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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel

14. November 2020 VTE bei COVID-19-Patienten

Prof. Dr. Anne Angellilo-Scherrer, Bern, Schweiz, gab einen Einblick in den Stand der Forschung zu venösen Thromboembolien (VTE) bei COVID-19-Patienten: „Zu Beginn der Pandemie, als wir die Serie von VTE-Komplikationen bei COVID-19-Patienten sahen, hatten wir Angst. Darüber hinaus verstanden wir die bei COVID-19-Patienten beobachteten Gerinnungsveränderungen nicht. Das führte unter den Fachärzten zunächst zu dem Trend, die Antikoagulation bei COVID-19-Patienten zu intensivieren.“
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Aufgrund sehr unterschiedlicher Ergebnisse wurden diese im Rahmen klinischer Studien getestet. „Es wurde deutlich, dass die COVID-19-Koagulopathie eine wichtige klinische Komplikation von COVID-19 darstellt, die sich von den mit anderen Infektionen assoziierten Hämostase-Störungen unterscheidet. Daher besteht die dringende Notwendigkeit, die Pathophysiologie dieser Hämostase-Anomalien zu verstehen, nicht nur, um mit den Folgen dieser Anomalien bei COVID-19-Patienten besser umgehen zu können, sondern auch, um sie zu verhindern“, so Angellilo-Scherrer weiter.

Anti-Xa-Aktivität ohne Dextran

Erste Ergebnisse deuten darauf hin, dass für die Überwachung der Antikoagulation mit unfraktioniertem Heparin bei Patienten mit schwerem COVID-19-Verlauf der Einsatz von Medikamenten mit Anti-Xa-Aktivität, die kein Dextran enthalten, der richtige Weg sein könnte.

(sm)

Quelle: Virtuelle Veranstaltung „Essentials SARS-CoV2/COVID-19, Session II“, 11.10.2020, Veranstalter: DGHO


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ASH 2020
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  • Ruxolitinib-resistente/-intolerante MF-Patienten profitieren im klinischen Alltag möglicherweise von einer Rechallenge
  • Real-world-Daten zu PV: Rechtzeitige Umstellung von HU auf Ruxolitinib wirkt möglicherweise Anstieg thromboembolischer Ereignisse entgegen
  • 5-Jahres-Daten der RESPONSE-2-Studie: Überlegenheit von Ruxolitinib gegenüber BAT im Langzeitverlauf bestätigt
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  • Patienten mit ITP sind emotional erheblich belastet
  • r/r DLBCL: Vielversprechende erste Daten zur CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel in Kombination mit Ibrutinib
  • r/r FL: CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel wirksam und sicher
  • Myelofibrose: Ruxolitinib-Startdosis von 10 mg 2x tägl. auch bei initial niedriger Thrombozytenzahl sicher anwendbar
  • Phase-III-Studie REACH3: Ruxolitinib bei chronischer steroidrefraktärer oder steroidabhängiger GvHD wirksamer als die beste verfügbare Therapie