Journal Onkologie

Gastroenterologie | Beiträge ab Seite 20

Entitätsübergreifend
 4 Min|

Erfolgreiche zielgerichtete Therapie bei 3 wichtigen Tumorentitäten

Zielgerichtete Therapien mit BRAF- und MEK-Inhibitor sowie pan-HER-TKI kommen bei Tumorentitäten wie dem malignen Melanom, Kolorektalkarzinom und HER2-positiven Brustkrebs zum Einsatz. Die Patient:innen profitieren mit einem guten Outcome hinsichtlich Wirksamkeit und Verträglichkeit sowie Lebensqualität. Entsprechende Studiendaten präsentierten 3 Experten im Rahmen einer Pressekonferenz im Juni in Hamburg.
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JOURNAL ONKOLOGIE Podcast
 2 Min|

Amerikanischer Krebskongress 2022: Cholangiokarzinom und Präzisionsmedizin

Trastuzumab-Deruxtecan beim HER2- exprimierenden Cholangiokarzinom, Behandlung der seltenen NGR1-Fusion mit Seribantumab und Erdafitinib bei FGFR-Mutation – diese und weitere spannende Ansätze, die auf dem Amerikanischen Krebskongress 2022 vorgestellt wurden, erläutert Prof. Dr. med. Arndt Vogel, leitender Oberarzt der Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie, Endokrinologie der Medizinischen Hochschule Hannover, im Gespräch mit Dr. med. vet. Astrid Heinl!
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JOURNAL ONKOLOGIE Podcast
 2 Min|

Amerikanischer Krebskongress 2022: Studien zum Kolorektalkarzinom

Neueste Studienergebnisse zum Kolorektalkarzinom wurden auf dem Amerikanischen Krebskongress 2022 vorgestellt. Unser Experte, Prof. Dr. med. Sebastian Stintzing, Klinikdirektor der Medizinischen Klinik mit Schwerpunkt Hämatologie, Onkologie und Tumorimmunologie (CCM) der Charité - Universitätsmedizin Berlin, erläutert im Gespräch mit Dr. med. vet. Astrid Heinl die Bedeutung der 3 für ihn wichtigsten Studien.
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O-Ton Onkologie Staffel 1
 2 Min|
Podcast für Onkologie

CUP-Syndrom: Metastasen, aber kein Primarius

Patient:innen mit CUP-Syndrom (Carcinoma of Unknown Primary) haben Metastasen, es lässt sich jedoch kein zugehöriger Primärtumor finden – trotz modernster Diagnostikmethoden. In Folge 2 unseres Podcasts „O-Ton Onkologie“, die mit 2 CME-Punkten zertifiziert ist, spricht Prof. Dr. Alwin Krämer, Leiter der CUP-Sprechstunde am Universitätsklinikum Heidelberg, mit Antje Blum und Dr. Astrid Heinl vom JOURNAL ONKOLOGIE über aktuelle Studien, diagnostische und therapeutische Optionen sowie mögliche Erklärungen für die Entstehung eines CUP-Syndroms. Hören Sie rein und punkten Sie mit!
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Entitätsübergreifend
 7 Min|

ASCO-GI 2022: Die Highlights

Die Behandlung von gastrointestinalen Tumoren ist komplex, erreicht aber auch mit neuen und innovativen Therapien nicht bei allen Entitäten eine wesentliche Verbesserung der Prognose. Insbesondere bei den bekannten aggressiven Tumoren erfreuen daher schon kleine Fortschritte, wie sie beim ASCO-GI in San Francisco präsentiert wurden. Beim Magen- und Speiseröhrenkrebs wurden mit der PD-1-gerichteten Checkpoint-Blockade bereits signifikante Ergebnisse erzielt. Beim ASCO-GI wurden sowohl für die Erstlinientherapie mit Nivolumab als auch mit Pembrolizumab – jeweils in Kombination mit einer Chemotherapie – aktualisierte Ergebnisse vorgestellt.
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Kolorektales Karzinom
 5 Min|

Therapieoptionen beim metastasierten kolorektalen Karzinom

Auf dem 14. Jahreskongress des Tumorzentrums München, der am 11. und 12. Februar 2022 virtuell stattfand, wurde ein vielfältiges Programm quer durch verschiedene onkologische Disziplinen vorgestellt. Neben Vorträgen zu u.a. gynäkologischen und urogenitalen Tumoren, malignen Hauttumoren und Lymphomen gab es auch ein Wissens-Update zu gastrointestinalen Tumoren. Prof. Dr. Volker Heinemann, München, erläuterte in seinem Vortrag die gegenwärtige Situation und die Therapie des metastasierten kolorektalen Karzinoms (mCRC).
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Medizin
 2 Min|

