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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel
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09. November 2018

mCRPC: Chemotherapie als Option in Betracht ziehen

Beim mCRPC sollte nach Versagen einer ADT eine weitere antihormonelle Behandlung mit neueren Antiandrogenen kein Dogma sein, so Prof. Dr. Peter Albers, Düsseldorf. Vielmehr seien durch engmaschiges Monitoring die Patienten zu identifizieren, die von einer Chemotherapie eventuell mehr profitieren könnten.
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Prof. Dr. David Pfister, Köln, machte für die Erwägung einer Chemotherapie nach ADT geltend, dass ca. 25-30% der Patienten bereits in den Zulassungsstudien der Androgenrezeptor (AR)-gerichteten Therapien mit Abirateron und Enzalutamid resistent gegenüber diesem Therapieregime waren. Gerade wenn der Patient auf die primäre ADT schlecht angesprochen hat, ist der weitere Einsatz dieser Substanzen problematisch. Eine Chemotherapie bereits in der ersten Linie sei dann indiziert, wenn ein entdifferenziertes Karzinom mit initial hohem Gleason-Score vorliegt. Weitere Kriterien seien ein schneller PSA-Progress sowie eine kurze Responszeit unter ADT. Für einen Zweitlinieneinsatz von Cabazitaxel spreche neben diesen Kriterien ein schneller Progress unter oder nach Docetaxel-Gabe. In der Zulassungsstudie von Cabazitaxel TROPIC konnte die Gabe von Cabazitaxel + Prednison gegenüber einem Regime von Mitoxantron + Prednison das Mortalitätsrisiko relativ um 30% senken. Ebenfalls konnte nachgewiesen werden, „dass Cabazitaxel auch bei schnellem Progress unter oder kurz nach Docetaxel effektiv ist. Es wirkt also auch bei einer primären Resistenz auf Docetaxel.“ Ferner ist die Wirksamkeit von Cabazitaxel unbeeinflusst von einer vorherigen AR-gerichteten Therapien.

Mehr lesen Sie hier.
Reimund Freye
Quelle: Satellitensymposium: „What’s hot in mCRPC?“, DGU, 26.09.2018, Dresden; Veranstalter: Sanofi Genzyme
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