Journal Onkologie

Cobimetinib | Beiträge ab Seite 2

Malignes Melanom

Malignes Melanom – Langzeitergebnisse: Kombinierte MEK- und BRAF-Inhibition verlängert das Gesamtüberleben

Die multizentrische Dosis-Eskalationsstudie BRIM-7, eine Phase-Ib-Studie, zeigte die Sicherheit und Wirksamkeit der Kombinationstherapie mit dem MEK-Inhibitor Cobimetinib und dem BRAF-Inhibitor Vemurafenib bei Melanom-Patienten mit der BRAF-Mutation V600 (1). Auf dem diesjährigen EADO-Kongress wurden nun die Langzeitergebnisse dieser Studie vorgestellt (2).
Lesen Sie mehr 
Dermatologische Tumoren

„Neue Erkenntnisse und Therapiemöglichkeiten in der Dermato-Onkologie“

Hautkrebs ist mit rund 240.000 Neuerkrankungen im Jahr die häufigste Krebserkrankung in Deutschland mit der größten Steigerungsrate. Doch gibt es vor allem in der Therapie des fortgeschrittenen Melanoms, des Basalzellkarzinoms sowie in der Behandlung aktinischer Keratosen seit einigen Jahren bahnbrechende Neuerungen. Vielversprechende aktuelle Erkenntnisse und Forschungsergebnisse in der Dermato-Onkologie wurden beim 26. Deutschen Hautkrebskongress der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Onkologie (ADO) in Dresden von internationalen Experten diskutiert, Fortschritte in Prävention, Diagnostik und verschiedenen Bereichen der Hautkrebstherapien vorgestellt und interdisziplinär weiterentwickelt. Prof. Dr. med. Friedegund Meier, Klinik und Poliklinik für Dermatologie am Universitätsklinikum Dresden, hatte bei der Tagung vom 22. bis 24. September 2016 die wissenschaftliche Leitung und gibt im Interview Einblicke in Schwerpunkte und Highlights des hochkarätigen Kongresses.
Lesen Sie mehr 
Weitere Inhalte:
Malignes Melanom

Melanom: Duale Blockade mit Vemurafenib und Cobimetinib – aktuelle Langzeitergebnisse und praxisrelevante Tipps

Die Kombinationstherapie aus dem BRAF-Inhibitor Vermurafenib (Zelboraf®) und dem MEK-Inhibitor Cobimetinib (Cotellic®) ist seit Ende 2015 zur Therapie des BRAFV600-mutierten fortgeschrittenen Melanoms zugelassen. PD Dr. Ulrike Leiter-Stöppke, Tübingen, zufolge belegen die aktuellen Ergebnisse der 3-jährigen Extensionsphase der BRIM7-Studie die gute Langzeitwirksamkeit dieser Kombination. Die Referentin gab einen Überblick über die relevanten Nebenwirkungen, die unter der Therapie auftreten können und praxisrelevante Tipps, wie diese im klinischen Alltag gut zu handhaben sind.
Lesen Sie mehr 
Malignes Melanom

Metastasiertes Melanom: Therapieoptionen werden vielfältiger

Seit 2010 ist fast jede Studie beim metastasierten Melanom positiv verlaufen, sagte Prof. Dr. Dirk Schadendorf, Essen. Eine wichtige Frage, die sich jetzt stellt: Gibt es ein Plateau in der Überlebenskurve? Die kürzlich auf dem ASCO vorgestellten Ergebnisse der 3-Jahres-Analyse der COMBI-d-Studie lassen darauf hoffen. Die Gesamtüberlebensrate mit der Kombination aus Dabrafenib und Trametinib lag bei 44% gegenüber 32% mit der Dabrafenib-Monotherapie.
Lesen Sie mehr 
Entitätsübergreifend

Praxisrelevante Therapieoptionen in Hämatologie, Onkologie und Supportivtherapie

Auf dem 32. Münchener Fachpresse-Workshop, der in diesem Jahr sein 25-jähriges Jubiläum feiert, wurden die Höhepunkte der ASCO-, EHA- und MASCC-Kongresse zur Behandlung von kolorektalem Karzinom, chronischer lymphatischer Leukämie und Tumorschmerz vorgestellt. Des Weiteren wurden onkologische Supportivtherapien wie beispielsweise die leitliniengerechte Antiemese behandelt.
Lesen Sie mehr 
Weitere Inhalte:
Mammakarzinom

