Dr. rer. nat. Petra Ortner
Beiträge von Dr. rer. nat. Petra Ortner
BNGO
6 Min|
Interview mit Dr. med. Jörg Schilling, Vorsitzender des Berufsverbands Niedergelassener Gynäkologischer Onkologen in Deutschland e.V. (BNGO).
Praxisrelevante Highlights vom SABCS 2021
Beim San Antonio Breast Cancer Symposium (SABCS) 2021 wurden viele Daten vertieft, die im Laufe des Jahres bereits auf anderen großen Kongressen publiziert wurden. Neue bahnbrechende Studien gab es nicht. Dennoch ist der SABCS-Kongress für Brustkrebsexpert:innen immer das Highlight zum Jahresende, denn er stellt eine Zusammenfassung und einen Rückblick auf die Studienergebnisse des vergangenen Jahres dar. Der persönliche Austausch vor Ort musste für viele in diesem Jahr leider erneut Pandemie-bedingt ausfallen. Wir sprachen mit Dr. Jörg Schilling, Berlin, darüber, was er vom SABCS 2021 für das Jahr 2022 mitnimmt.
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Mammakarzinom
3 Min|
SABCS: Trastuzumab-Deruxtecan als Zweitlinien-Standard bei HER2+ BC bestätigt
15-20% der Patient:innen mit Brustkrebs (BC) überexprimieren auf der Oberfläche der Tumorzellen den HER2/neu-Rezeptor (human epidermal growth factor receptor 2). Dies ist zwar mit einer schlechten Prognose assoziiert, gleichzeitig stellt HER2/neu jedoch ein Zielprotein für die Therapie dar. Mit der Entwicklung und Einführung von gegen HER2-gerichteten Substanzen hat sich die Prognose der Patient:innen entscheidend verbessert, wie Prof. Dr. Volkmar Müller, Hamburg, bei einer Pressekonferenz im Rahmen des San Antonio Breast Cancer Symposiums (SABCS) einleitend ausführte.
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Gynäkologische Tumoren
2 Min|
15. Münchner Symposium der LMU Frauenklinik
Das Münchner Symposium (ehemals „Wintersymposium“), das traditionell am letzten Wochenende vor Weihnachten stattfindet, hat bereits eine 15-jährige Historie, wie Prof. Dr. Sven Mahner, Direktor der LMU Frauenklinik, zur Eröffnung der Veranstaltung ausführte. Wie im letzten Jahr wurde die Veranstaltung Corona-bedingt in einem virtuellen Format durchgeführt. 930 Teilnehmer:innen waren an beiden Tagen online dabei und beteiligten sich lebhaft an der virtuellen Live-Diskussion. Im Fokus standen erneut die Highlights des Jahres 2021 und State of the Art in der Gynäkologie und Geburtshilfe, bei gynäkologischen Tumoren und beim Mammakarzinom.
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BNGO
6 Min|
BNGO-Hauptstadtkongress 2021 – endlich wieder vor Ort und mit spannenden Themen für die gynäko-onkologische Praxis
Der diesjährige Hauptstadtkongress des Berufsverbands der Niedergelassenen Gynäkologischen Onkologen in Deutschland e.V. (BNGO) fand zur Freude aller Anwesenden am ersten Oktoberwochenende wieder live in Berlin statt. Die rund 200 Teilnehmer:innen informierten sich über relevante neue Studiendaten und deren Umsetzung in die Praxis. Wie Dr. Jörg Schilling, Vorsitzender des BNGO, es prägnant zusammenfasste: „Unsere neue Challenge, um die Patient:innen optimal zu versorgen, ist testen, testen, testen!, und zwar sowohl in der gynäkologischen Onkologie als auch beim Mammakarzinom“.
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Prostatakarzinom
2 Min|
Gynäkologische Onkologie – HRD-GIS als therapierelevanter Biomarker?
Eine Reihe von malignen Tumoren weisen BRCA1- oder BRCA2-Mutationen auf, so das Ovarial-, Mamma-, Pankreas- und Prostatakarzinom. Die Inzidenz ist unterschiedlich, auch die Art der Mutation, sagte Prof. Dr. Fréderique Perault-Llorca, Clermont-Ferrault, Frankreich. Durch Testung entweder aus dem Blut oder Tumorgewebe können BRCA-Mutationen erkannt, das familiäre genetische Risiko eingeschätzt und das Ansprechen auf PARP-Inhibitor-Therapien besser vorhergesagt werden. Mutationen in den BRCA1- und -2-Genen werden entweder in der Keimbahn oder somatisch detektiert, wobei die Testung aus dem Blut nur Keimbahnmutationen (gBRCA) und der Test aus dem Tumorgewebe Keimbahn- und somatische Mutationen findet. Der Test aus dem Tumorgewebe kann nicht zwischen den beiden Mutationsarten unterscheiden. Daher sollte ein positiver Bluttest immer durch einen Gewebetest ergänzt werden, sagte die Expertin.
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