Mittwoch, 14. November 2018
Benutzername
Passwort
Registrieren
Passwort vergessen?

Home
e-journal
Der Aktuelle Fall
CME online
News
Gesundheitspolitik
Therapiealgorithmen
Videos
Veranstaltungen
Broschüren
Zentren
Kasuistiken
Studien


Suche
Archiv
Buchbestellung
Newsletter
Probe-Abo
Impressum


journalmed.de


Anzeige:
Fachinformation
 
Anzeige:
 
 

JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel
Zurück
Zurück
E-Mail
Email
Drucken
Drucken
Zum Bewerten bitte anmelden!
22. Mai 2018

Informationstechnologie in der Krebstherapie

Passende Therapie für ein genetisches Tumorprofil

Wie können moderne Analyseverfahren die Therapieentscheidung beim nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC) unterstützen? Experten diskutierten über die Bedeutung umfassender genetischer Tumorprofilings sowie den Stellenwert von FoundationOne® bei der Therapiewahl für Patienten mit NSCLC. In den letzten Jahren sind immer mehr Substanzen mit genau definierten Therapiezielen zugelassen worden – und weitere werden folgen.
Anzeige:
 
 
Durch den Einsatz moderner Informationstechnologien und Analyseverfahren vollzieht sich ein Wandel in der personalisierten Krebsmedizin. Die Wahl der bestmöglichen zielgerichteten Behandlung ist von der Kenntnis relevanter genetischer Veränderungen abhängig, wie Prof. Dr. Karl-Matthias Deppermann, Gerresheim, konstatiert.


Die neue Unübersichtlichkeit und ihre Chancen

Insgesamt sind 150 solcher Aberrationen als Targets identifiziert, und dazu passend sind rund 700 Substanzen auf dem Markt oder in der Entwicklung, die diese Ziele adressieren. Zwar impliziert dies eine wachsende Unübersichtlichkeit, jedoch profitieren die Patienten, bei denen diese Alterationen detektiert werden, enorm davon, hält der Onkologe fest. Vergleicht man beim NSCLC etwa das mediane Gesamtüberleben von Patienten mit Treibermutationen, bei denen eine zielgerichtete Therapie zur Anwendung kam, mit denen der Patienten, bei denen zwar eine solche genetische Veränderung gefunden wurde, diese aber keine therapeutischen Konsequenzen nach sich zog, war das erstere Kollektiv klar im Vorteil; „Die Patienten lebten median mehr als ein Jahr länger“ (1). Digitale Auswertungen umfassender Datensätze von Patienten spielen daher bereits heute eine immer wichtigere Rolle für therapeutische Entscheidungen. Der validierte Service FoundationOne sequenziert solide Tumoren auf 315 krebsassoziierte Gene und bestimmt zudem die Tumormutationslast (TMB).


Mehr als nur eine Gensequenzierung

Speziell zur Behandlung von Patienten mit NSCLC sollten gemäß der aktuellen NCCN-Richtlinie umfassende Tumorprofilings durchgeführt werden (2). So können auch seltene Treibermutationen identifiziert werden, um Patienten zielgerichtet und individuell zu therapieren. FoundationOne erkennt mit hoher Genauigkeit alle 4 relevanten Klassen genetischer Veränderungen. Dazu gehören multiple Kopien (Amplifikationen), Substitutionen von Gensequenzen, Insertionen und Deletionen sowie Rearrangement (Translokationen). Damit werden auch therapierelevante Mutationen erkannt, wenn etwa FISH-Testungen negative Ergebnisse lieferten.

Der Report, den der Arzt seitens FoundationOne erhält, umfasst neben den genetischen Aberrationen außerdem ausgearbeitete Algorithmen, die adäquate zielgerichtete Therapien implizieren sowie Informationen zu aktuellen klinischen Studienprogrammen, die für die jeweiligen Mutationen relevant sind. Auf dieser Basis können Ärzte eine fundierte Therapiestrategie entwickeln.
Reimund Freye
Quelle: Satellitensymposium „Personalised Healthcare 2.0: Wendepunkt in der Krebsbehandlung“, DGP, 15.03.2018, Dresden; Veranstalter: Roche
Literatur:
(1) Johnson BE et al. ASCO 2013, Poster 8019.
(2) NCCN NSCLC-Guidelines Version 5, 2017.
Zurück
Zurück
E-Mail
Email
Drucken
Drucken
Zum Bewerten bitte anmelden!
Anzeige:
 
 
 
 
Themen
CUP
NET
Nutzen Sie auch die Inhalte von journalmed.de, um sich zu Informieren.
Mediadaten
Fachgesellschaften
Hilfe
Copyright © 2014 rs media GmbH. All rights reserved.
Kontakt
Datenschutz
Betroffenenrechte
AGB
Fakten über Krebs