Journal Onkologie

kutanes Plattenepithelkarzinom (cSCC)

Medizin
Cemiplimab erhält EU-Zulassung zur adjuvanten Behandlung des kutanen Plattenepithelkarzinoms

Cemiplimab erhält EU-Zulassung zur adjuvanten Behandlung des kutanen Plattenepithelkarzinoms

Der PD-1-Inhibitor Cemiplimab hat eine Zulassungserweiterung durch die Europäische Kommission erhalten und ist nun als adjuvante Behandlung erwachsener Patient:innen mit kutanem Plattenepithelkarzinom (CSCC) und hohem Rezidivrisiko nach Operation und Bestrahlung verfügbar [1]. Damit wird die bisherige Indikation von Cemiplimab bei fortgeschrittenem CSCC in Deutschland auf Patient:innen in einem früheren Krankheitsstadium ausgeweitet.
Lesen Sie mehr 
Medizin

Interimsanalyse: Perioperatives Pembrolizumab verlängert EFS bei Kopf-Hals-Plattenepithelkarzinomen

In der Phase-III-Studie KEYNOTE-689 hat die Anti-PD-1-Therapie mit Pembrolizumab als perioperative Behandlung bei neu diagnostiziertem, reseziertem lokal fortgeschrittenem Plattenepithelkarzinom der Kopf-Hals-Region im Stadium III oder IVa ihren primären Endpunkt, das ereignisfreie Überleben (EFS), erreicht. Die Studie untersuchte Pembrolizumab als neoadjuvante Therapie, die nach der Operation in Kombination mit einer Standard-Strahlentherapie (mit oder ohne Cisplatin) als adjuvante Behandlung fortgesetzt und anschließend Erhaltungstherapie eingesetzt wurde, verglichen mit einer adjuvanten Strahlentherapie (mit oder ohne Cisplatin) allein.
Lesen Sie mehr 
Weitere Inhalte:
Medizin

CSCC: Neoadjuvante Behandlung mit Cemiplimab

Neue Ergebnisse einer internationalen Phase-II-Studie, die Cemiplimab als neoadjuvante Monotherapie beim resezierbaren kutanen Plattenepithelkarzinom (CSCC) im Stadium II bis IV untersucht, wurden auf dem diesjährigen Kongress der European Society for Medical Oncology (ESMO) vorgestellt und gleichzeitig in The Lancet Oncology veröffentlicht (1). Rund 89% der Patient:innen mit resezierbarem CSCC im Stadium II bis IV erreichten zu Jahr eins mit der Cemiplimab-Gabe vor der Operation ein ereignisfreies Überleben. Die Krankheit trat bei 51% der Patient:innen, die in der primären Analyse ein pathologisch vollständiges Ansprechen zeigten, nicht wieder auf.
Lesen Sie mehr 
Weitere Inhalte:
Dermatologische Tumoren

CSCC: Aktuelle Daten zu Cemiplimab

Vor 2019 wurden fortgeschrittene kutane Plattenepithelkarzinome (CSCC) mit Radiotherapie und eventuell off-label mit Platin-basierten Chemotherapien oder off-label mit mutationsgetriebenen Therapieversuchen behandelt. 2019 wurde der PD-1-Inhibitor Cemiplimab für diese Indikation zugelassen. Die Ergebnisse der Studie EMPOWER-CSCC-1 hatten zur Zulassung geführt (1). Während der diesjährigen Jahrestagung der europäischen Onkologen (ESMO) wurden aktuelle Daten der EMPOWER-CSCC-1-Studie vorgestellt und von Fachleuten diskutiert.
Lesen Sie mehr 
Dermatologische Tumoren

Immuntherapeutische Optionen beim CSCC

Beim kutanen Plattenepithelkarzinom (CSCC) handelt es sich um den zweithäufigsten malignen Hauttumor. Ursache für die Entstehung eines CSCC ist kumulative UV-Strahlung. Aktinische Keratosen, die sich auf UV-geschädigter Haut gebildet haben, gelten als CSCC-Vorstufen. Die Therapie der Wahl bei einem CSCC ist die operative Entfernung. Liegt ein metastasiertes (mCSCC) odear lokal fortgeschrittenes Stadium (laCSCC) vor, gibt es auch immuntherapeutische Möglichkeiten. Deren Stellenwert diskutierte Michael Migden, Houston, USA, auf einem Symposium im Rahmen des EADO 2021.
Lesen Sie mehr 
Dermatologische Tumoren

Verbessertes Ansprechen auf Cemiplimab beim fortgeschrittenen kutanen Plattenepithelkarzinom

