Journal Onkologie

Humanes Papillomavirus (HPV) | Beiträge ab Seite 5

Medizin
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TNM-Klassifikation eigens für HPV-positive Oropharynx-Karzinome

Bei Krebs im Mund-Rachenraum, der mit humanen Papillomaviren (HPV+) assoziiert ist, handelt es sich um eine sich schnell entwickelnde Erkrankung mit jedoch meist guter Prognose. In vielen Algorithmen wird der HPV-Status lediglich als Stratifizierungsfaktor mit einbezogen und nicht als eigene Entität gesehen. Die International Collaboration on Oropharyngeal cancer Network for Staging (ICON-S) hat sich daher zum Ziel gesetzt, eine spezifische TNM-Klassifikation nur für HPV+ oropharyngealen Krebs zu entwickeln und dafür nun einen Vorschlag in Lancet vorgestellt.

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Kopf-Hals-Tumoren
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Kopf-Hals-Tumoren: Perspektiven durch Immuncheckpoint-Inhibitoren

Durchschnittlich etwa 200 Mutationen werden bei Kopf-Hals-Tumoren gefunden. Die Neo-Antigene, die dabei entstehen, erzeugen einen enormen immunogenen Effekt. Dadurch zählen Kopf-Hals-Tumoren zu den Tumoren, die relativ gut auf Immuncheckpoint-Inhibitoren ansprechen, berichtete Prof. Andreas Dietz, Leipzig. Eine ganze Reihe von Studien prüft aktuell deren Effektivität und Verträglichkeit bei Kopf-Hals-Tumoren.

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Medizin
 1 Min|

Analkarzinom: Krebsrisiko bei homosexuellen Männern 15-fach höher als bei heterosexuellen

Männer, die Sex mit Männern haben (MSM), sind überproportional von HPV-bedingtem Analkrebs betroffen. Die Inzidenz liegt über 15-mal höher als bei heterosexuellen Männern. Bei HIV-positiven MSM erreicht die Analkrebsrate trotz antiretroviraler Therapie 131 Fälle pro 100.000 Personenjahre [1]. Die HPV-Impfung stellt eine hochwirksame Präventionsmaßnahme gegen Analkrebs bei MSM dar. Aktuelle Studien bestätigen Schutzraten von über 84% gegen HPV-16/18-Infektionen mit dauerhaftem Schutz.
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