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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel

22. März 2019 mCRPC: Genomische Marker für Prognose und Enzalutamid-Resistenz

Die Bestrebungen, beim metastasierten kastrationsresistenten Prostatakarzinom (mCRPC) genetische Alterationen zu finden und diese in Bezug zum klinischen Outcome zu setzen, sind noch längst nicht abgeschlossen. In einer prospektiven Kohortenstudie (n=101) wurden mit Whole Genome Sequencing Schlüssel-Driver-Mutationen in Bezug auf das Gesamtüberleben (OS) untersucht.
Dabei fiel besonders eine RB1-Deletion ins Auge, die mit einem schlechteren OS assoziiert war (median 14,1 Monate vs. 42,0 Monate; p<0,001). Der Vergleich zwischen Enzalutamid-resis-tenten und -naiven Biopsien zeigte für die resistenten einen differenziert ausgeprägteren Wnt/beta-Catenin-Signalweg. Darüber hinaus hatten nur Enzalutamid-resistente Patienten aktivierende Mutationen im CTNNB1 (beta-Catenin)-Gen (p=0,013) und dieses war mit einem schlechteren OS assoziiert (median 13,6 Monate vs. 41,7 Monate, p<0,001).

Red.

Quelle: ASCO-GU 2019, Abstract 146

Literatur:

https://meetinglibrary.asco.org/record/169427/abstract)


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