Lange Zeit gab es für die systemische Therapie des fortgeschrittenen kutanen Plattenepithelkarzinoms (cSCC) nur spärliche Möglichkeiten. Mit der Zulassung der Checkpoint-Inhibitor-Therapie mit Cemiplimab (Libtayo®) vor gut einem Jahr hat sich diese Situation erheblich verbessert. Im Rahmen eines virtuellen Satelliten-Symposiums während des ADO-Kongresses erörterten Experten die aktuelle Situation und stellten neue Daten bezüglich des PD-1-Inhibitors vom diesjährigen ASCO vor.
Lesen Sie mehr 
Dermatologische Tumoren

Aktinische Keratosen: Prävention, Therapie, Kontrolle

Das Plattenepithelkarzinom (PEK) ist nach dem Basalzellkarzinom (BZK) der zweithäufigste maligne Hauttumor. Von einer Vervierfachung der Inzidenz in den letzten 30 Jahren ist auszugehen (1, 2). Als Vorläuferläsionen werden Aktinische Keratosen (AK) angesehen, welche eine vorrangig durch UV-Strahlung hervorgerufene intraepitheliale Proliferation atypischer Keratinozyten darstellen. Klinisch als rötliche Maculae zumeist mit Hyperkeratose definiert, sind AK häufig von klinisch und histopathologisch sichtbaren Lichtschäden umgeben. Bei zunehmender flächiger Ausdehnung wird von „Feldkanzerisierung“ gesprochen. Das Entwicklungsspektrum der AK reicht von spontaner Rückbildung bis hin zu einem schnell progredienten invasiven PEK. Bislang gibt es keine fundierten wissenschaftlichen Aussagen, welche AK in ein invasives PEK übergehen. Daraus schlussfolgernd sind neben adäquater Prävention eine konsequente Therapie sowie Kontrollen angeraten.
Lesen Sie mehr 
Dermatologische Tumoren

Lokal fortgeschrittenes und metastasiertes kutanes Plattenepithelkarzinom: Gutes Ansprechen auf PD-1-Blockade mit Cemiplimab

„In den letzten 30 Jahren ist die Inzidenz der nicht-melanozytären Hauttumoren, zu denen auch das kutane Plattenepithelkarzinom (cSCC) gehört, um das 4-Fache gestiegen“, so Dr. Claus Ulrich, Berlin. In 80% der Fälle entsteht ein cSCC auf UV-bestrahlter Haut, doch auch chemische Noxen, HPV-Infektion oder eine immunologische Prädisposition spielen eine Rolle. Eine retrospektive DeCOG-Analyse (1) hat ergeben, dass 59% der lokal fortgeschrittenen Patienten mit cSCC nach Diagnose keine Therapie bekommen.
Lesen Sie mehr 
Dermatologische Tumoren

Elektrochemotherapie von inoperablen Hauttumoren und Hautmetastasen

Elektrochemotherapie (ECT) ist eine Therapieoption für nicht operable kutane und subkutane Metastasen verschiedener Tumorentitäten. Dabei wird eine Therapie mit Cisplatin oder Bleomycin mit intraläsionalen elektrischen Impulsen, die die Zytostatika-Aufnahme in die Tumorzelle erhöhen, kombiniert. Etwa 10% aller metastasierten Tumorpatienten entwickeln Hautmetastasen. Diese stellen in der palliativen Situation trotz effektiver neuer medikamentöser systemischer Therapieverfahren wie z.B. Immun-Checkpoint-Inhibitoren eine klinische Herausforderung dar. Für die Patienten sind Hautmetastasen durch sichtbaren Progress der Erkrankung psychisch belastend und gehen häufig mit Symptomen wie Juckreiz, Schmerzen, Blutungen und Geruchsbildung einher. Die ECT kann bei richtiger Indikationsstellung das Armamentarium des Onkologen sinnvoll ergänzen. Wir stellen hier eine Übersicht über Durchführung und den möglichen Einsatz der ECT bei kutanen und subkutanen Metastasen dar.
Lesen Sie mehr 
Dermatologische Tumoren

Künftige Therapieoption beim Plattenepithelkarzinom der Haut

40% der Frauen und 60% der Männer mit Hautkrebs haben einen nicht-melanotischen Tumor. Dazu gehört u.a. das Plattenepithelkarzinom der Haut (cSCC), erläuterte Dr. Claas Ulrich, Berlin. Das cSCC ist nach dem Melanom die zweithäufigste Hautkrebstodesursache und assoziiert mit Aflatoxin, Asbest, HPV oder Rheuma. Eine der wichtigsten Ursachen ist jedoch die UV-Strahlung, die aktinische Keratosen als Krebsvorstufe hervorrufen kann. Anfang 2019 könnte mit der erwarteten Zulassung des PD-1-Inhibitors Cemiplimab erstmals eine Therapie für das cSCC zur Verfügung stehen.
Lesen Sie mehr