Freitag, 19. April 2019
Navigation öffnen
Anzeige:

JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel

26. Juni 2017 TNBC und HR+/HER2- Tumoren: Erhöhung der pCR-Rate mit Kombination Pembrolizumab + neoadjuvante Standard-Chemotherapie

Mit Spannung erwartet wurden die ersten Teilergebnisse der Phase-II-Studie I-SPY 2, die den Einfluss von Pembrolizumab in Kombination mit einer neoadjuvanten Standard-Chemotherapie auf die Rate an pathologischen Komplettremissionen (pCR) bei Frauen mit Hochrisiko-Mammakarzinomen untersuchte.
Anzeige:
I-SPY 2 ist eine multizentrische Phase-II-Plattformstudie mit über 2.000 Patientinnen, die neue neoadjuvante Therapien – derzeit 13 verschiedene – evaluiert. Die vorläufigen Daten, die Dr. Rita Nanda, Chicago/IL, USA, bei der 53. ASCO-Jahrestagung in einer Oral Abstract Session präsentierte, zeigen eine klinisch relevante und bisher nicht gekannte Erhöhung der pCR-Rate (1, 2). 97 Patientinnen mit HER2-negativen Tumoren erhielten seit Dezember 2015 Pembrolizumab in Kombination mit der neoadjuvanten Chemotherapie (n=50). Die geschätzte pCR-Rate betrug bei allen HER2- Patientinnen unter der neoadjuvanten Chemo-Immuntherapie 46% gegenüber 16% unter einer alleinigen Chemotherapie, bei den Patientinnen mit triple-negativem Mammakarzinom (TNBC) entsprechend 60 vs. 20% und bei den HR+/HER2- Patientinnen 34% vs. 13%. 4 Zyklen Pembrolizumab plus Paclitaxel führten demnach laut Nanda zu einer Verdreifachung der geschätzten pCR-Rate beim TNBC und einer annähernden Verdreifachung der geschätzten pCR-Rate bei HR+/HER2- Tumoren. Nanda betonte, dass Pembrolizumab die erste Substanz sei, die in der Studie eine Wirksamkeit bei der HR+/HER2-Gen-signatur gezeigt habe.

(red.)

Quelle: ASCO 2017

Literatur:

(1) Nanda R et al. J Clin Oncol 35, 2017 (suppl; abstr 506).
(2) Nanda R et al. Oral Abstract Session, ASCO 2017, 05. Juni 2017.


Das könnte Sie auch interessieren

Weltkrebstag: Deutsche Krebshilfe informiert und ruft zum Handeln auf

Weltkrebstag: Deutsche Krebshilfe informiert und ruft zum Handeln auf
© julief514 / Fotolia.com

Am 4. Februar ist Weltkrebstag. Das diesjährige Motto der Weltgesundheitsorganisation lautet: „Wir können. Ich kann.“ Es steht dafür, dass Menschen durch einen gesunden Lebensstil dazu beitragen können, vielen Krebsarten vorzubeugen. „Gesundheit ist ein hohes Gut und es macht Spaß etwas dafür zu tun“, betont Gerd Nettekoven, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe. Die Organisation bietet Interessierten kostenlose Infomaterialien...

Prävention: „Körperliche Aktivität so wichtig wie ein Krebsmedikament“

Prävention: „Körperliche Aktivität so wichtig wie ein Krebsmedikament“
© Heidi Mehl / Fotolia.com

Nach Schätzungen beruhen etwa 70 Prozent aller behandelten Erkrankungen in den Industrienationen auf Lebensstilfaktoren, wie Übergewicht, das aufgrund von falscher Ernährung und mangelnder Bewegung entstanden ist. Ein gesunder Lebensstil sei ein wesentlicher Präventionsfaktor und müsse dringend gesundheitspolitisch verankert werden, fordert ein Experte im Vorfeld der MEDICA EDUCATION CONFERENCE 2016. Es gelte nicht nur medizinische, sondern auch gravierende soziale...

Bayern gegen Darmkrebs: Das Modellprojekt „Sprich drüber!“ will junge Menschen im Freistaat vor einer Erkrankung bewahren.

Bayern gegen Darmkrebs: Das Modellprojekt „Sprich drüber!“ will junge Menschen im Freistaat vor einer Erkrankung bewahren.
FARKOR: Werbe-Anzeige Frau / © Felix Burda Stiftung

Auf Initiative der Felix Burda Stiftung haben sich die bayerischen Krankenkassen und die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB) zum Modellprojekt „Sprich drüber!“ zusammengeschlossen. Ziel des Projekts ist es, ein vorhandenes familiäres Darmkrebsrisiko bei Versicherten im Alter von 25 bis 49 Jahren möglichst so früh zu identifizieren, dass diese vor einer Darmkrebserkrankung bewahrt werden können. Jede Bayerin und jeder Bayer in dieser...

Junge Krebspatienten: Ausbildung und Familie, aber auch Angst und Schmerzen

Junge Krebspatienten: Ausbildung und Familie, aber auch Angst und Schmerzen
© pathdoc / Fotolia.com

„Ich hatte große Träume für mein Leben, jetzt denke ich oft viel, viel kurzfristiger“, sagt die 25-jährige Studentin Mia*, die vor anderthalb Jahren an Krebs erkrankte. Nach der Diagnose musste sie ihr Studium unterbrechen, ihre Familienplanung in Frage stellen und auch mit ihrem Freundeskreis einen neuen Umgang finden. Sie ist eine von rund 15.000 jungen Menschen, die jährlich im Alter von 18 bis 39 Jahren die Diagnose Krebs erhalten.

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"TNBC und HR+/HER2- Tumoren: Erhöhung der pCR-Rate mit Kombination Pembrolizumab + neoadjuvante Standard-Chemotherapie"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der rsmedia GmbH widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.