Mammakarzinom: Dosiseskalation vermeidet Diarrhö unter Neratinib

In der CONTROL-Studie (1) wurden 563 Patientinnen mit HER2-positivem Brustkrebs im Frühstadium (eBC) für 1 Jahr mit Neratinib behandelt. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass eine Diarrhö-Prophylaxe oder die Anwendung eines Dosiseskalationsplans für Neratinib in Kombination mit Loperamid (bei Bedarf) zu Beginn der Behandlung die Inzidenz, Schwere und Dauer von schwerer Neratinib-induzierter Diarrhö reduziert. Die verbesserte Verträglichkeit ermöglichte es insbesondere den Patientinnen der „Dosiseskalations“-Kohorte der Studie die vorgesehene Behandlungsdauer von 1 Jahr zu komplettieren und somit besser von der Therapie zu profitieren.
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Medizin
 3 Min|

HCC nach Hepatitis C: Neues Tool zur Risiko-Einschätzung entwickelt

Hepatitis C kann dank moderner Medikamente inzwischen gut behandelt werden. Doch trotz Heilung droht den Betroffenen in bestimmten Fällen ein hepatozelluläres Karzinom (HCC). Aktuell wird die Krebsentstehung mit Hilfe von halbjährlichen Ultraschall-Screenings überwacht. Ein Forschungsteam der MedUni Wien hat nun ein neues Tool entwickelt, das das Krebsrisiko der Patient:innen im Rahmen einer einzigen Untersuchung feststellen kann. Ihre Studie dazu wurde kürzlich im renommierten Journal of Hepatology publiziert (1).
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Gastrointestinale Tumoren
 5 Min|

Tumoren des oberen GI-Traktes: Immuntherapie setzt neue Standards

In der Behandlung der Tumoren des oberen Gastrointestinaltrakts gab es nach vielen Jahren der Stagnation Fortschritte mit der Immuntherapie, die inzwischen neue Standards gesetzt hat, wie PD Dr. Georg Martin Haag, NCT Heidelberg, berichtete. Basierend auf den Ergebnissen der CheckMate-577 (1) ist laut Haag eine adjuvante Therapie mit Nivolumab ein neuer Standard beim Ösophaguskarzinom/AEG bei Patient:innen mit pathologischer Resterkrankung nach vorheriger neoadjuvanter Radiochemotherapie und Resektion. Eine Zulassung von Nivolumab (NIVO) in dieser Indikation besteht bereits. Daten zum Gesamtüberleben sind noch ausstehend.
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Magenkarzinom
 2 Min|

Zulassung für Nivolumab + Chemotherapie bei Adenokarzinom des Magens, GEJ und EAC

Die Europäische Kommission hat Nivolumab in Kombination mit einer Fluoropyrimidin- und Platin-basierten Kombinationschemotherapie für die Erstlinienbehandlung von erwachsenen Patienten mit HER2-negativen, fortgeschrittenen oder metastasierten Adenokarzinomen des Magens, des gastroösophagealen Übergangs (GEJ) oder der Speiseröhre (EAC) zugelassen, deren Tumoren PD-L1 mit einem kombinierten positiven Score (Combined Positive Score, CPS) ≥ 5 exprimieren.  
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Gesundheitspolitik
 4 Min|

Gastroenterologen fordern Präventionspaket für die Schlüsselkrankheit Fettleber

Die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) e. V. begrüßt die Vorhaben der Ampel-Koalitionäre, Gesundheitsdaten künftig besser für wissenschaftliche Zwecke nutzbar zu machen und die Primär- und Sekundärprävention zu stärken. Sie fordert die künftige Bundesregierung und ihren Gesundheitsminister Professor Dr. Karl Lauterbach auf, im Rahmen des geplanten Nationalen Präventionsplans insbesondere chronische Krankheiten wie die Fettleber und andere Erkrankungen des Verdauungstraktes stärker als bislang zu berücksichtigen, weil sie für eine Vielzahl schwerwiegender Krankheiten verantwortlich sein können. Die bisher im Koalitionsvertrag vorgesehenen Präventionsmaßnahmen wie etwa weiterhin eine lediglich freiwillige Lebensmittelkennzeichnung reichten dafür nicht aus.   
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