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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel

15. November 2019 Studies of Special Interest

In dieser Ausgabe sind die Studien "Firstline-Therapie mit Lenvatinib-Kombination beim NSCLC: LEAP-006" sowie "Magenkarzinom und AEG: FIGHT FPA144-004-Studie".
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Firstline-Therapie mit Lenvatinib-Kombination beim NSCLC: LEAP-006

Bei der LEAP-006-Studie handelt es sich um eine randomisierte, Placebo-kontrollierte Phase-III-Studie zur Bewertung der Sicherheit und Wirksamkeit von Platin-haltigem Doublet + Pembrolizumab mit oder ohne Lenvatinib als Firstline-Behandlung bei Patienten mit metastasiertem nicht-kleinzelligen Bronchialkarzinom (NSCLC). Durch die Kombination mit Lenvatinib und Pembrolizumab + Platin-haltigem Doublet soll eine immunmodulierende Wirkung von Lenvatinib zu einem starken Kombinationseffekt mit PD-1/PD-L1-Signal-Inhibitoren führen. Vor der Therapie müssen die Mutationen EGFR, ALK und ROS1 ausgeschlossen werden und es muss mindestens eine messbare Läsion nach RECIST 1.1 vorliegen. Die Patienten werden entweder in die Gruppe mit Lenvatinib und Pembrolizumab + Pemetrexed + Platin-haltiges Doublet (Arm A) oder in die Gruppe mit Placebo + Pembrolizumab + Pemetrexed + Platin-haltiges Doublet (Arm B) randomisiert. Nach 4 Zyklen der Therapie werden die Patienten eine Erhaltungstherapie mit Pemetrexed + Pembrolizumab + Lenvatinib (Arm A) oder Pemetrexed + Pembrolizumab + Placebo (Arm B) erhalten. Primärer Endpunkt ist das progressionsfreie Überleben.

Details zur Studie auf www.med4u.org/15944 (NCT03829319)



Magenkarzinom und AEG: FIGHT FPA144-004-Studie

Bei der FIGHT FPA144-004-Studie handelt es sich um eine -randomisierte, doppelblinde, kontrollierte Phase-III-Studie mit FPA144 (Bemarituzumab) und modifiziertem FOLFOX6 bei zuvor unbehandelten Patienten mit fortgeschrittenem metas-tasierten Magenkarzinom oder Tumoren des gastroösophagealen Übergangs (AEG). Geprüft wird die Wirksamkeit von FPA144 + mFOLFOX6 gegenüber Placebo + mFOLFOX6 bei Patienten mit FGFR2 (Fibroblasten-Wachstumsfaktor-Rezeptor 2)-selektierter Erstliniensituation. Für das Pre-Screening ist ein FGFR2b-Überexpressionstest erforderlich, determiniert bei Immunhistochemie mit Nachweis der Überexpression von FGFR2b und/oder eines ctDNA-Blutassays mit Nachweis der FGFR2-Genamplifikation. Die Amplifikation von FGFR2 wurde kürzlich als Marker mit prognostischer Bedeutung bei Patienten mit Magenkarzinom identifiziert: Patienten mit FGFR2-Genamplifikation scheinen eine schlechtere Prognose zu haben, was darauf hindeutet, dass die Hemmung von FGFR2 eine wichtige Zielstruktur sein könnte. FPA144 ist ein humanisierter monoklonaler Antikörper gegen den humanen FGFR2b, der die FGF-Bindung an den Rezeptor blockiert. Der Einsatz von FPA144 in Kombination mit Standard-of-care-Chemotherapie bei Patienten mit Magenkarzinom, deren Tumoren Veränderungen von FGFR2 aufweisen, bietet somit einen vielversprechenden Ansatz.

Details zur Studie auf www.med4u.org/15666 (NCT03694522)

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