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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel

26. Juni 2017 TNBC und HR+/HER2- Tumoren: Erhöhung der pCR-Rate mit Kombination Pembrolizumab + neoadjuvante Standard-Chemotherapie

Mit Spannung erwartet wurden die ersten Teilergebnisse der Phase-II-Studie I-SPY 2, die den Einfluss von Pembrolizumab in Kombination mit einer neoadjuvanten Standard-Chemotherapie auf die Rate an pathologischen Komplettremissionen (pCR) bei Frauen mit Hochrisiko-Mammakarzinomen untersuchte.
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I-SPY 2 ist eine multizentrische Phase-II-Plattformstudie mit über 2.000 Patientinnen, die neue neoadjuvante Therapien – derzeit 13 verschiedene – evaluiert. Die vorläufigen Daten, die Dr. Rita Nanda, Chicago/IL, USA, bei der 53. ASCO-Jahrestagung in einer Oral Abstract Session präsentierte, zeigen eine klinisch relevante und bisher nicht gekannte Erhöhung der pCR-Rate (1, 2). 97 Patientinnen mit HER2-negativen Tumoren erhielten seit Dezember 2015 Pembrolizumab in Kombination mit der neoadjuvanten Chemotherapie (n=50). Die geschätzte pCR-Rate betrug bei allen HER2- Patientinnen unter der neoadjuvanten Chemo-Immuntherapie 46% gegenüber 16% unter einer alleinigen Chemotherapie, bei den Patientinnen mit triple-negativem Mammakarzinom (TNBC) entsprechend 60 vs. 20% und bei den HR+/HER2- Patientinnen 34% vs. 13%. 4 Zyklen Pembrolizumab plus Paclitaxel führten demnach laut Nanda zu einer Verdreifachung der geschätzten pCR-Rate beim TNBC und einer annähernden Verdreifachung der geschätzten pCR-Rate bei HR+/HER2- Tumoren. Nanda betonte, dass Pembrolizumab die erste Substanz sei, die in der Studie eine Wirksamkeit bei der HR+/HER2-Gen-signatur gezeigt habe.

(red.)

Quelle: ASCO 2017

Literatur:

(1) Nanda R et al. J Clin Oncol 35, 2017 (suppl; abstr 506).
(2) Nanda R et al. Oral Abstract Session, ASCO 2017, 05. Juni 2017.


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