Innovative Therapieoptionen beim NSCLC und Urothelkarzinom

Über 5% der weltweit neu diagnostizierten nicht-kleinzelligen Lungenkarzinome (NSCLC) sind ALK-positiv (1). Betroffene Patienten, deren Erkrankung nach einer Standardtherapie mit Crizotinib weiter fortgeschritten ist, profitieren vom hoch selektiven, ZNS-aktiven ALK-Inhibitor Alectinib – mit Gesamtansprechraten (ORR) von etwa 50% und ZNS-ORR von über 55%. In einem Mediengespräch im Rahmen der diesjährigen Tagung der American Society of Clinical Oncology (ASCO) stellte Roche die wichtigsten präsentierten Studien zu Alectinib vor. Weitere Studien befassten sich mit dem humanisierten, monoklonalen PD-L1-Antikörper Atezolizumab, der nicht nur in der Therapie des NSCLC, sondern auch beim Urothelkarzinom und in weiteren Indikationen zu vielversprechenden Studienergebnissen führt.
Lesen Sie mehr 
Malignes Melanom

Cobimetinib plus Vemurafenib – mit zwei Hebeln gegen das maligne Melanom

Höhere Ansprechraten, ein längeres progressionsfreies Überleben und ein längeres Gesamtüberleben bei gut handhabbarem Sicherheitsprofil sowie verbesserter Lebensqualität – so profitieren Patienten mit einem BRAFV600-Mutation-positiven fortgeschrittenen Melanom von der Kombination des MEK-Inhibitors Cobimetinib (Cotellic®) mit dem BRAF-Inhibitor Vemurafenib (Zelboraf®).
Lesen Sie mehr 
Malignes Melanom

Duale Therapieoption beim malignen Melanom bewährt sich

„Die Kombination von BRAF-Inhibitor Vemurafenib und MEK-Inhibitor Cobimetinib wird die Monotherapie beim malignen Melanom komplett ablösen“, ist sich Prof. Axel Hauschild, Kiel, sicher. Er und seine Kollegen, Prof. Stephan Grabbe, Mainz, und Dr. Michael Fluck, Hornheide, diskutierten den Einsatz des „neuen Therapiestandards“ und zogen ein erstes Resümee über die Erfahrungen im klinischen Alltag.
Lesen Sie mehr 
Malignes Melanom

Dualer Wirkansatz bei der Behandlung fortgeschrittener Melanome

Die Therapie des metastasierten malignen Melanoms hat sich in den letzten 5 Jahren radikal verändert. Durch den Einsatz von zielgerichteten Therapeutika wird ein rasches und häufig imposantes Therapieansprechen erreicht, welches meistens jedoch aufgrund der rapiden Entwicklung von Resistenzen nicht langanhaltend ist. Mit den Immuncheckpoint-Blockern (anti-CTLA-4/PD-1/PD-L1-Antikörper) stehen zudem moderne Immuntherapien zur Verfügung, die über das Melanom hinaus das Überleben von Tumorpatienten verlängern. Die permanente Suche nach besseren Therapien führt aktuell zur Anwendung von Kombinationstherapien, sowohl bei den zielgerichteten als auch bei den Immuntherapeutika. Aktuelle Studien zeigen, dass solche Kombinationstherapien den Monotherapien in Bezug auf die klinische Wirksamkeit überlegen sind. Trotz der Zulassung neuer Substanzen und Kombinationen und der dadurch verbesserten Prognose gelingt es weiterhin selten, Patienten mit metastasiertem Melanom in langfristige Remission zu bringen, so dass auch weiterhin präklinische, translationale und klinische Studien nötig sind, um dieses Ziel zu erreichen.

Lesen Sie mehr 
Mammakarzinom

ZNS-Metastasierung bei Melanomen – Aktuelle Therapiekonzepte

Die meisten Patienten mit einem Melanom erleiden im Laufe ihrer Erkrankung eine Metastasierung in das Zentralnervensystem (ZNS). Gelegentlich liegt die ZNS-Metastasierung bereits bei Diagnosestellung vor. Bis vor kurzem wurden diese Patienten jedoch von klinischen Studien ausgeschlossen, so dass evidenzbasierte Strategien rar sind. Die jüngste Entwicklung auf dem Gebiet der zielgerichteten Substanzen und der Immuncheckpoint-Inhibitoren zeigen auch für Patienten mit ZNS-Metastasen erste Fortschritte, deren Weiterentwicklung eine konsequente interdisziplinäre synergistische Zusammenarbeit erfordert. Wir fassen hier aktuelle Therapiekonzepte auf diesem Gebiet zusammen.

Lesen Sie mehr