Mittwoch, 22. Mai 2019
Navigation öffnen

JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel

13. Oktober 2018 NSCLC: Verlängertes OS durch Durvalumab

Die Ergebnisse der PACIFIC-Studie zeigen, dass der PD-L1-Inhibitor Durvalumab das Gesamtüberleben (OS) von Patienten mit inoperablem NSCLC im Stadium III, die nach einer Chemoradiotherapie keine Progression zeigten, signifikant verlängert.
In der randomisierten, doppelblinden, Placebo-kontrollierten, multizentrischen Studie erhielten 473 Patienten Durvalumab vs. Placebo (n=236). Nach dem Beobachtungszeitraum betrug die mediane Nachbeobachtungsdauer 25,2 Monate (Range: 0,2-43,1). Nach dem Absetzen erhielten 41% der Durvalumab- bzw. 54% der Placebo-Gruppe eine nachfolgende Therapie. Durvalumab führte zu einer signifikanten Verlängerung des OS, dem zweiten primären Endpunkt. Zudem verlängerte Durvalumab das OS in allen vorher festgelegten Untergruppen und sekundären Endpunkte wie die Zeit bis zur Entwicklung von Fernmetastasen (TTDM), bis zur zweiten Progression (PFS2), bis zur ersten nachfolgenden Therapie oder zum Tod (TFST) und die Zeit bis zur zweiten nachfolgenden Therapie oder zum Tod (TSST). Zuvor berichtete Ergebnisse zeigten, dass Durvalumab den ersten primären Endpunkt, das PFS1, im Vergleich zu Placebo signifikant verlängerte. Die Ergebnisse der PACIFIC-Studie liefern überzeugende Beweise für den Nutzen der Durvalumab-Behandlung als Standard für die Versorgung dieser Patientenpopulation.

Quelle: IASLC


Das könnte Sie auch interessieren

Rudern gegen Krebs

Rudern gegen Krebs
© Universitätsklinikum Ulm

Die dritte Benefiz-Regatta Rudern gegen Krebs auf der Donau unter der Schirmherrschaft des Ulmer Oberbürgermeisters Gunter Czisch startet am Sonntag, 26. Juni 2016. Initiator und Veranstalter ist die Stiftung Leben mit Krebs in bewährter Kooperation mit der Sektion Sport- und Rehabilitationsmedizin am Universitätsklinikum Ulm und dem Ulmer Ruderclub Donau e. V.. Bereits am 21. April starten die Patientinnen und Patienten offiziell mit dem Vorbereitungstraining für die...

Große Jubiläumsaktion „Ich zieh‘ den Hut“

Große Jubiläumsaktion „Ich zieh‘ den Hut“
© Frauenselbsthilfe nach Krebs e.V.

„Hut ab“ oder „Chapeau“ - das sagen Menschen, um Wertschätzung und Anerkennung vor der Leistung Anderer auszudrücken. Am 25. Juni 2016 bietet die Frauenselbsthilfe nach Krebs (FSH) anlässlich ihres 40-jährigen Jubiläums an 40 Orten in Deutschland Mitbürgern die Möglichkeit, durch die Geste des „Hutziehens“ ein Zeichen der Solidarität mit an Krebs erkrankten Menschen zu setzen und das Engagement der ehrenamtlich...

Neue Perspektiven für Frauen mit Eierstockkrebs

In der medikamentösen Behandlung von Frauen mit fortgeschrittenem Eierstockkrebs wurde erstmals nach fast 15 Jahren ein Fortschritt erzielt: Das neue Medikament, ein sogenannter Angiogenesehemmer, greift den Tumor gezielt an und verzögert damit das Fortschreiten der Krebserkrankung. Für die betroffenen Frauen ist dies ein großer Vorteil: Die Therapie ermöglicht ihnen mehr Zeit, die sie – trotz der schweren Erkrankung – weitestgehend beschwerdefrei...

Krebstherapie-Nebenwirkungen wirksam bekämpfen, Patienten unterstützen – Bundesweit gültige Leitlinie verabschiedet

Krebstherapie-Nebenwirkungen wirksam bekämpfen, Patienten unterstützen – Bundesweit gültige Leitlinie verabschiedet
© vitanovski / Fotolia.com

Etwa eine halbe Millionen Menschen erkranken jedes Jahr in Deutschland an Krebs. Für viele ist die Behandlung mit erheblichen Nebenwirkungen verbunden, die die Lebensqualität der Patienten deutlich beeinträchtigen. Doch längst gibt es wirksame Therapien, um Nebenwirkungen wie Übelkeit und Erbrechen besser in den Griff zu bekommen. Die so genannten unterstützenden oder Supportiven Therapien haben in den vergangenen Jahren eine enorme Entwicklung genommen.

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"NSCLC: Verlängertes OS durch Durvalumab"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der rsmedia GmbH widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.