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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel
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13. Dezember 2018

Zellzyklus-Kinase-Inhibitoren verlängern Überlebenszeit bei fortgeschrittenem Brustkrebs

Hormonrezeptor-positiver (HR+) Brustkrebs wird häufig resistent gegen Hormontherapien. In der Studie PALOMA-3 hat die Therapie mit dem Zellzyklus-Kinase-Inhibitor Palbociclib in Kombination mit dem kompetitiven Östrogenrezeptor-Antagonisten Fulvestrant die Überlebenszeit von Patientinnen mit HR+ und HER2-negativem Brustkrebs verlängert.
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Der CDK4/6-Inhibitor Palbociclib (IBRANCE®) verhinderte oder verzögerte in der PALOMA-3-Studie die Resistenz gegen die Hormontherapien bei fortgeschrittenem HR+ und HER2-negativen  Brustkrebs. Massimo Cristofanilli, Chicago, USA, erläuterte die Ergebnisse der Studie. Ein Endpunkt der Studie war das Gesamtüberleben (OS): 521 Patientinnen mit fortgeschrittenem HR+/HER2-negativen Brustkrebs mit Rezidiv oder Progress während der endokrinen Therapie bekamen entweder Palbociclib + Fulvestrant oder Placebo + Fulvestrant. Die OS-Analyse erfolgte, nachdem etwa 60% (ca. 310) der Patienten verstorben waren. Das mediane OS in der Palbociclib-Gruppe war 34,9 Monate, während es in der Placebo-Gruppe median 28,0 Monate betrug (p=0,043). Die Therapie mit Palbociclib verbesserte das mediane OS um 6,9 Monate. Bei Patientinnen, die vorab auf die endokrine Therapie angesprochen hatten, war das OS mit 10 Monaten deutlich länger. Das mediane OS von Patientinnen ohne viszerale Metastasen betrug 11,5 Monate. Die vorgestellten Daten sind erste OS-Ergebnisse einer vorab geplanten Analyse der PALOMA-3-Studie. Die Daten zeigen erstmals eine Verbesserung der Überlebenszeit mit einem CDK4/6-Inhibitor bei metastasiertem HR+/HER2-negativen Brustkrebs. Cristofanilli: „Der Effekt von CDK4/6-Inhibitoren auf progressionsfreies Überleben und OS bei metastatischer Erkrankung macht optimistisch, was das Potential dieser Substanzklasse bei früheren Stadien von Brustkrebs betrifft. In dieser Situation ist unser Ziel, die Heilungsrate zu verbessern. Zwei große randomisierte Studien mit CDK4/6-Inhibitoren werden weitere Daten dazu liefern.“
Dr. rer. nat. Maren Mundt
Quelle: Symposium „Scaling new heights in breast cancer care“, ESMO, 20.10.2018, München; Veranstalter: Pfizer
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