bei der geplanten kontrollierten Freigabe von Cannabis in Deutschland soll der Schutz vor Gesundheitsrisiken nach Angaben von Bundesminister Karl Lauterbach eine zentrale Rolle spielen. Vorgegangen werde nach dem Prinzip „Safety first“, sagte der SPD-Politiker bei einer Expertenanhörung zur Vorbereitung eines geplanten Gesetzgebungsverfahrens in Berlin.
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Gesundheitspolitik
Corona-Tests kosten ab jetzt 3 Euro
Mehr als 1 Jahr lang konnte sich jeder regelmäßig kostenlos auf Corona testen lassen. Die sogenannten „Bürgertests“ kosten aber so viel Geld, dass sie nun deutlich eingeschränkt werden.
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Gesundheitspolitik
Kaum noch Krankenhausbetten für hungernde Kinder in Somalia
Aufgrund einer schwerwiegenden Hungerkrise haben Krankenhäuser im ostafrikanischen Somalia kaum noch Platz für die stetig wachsende Zahl schwer mangelernährter Kinder. Das teilte die Hilfsorganisation Save the Children am Mittwoch mit. Ärzte seien gezwungen, Kinder in Zelten, Konferenzräumen und auf Matratzen im Freien zu behandeln.
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Gesundheitspolitik
Hartmannbund: Scharfe Kritik an Leistungskürzungen
Für die stellvertretende Vorsitzende des Hartmannbundes, Prof. Dr. Anke Lesinski-Schiedat sind die von Bundesgesundheitsminister Prof. Karl Lauterbach vorgesehenen Leistungskürzungen in der ambulanten Versorgung mit Blick auf die Leistungsfähigkeit des Gesundheitssystems Bestandteile einer „toxischen Mischung“.
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Mammakarzinom
Mammakarzinom: Verbessertes PFS, DFS und OS unter T-DXd
Für vorbehandelte Patient:innen mit HER2-negativem metastasiertem Mammakarzinom (mBC) stehen nur limitierte Therapieoptionen zur Verfügung, wie Prof. Nadia Harbeck, München, bei einer Pressekonferenz anhand der aktuellen Leitlinien verdeutlichte. Als HER2-negativ gelten Tumoren mit IHC 0, IHC 1+ oder IHC 2+/ISH-2, wobei etwa 55-60% davon einen niedrigen HER2-IHC-Score („HER2low“) von 1+ oder einen HER2-IHC-Score von 2+ in Kombination mit einem negativen ISH-Test aufweisen. Für diese Patient:innen werden gezielte Anti-HER2-Therapien derzeit nicht empfohlen.
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Gesundheitspolitik
Barmer bringt Gesundheitskarte auf das Smartphone
Die Krankenversicherten in Deutschland sollen bis 2023 die Möglichkeit haben, ihre Versichertenkarte auf das Smartphone und ins Web zu holen. Die Barmer hat sich nun für technische Partner für die digitale Gesundheitskarte entschieden.
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Gesundheitspolitik
Psychisch kranke Kinder müssen Monate auf Behandlungsplatz warten
Psychisch kranke Kinder und Jugendliche müssen nach Angaben von Ärzten monatelang auf einen Behandlungsplatz warten. Insbesondere durch die Corona-Pandemie und den damit verbundenen Einschränkungen habe sich die psychische und psychosoziale Situation bei Kindern und Jugendlichen erheblich verschlechtert, erklärten der Präsident des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ), Thomas Fischbach, und die stellvertretende Vorsitzende des Bundesverbandes für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie (bkj), Marion Schwarz.
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Gesundheitspolitik
Krankenkassen: Kosten für Corona-Tests belasten Pflegeversicherung
Die Pläne von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) für die Neuregelung der Corona-Tests sorgen nach Berechnungen der Krankenkassen für immer größere Defizite in der Pflegeversicherung. Das berichtet das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) unter Berufung auf eine Stellungnahme des Spitzenverbandes der Krankenkassen zur neuen Testverordnung.
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Gesundheitspolitik
Israel erleichtert Schwangerschaftsabbrüche
Während der Oberste Gerichtshof in den USA das Recht auf Abtreibung gekippt hat, will Israel künftig Schwangerschaftsabbrüche erleichtern. Der zuständige Ausschuss im Parlament strich am Montag mehrere bislang nötige Auflagen für Frauen, die eine ungewollte Schwangerschaft beenden möchten, wie israelische Medien unter Berufung auf das Gesundheitsministerium meldeten.
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Gesundheitspolitik
Hausärzte: Neue Regeln für Corona-Tests ein Bürokratiemonster
Der Deutsche Hausärzteverband hat die künftigen Regeln für Corona-Bürgertests mit 3 Euro Zuzahlung kritisiert. Die Pläne seien ein Bürokratiemonster mit zum Teil haarsträubenden Regelungen, sagte der Vorsitzende Ulrich Weigeldt am Montag. Es sei nicht Aufgabe der Praxisteams, zu kontrollieren, ob jemand am Abend beispielsweise ein Konzert besuche und daher anspruchsberechtigt sei. Dass Patienten im Zweifel in einer Art Selbsterklärung Angaben dazu machen sollten, führe zu Zettelwirtschaft, vielen Nachfragen und Unklarheiten.
