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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel

13. Oktober 2018 NSCLC: Verlängertes OS durch Durvalumab

Die Ergebnisse der PACIFIC-Studie zeigen, dass der PD-L1-Inhibitor Durvalumab das Gesamtüberleben (OS) von Patienten mit inoperablem NSCLC im Stadium III, die nach einer Chemoradiotherapie keine Progression zeigten, signifikant verlängert.
In der randomisierten, doppelblinden, Placebo-kontrollierten, multizentrischen Studie erhielten 473 Patienten Durvalumab vs. Placebo (n=236). Nach dem Beobachtungszeitraum betrug die mediane Nachbeobachtungsdauer 25,2 Monate (Range: 0,2-43,1). Nach dem Absetzen erhielten 41% der Durvalumab- bzw. 54% der Placebo-Gruppe eine nachfolgende Therapie. Durvalumab führte zu einer signifikanten Verlängerung des OS, dem zweiten primären Endpunkt. Zudem verlängerte Durvalumab das OS in allen vorher festgelegten Untergruppen und sekundären Endpunkte wie die Zeit bis zur Entwicklung von Fernmetastasen (TTDM), bis zur zweiten Progression (PFS2), bis zur ersten nachfolgenden Therapie oder zum Tod (TFST) und die Zeit bis zur zweiten nachfolgenden Therapie oder zum Tod (TSST). Zuvor berichtete Ergebnisse zeigten, dass Durvalumab den ersten primären Endpunkt, das PFS1, im Vergleich zu Placebo signifikant verlängerte. Die Ergebnisse der PACIFIC-Studie liefern überzeugende Beweise für den Nutzen der Durvalumab-Behandlung als Standard für die Versorgung dieser Patientenpopulation.

Quelle: IASLC


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