Prof. Dr. med. Hans Scherübl
Beiträge von Prof. Dr. med. Hans Scherübl
O-Ton Onkologie Staffel 9
Wieso Typ-2-Diabetes das Krebs-Risiko erhöht – mit Prof. Scherübl und Prof. Herzig
Dass Menschen mit Typ-2-Diabetes ein erhöhtes Herzinfarktrisiko haben, ist weithin bekannt – doch dass Krebs inzwischen die häufigste Todesursache bei Typ-2-Diabetes ist, überrascht viele. In dieser Folge von O-Ton Onkologie beleuchten Prof. Hans Scherübel von der Charité Berlin und Prof. Stefan Herzig vom Helmholtz Diabetes Center München diese oft unterschätzte Verbindung: Welche Krebsarten sind besonders häufig, welche gemeinsamen Risikofaktoren spielen eine Rolle und warum ist Prävention der entscheidende Schlüssel? Denn die gute Nachricht lautet: Bis zu 50% aller Krebserkrankungen wären durch Lebensstiländerungen vermeidbar.
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Gastrointestinale Tumoren
Gastrointestinale Tumoren: Risikofaktoren im Fokus
Prinzipiell ließen sich 40-50% aller gastrointestinalen Krebserkrankungen vermeiden. Zu den wichtigsten beeinflussbaren Krebsrisikofaktoren zählen das Tabakrauchen, übermäßiges Körpergewicht, unausgewogene Ernährung, Bewegungsmangel, Alkoholkonsum sowie tumorigene chronische Infektionen. Die Stärkung des allgemeinen Gesundheitsbewusstseins ist somit der entscheidende Hebel, um das große Potenzial der präventiven Tumormedizin für die Allgemeinbevölkerung auszuschöpfen. Neben der Würdigung einer familiären Krebsbelastung wird bei der personalisierten Präzisionskrebsfrüherkennung das Lebensstil-bedingte Krebsrisiko berücksichtigt. Die individuelle Risikobewertung kann also in Zukunft eine optimierte und personalisierte Prävention gastrointestinaler Karzinome ermöglichen.
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