Cobimetinib | Beiträge ab Seite 2
Malignes Melanom – Langzeitergebnisse: Kombinierte MEK- und BRAF-Inhibition verlängert das Gesamtüberleben
„Neue Erkenntnisse und Therapiemöglichkeiten in der Dermato-Onkologie“
Aktuelles e-Journal von JOURNAL HÄMATOLOGIE
Melanom: Duale Blockade mit Vemurafenib und Cobimetinib – aktuelle Langzeitergebnisse und praxisrelevante Tipps
Metastasiertes Melanom: Therapieoptionen werden vielfältiger
Praxisrelevante Therapieoptionen in Hämatologie, Onkologie und Supportivtherapie
Aktuelle Informationen aus der Hämatologie
mCRC: Ansprechen auf Immuntherapie durch Kombination mit MEK-Inhibitor gesteigert
„Es gibt sehr interessante neue Therapiekonzepte“
Innovative Therapieoptionen beim NSCLC und Urothelkarzinom
„Zielgerichtete Therapien auf Augenhöhe mit der Immuntherapie“
Cobimetinib plus Vemurafenib – mit zwei Hebeln gegen das maligne Melanom
Duale Therapieoption beim malignen Melanom bewährt sich
Dualer Wirkansatz bei der Behandlung fortgeschrittener Melanome
Die Therapie des metastasierten malignen Melanoms hat sich in den letzten 5 Jahren radikal verändert. Durch den Einsatz von zielgerichteten Therapeutika wird ein rasches und häufig imposantes Therapieansprechen erreicht, welches meistens jedoch aufgrund der rapiden Entwicklung von Resistenzen nicht langanhaltend ist. Mit den Immuncheckpoint-Blockern (anti-CTLA-4/PD-1/PD-L1-Antikörper) stehen zudem moderne Immuntherapien zur Verfügung, die über das Melanom hinaus das Überleben von Tumorpatienten verlängern. Die permanente Suche nach besseren Therapien führt aktuell zur Anwendung von Kombinationstherapien, sowohl bei den zielgerichteten als auch bei den Immuntherapeutika. Aktuelle Studien zeigen, dass solche Kombinationstherapien den Monotherapien in Bezug auf die klinische Wirksamkeit überlegen sind. Trotz der Zulassung neuer Substanzen und Kombinationen und der dadurch verbesserten Prognose gelingt es weiterhin selten, Patienten mit metastasiertem Melanom in langfristige Remission zu bringen, so dass auch weiterhin präklinische, translationale und klinische Studien nötig sind, um dieses Ziel zu erreichen.
ZNS-Metastasierung bei Melanomen – Aktuelle Therapiekonzepte
Die meisten Patienten mit einem Melanom erleiden im Laufe ihrer Erkrankung eine Metastasierung in das Zentralnervensystem (ZNS). Gelegentlich liegt die ZNS-Metastasierung bereits bei Diagnosestellung vor. Bis vor kurzem wurden diese Patienten jedoch von klinischen Studien ausgeschlossen, so dass evidenzbasierte Strategien rar sind. Die jüngste Entwicklung auf dem Gebiet der zielgerichteten Substanzen und der Immuncheckpoint-Inhibitoren zeigen auch für Patienten mit ZNS-Metastasen erste Fortschritte, deren Weiterentwicklung eine konsequente interdisziplinäre synergistische Zusammenarbeit erfordert. Wir fassen hier aktuelle Therapiekonzepte auf diesem Gebiet zusammen.
Cobimetinib plus Vemurafenib bei BRAF-mutiertem Melanom zugelassen
Daten der Zulassungsstudie (coBRIM) belegen eine erhöhte Wirksamkeit der Kombination von Vemurafenib und Cobimetinib, einem Inhibitor des MAPKSignalwegs für das progressionsfreie und das Gesamtüberleben gegenüber der Monotherapie mit Vemurafenib. Nun werden mit dieser Kombination neue vielversprechende Wege in der Melanom-Therapie beschritten, sagte Prof. Dirk Schadendorf, Essen.