Samstag, 27. Februar 2021
Navigation öffnen
Anzeige:
CAR T Prelaunch
CAR T Prelaunch
 
JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel

26. Juni 2020 Studies of Special Interest

in dieser Ausgabe: Phase-III-Studie bei Patienten mit PD-L1+ NSCLC: GO 41717 und Phase-II-Studie bei Patienten mit ALK+ NSCLC: ABP AIO-TRK-0219.
Phase-III-Studie bei Patienten mit PD-L1+ NSCLC: GO 41717
Die Studie GO 41717 ist eine randomisierte, doppelblinde, Placebo-kontrollierte Phase-III-Studie mit Tiragolumab, einem Anti-Tigit-Antikörper. Dieser wird in Kombination mit Atezolizumab im Vergleich zu Placebo + Atezolizumab getestet. Die Patienten müssen ein unbehandeltes lokal fortgeschrittenes, nicht resezierbares oder metastasiertes PD-L1-selektiertes nicht-kleinzelliges Lungenkarzinom (NSCLC) haben. Nur Patienten, die PD-L1-positiv sind und deren tumor proportion score (TPS) ≥ 50% nach zentraler Testung ist, sind einschlussfähig. Der primäre Endpunkt der Studie sind das progressionsfreie Überleben (PFS) nach RECIST 1.1 und das Gesamtüberleben (OS). Die Randomisierung in dieser Therapiestudie erfolgt hierbei 1:1. Im experimentellen Arm erhalten die Patienten Atezolizumab in einer fixen Dosierung von 1.200 mg alle 3 Wochen (Q3W), gefolgt von Tiragolumab in einer fixen Dosis von 600 mg. Im Kontroll-Arm erhalten die Patienten Atezolizumab in derselben Dosierung gefolgt von Placebo, Q3W. Eingeschlossen werden können histologisch oder zytologisch dokumentierte lokal fortgeschrittene oder rezidivierende NSCLC, die nicht für eine kurative Operation und/oder definitive Chemo-Radiotherapie infrage kommen oder ein metastasierendes NSCLC im Stadium IV mit entweder Plattenepithel- oder Nicht--Plattenepithel-Histologie. Patienten mit gemischtem NSCLC und SCLC kommen für die Studie nicht in Frage.

Details zur Studie auf www.med4u.org/17179 (NCT04294810)

 
Phase-II-Studie bei Patienten mit ALK+ NSCLC: ABP AIO-TRK-0219

Die ABP-Studie ist eine randomisierte Phase-II-Studie mit dem Tyrosinkinase-Inhibitor (TKI) Brigatinib als Firstline-Therapie für lokal fortgeschrittene (Stadium III) und Stadium-IV ALK-positive nicht-kleinzellige Bronchialkarzinome (NSCLC), die keine vorherige Therapie für ihr lokal fortgeschrittenes/metastasiertes ALK+ NSCLC einschließlich Therapie mit ALK-Inhibitoren erhalten (1 oder 2 Zyklen Chemotherapie sowie eine zerebrale Bestrahlung vor Aufnahme in die Studie ist zulässig) haben. Die Randomisierung in dieser Therapiestudie erfolgt hierbei 1:1. Im Standard-Arm (Arm A) erhalten Patienten einen verfügbaren TKI der 2. Generation (derzeit Alectinib oder Ceritinib, nach Wahl des Prüfers), in Arm B erhalten Patienten Brigatinib. Eingeschlossen werden können Patienten mit einem ECOG-Performance-Status 0-1 mit histologisch gesichertem lokal fortgeschrittenen NSCLC ALK+ (Stadium III), die nicht für eine kurative Behandlung geeignet sind oder mit metastasiertem (Stadium IV) ALK+ NSCLC.

Details zur Studie auf www.med4u.org/17180 (NCT04318938)



Institut für Klinisch-Onkologische Forschung (IKF)
Prof. Dr. Salah-Eddin Al-Batran • UCT – Universitäres Centrum für Tumorerkrankungen Frankfurt • Krankenhaus Nordwest gGmbH • Steinbacher Hohl 2-26 • 60488 Frankfurt/Mainn • Tel.: 069/7601-4420 • E-Mail: info.ikf@khnw.de • http://www.ikf-nordwest.de/home.html

Anzeige:
Digital Gesamt 2021
Digital Gesamt 2021
 

Das könnte Sie auch interessieren

Brustkrebsmonat: Antihormonelle Therapie mit Nebenwirkungen

Brustkrebsmonat: Antihormonelle Therapie mit Nebenwirkungen
© LIGHTFIELD STUDIOS - stock.adobe.com

Etwa zwei Drittel aller bösartigen Brusttumore wachsen hormonabhängig. Weibliche Hormone wie das Östrogen lösen in den Tumorzellen einen Wachstumsreiz aus. Um das zu verhindern und das Rückfallrisiko zu senken, erhalten viele Brustkrebspatientinnen nach einer Operation zur Entfernung des Tumors über mehrere Jahre eine antihormonelle Therapie. Experten stufen die Begleiterscheinungen der Therapie zwar als weniger gravierend als bei einer Chemotherapie ein, viele...

Bayerisches Bürgertelefon hilft beim Kampf gegen Krebs

Bayerisches Bürgertelefon hilft beim Kampf gegen Krebs
©Photographee.eu - stock.adobe.com

Seit Anfang Juli können sich Menschen unter der Nummer 0800 85 100 80 kostenlos zum Thema Krebs informieren. Das Bayerische Zentrum für Krebsforschung (BZKF) bündelt die Kompetenzen der 6 bayerischen Universitätsklinika und bietet dabei zusätzlich einen kostenlosen Telefon-Service an. Gerade jetzt in Zeiten von Corona, in denen viele Menschen nicht unbedingt zum Arzt gehen möchten, hilft das BürgerTelefonKrebs offene Fragen zu beantworten. 

Mit individuell zugeschnittenen Behandlungen länger überleben

Mit individuell zugeschnittenen Behandlungen länger überleben
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Lange Zeit galt die Diagnose Lungenkrebs als sicheres Todesurteil. Dank neuer Diagnostik und personalisierter Behandlungsmethoden haben sich die Aussichten für Betroffene in den letzte fünf Jahren dramatisch verbessert, wie Experten auf dem Kongress der European Respiratory Society (ERS) in Mailand erklärten. Wichtig sei, stets einen Lungenfacharzt in die Behandlung mit einzubeziehen, betont die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP). Patienten...

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Studies of Special Interest"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der Medical Tribune Verlagsgesellschaft mbH - Geschäftsbereich rs media widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.