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Gesundheitspolitik
Gespaltenes Amerika: Abtreibungsverbote vielerorts schon in Kraft
Frauen in Amerika finden sich einer neuen Realität wieder: Nach der hoch umstrittenen Entscheidung des Supreme Courts erlassen immer mehr Bundesstaaten strikte Abtreibungsverbote. Und einige Konservative wollen noch weit mehr erreichen.
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Gesundheitspolitik
EMA: Grünes Licht für Corona-Impfstoff von Valneva
Die europäische Arzneimittelbehörde EMA hat grünes Licht für die Zulassung des Corona-Impfstoffs des französischen Pharmakonzerns Valneva für den EU-Markt gegeben. Das Präparat solle vorerst für Menschen von 18 bis 50 Jahre zugelassen werden, teilte die EMA am 23. Juni in Amsterdam mit. Offiziell muss nun noch die EU-Kommission zustimmen, das aber gilt als Formsache. Dies wird der 6. Impfstoff gegen das Corona-Virus in der EU.
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Gesundheitspolitik
Corona-Impfpflicht in Österreich wird abgeschafft
Erst war Österreich in Europa Vorreiter, dann begann das Land bei der Durchsetzung der Corona-Impfpflicht zu zögern. Jetzt wird die umstrittene Maßnahme ganz abgeschafft.
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Gesundheitspolitik
EMA: Nuvaxovid-Impfstoff schon ab 12 Jahre
Mit dem Corona-Impfstoff des US-Herstellers Novavax können künftig auch Menschen ab 12 Jahre geimpft werden. Die Erweiterung der Zulassung haben die Experten der EU-Arzneimittelbehörde EMA am 23. Juni in Amsterdam empfohlen. Der Impfstoff ist in der EU bereits für Menschen ab 18 Jahre zugelassen.
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Gesundheitspolitik
UN: 4,1 Millionen Menschen in Nigerias Nordosten droht Hunger
Im westafrikanischen Nigeria sind nach UN-Angaben Millionen Menschen unmittelbar von Hunger bedroht. Im Nordosten des Landes, der seit 12 Jahren von islamistischer Gewalt geprägt ist, fehlen voraussichtlich Lebensmittel für 4,1 Millionen Menschen, wie das UN-Nothilfeprogramm OCHA am Dienstag in Genf mitteilte.
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Medizin
Keimzelltumor des Mannes: CAR-T-Kandidat erhält PRIME-Status
Die Europäische Arzneimittel-Agentur (European Medicines Agency, „EMA“) hat den PRIME-Status (Priority Medicines) für den Produktkandidaten BNT211 ab der Drittlinienbehandlung bei fortgeschrittenen Keimzelltumoren des Hodens erteilt. BNT211 ist ein neuartiger Therapieansatz, der 2 Wirkstoffkandidaten in einer synergistischen Behandlung kombiniert: einer autologen CAR-T-Zelltherapie, die sich gegen das onkofetale Antigen Claudin-6 (CLDN6) richtet, und einem CLDN6-kodierenden CAR-T-Zell-verstärkenden RNA-Impfstoff (CARVac). Der Produktkandidat wird derzeit in einer laufenden Phase-1/2-Studie (NCT04503278; 2019-004323-20) evaluiert, die darauf abzielt, die Sicherheit und erste Wirksamkeitsanzeichen bei stark vorbehandelten Patienten mit rezidivierten oder refraktären fortgeschrittenen soliden Tumoren zu untersuchen.
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Gesundheitspolitik
Reisen mit Diabetes: Welche Menge Medikamente soll mit?
Wer Diabetes hat, muss vor dem Urlaub noch etwas mehr regeln als andere Menschen. Schließlich kann es lebensgefährlich werden, wenn unterwegs die Medikamente ausgehen. Wie viel muss mit?
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Gesundheitspolitik
Mehr unbefristet Beschäftigte im Öffentlichen Gesundheitsdienst
Die Zahl der unbefristet Beschäftigten im Öffentlichen Gesundheitsdienst ist im Verlauf der Corona-Pandemie gestiegen. Das geht aus einer Erhebung im Auftrag des Bundesgesundheitsministeriums hervor, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte. Ende 2021 waren demnach in Deutschland mindestes 21.460 Personen unbefristet in dem Bereich beschäftigt und damit 2.615 oder 14% mehr als Ende Januar 2020. Das entspreche umgerechnet 17.770 tariflichen Vollzeitstellen sowie einem Anstieg um 2.405 dieser sogenannten Vollzeitäquivalente.
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