Journal Onkologie
Experten

Beiträge von Prof. Dr. med. Thorsten Oliver Götze

Hepatozelluläres Karzinom

GLCSG – German Liver Cancer Study Group: Aktuelle Studien und Zukunftsaspekte

Leberkrebs ist eine seltene Krebsart mit einer Inzidenzrate von 9,5% und einer Sterblichkeitsrate von 8,7% weltweit, die in Deutschland 9.500 Neuerkrankungen und etwa 8.000 Todesfälle pro Jahr ausmacht [1, 2]. Der geringe Unterschied zwischen Inzidenz und Mortalität verdeutlicht, dass die Prognose trotz der jüngsten Fortschritte bei den systemischen Behandlungsstrategien weiterhin schlecht ist. Daher besteht die Notwendigkeit, zusätzliche und wirksamere Strategien zur Verbesserung der Prognose von Patient:innen mit Leberkrebs zu entwickeln. Im Folgenden stellen wir Ihnen die erst vor Kurzem gegründete German Liver Cancer Study Group (GLCSG) vor, eine der ersten auf Leberkrebs fokussierten Initiativen in Deutschland, die sich zum Ziel gesetzt hat, die Prognose von Patient:innen mit Leberkrebs durch die Durchführung multizentrischer klinischer Forschung zu verbessern.
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Pankreaskarzinom

Neues beim Pankreaskarzinom – ein Update

Das duktale Adenokarzinom des Pankreas (PCA) ist eines der Karzinome mit der höchsten Mortalität. Die kurative Resektion und die adjuvante Chemotherapie stellen den derzeitigen Behandlungsstandard dar. Trotz erheblicher Verbesserungen bei der chirurgischen Behandlung und der intensivierten adjuvanten Behandlung mit wirksameren Therapieschemata in den letzten Jahren haben selbst eindeutig resezierbare Pankreaskarzinome immer noch eine ungünstige Prognose mit einem hohen Rückfallrisiko. In diesem Artikel geben wir eine kurze Übersicht über Neuerungen für den klinischen Alltag.
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Weitere Inhalte:
Entitätsübergreifend

Parenterale Ernährung von Tumorpatienten – Quo vadis

Krebserkrankungen weisen häufig eine aggressive Ausbreitung, frühe Metastasierung und, in vielen Fällen, eine schnell auftretende, ausgeprägte Tumorkachexie auf, die insbesondere in der metastasierten Situation eine schlechte Prognose mit sich bringt. Angemessene Ernährung ist für die Krebsprävention, aber v.a. für die erfolgreiche Behandlung von Krebspatienten wichtig. Kachexie durch Mangelernährung ist unter Krebspatienten weit verbreitet und wird durch verschiedene Faktoren verursacht, darunter eine verminderte Nahrungsaufnahme, direkte sowie indirekte (z.B. antizipatorisches Erbrechen) Nebenwirkungen der Krebsbehandlung und therapie- oder krankheitsbedingte pathologisch veränderte Stoffwechselprozesse (1).
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