Samstag, 6. Juni 2020
Navigation öffnen
Anzeige:

JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel

10. September 2018 Hautkrebs und MDS

Selma Ugurel
Betrachtet man die noch vor wenigen Jahren verfügbaren Therapieoptionen für das maligne Melanom, so fand sich vorwiegend die Chemotherapie mit Dacarbazin, auf die nur ca. 10% der Patienten ansprachen. Wie immens sich die Therapielandschaft und damit auch die Prognose beim Melanom und auch bei anderen Hautkrebsformen zwischenzeitlich verbessert hat, beleuchtet diese Ausgabe von JOURNAL ONKOLOGIE.

Aktuelle Therapieentwicklungen betreffen vor allem die Checkpoint-Inhibitoren und deren Kombinationen, die von Herrn Schilling vorgestellt werden. Frau Uretzki und Herr Posch beleuchten die adjuvanten Therapieformen beim Melanom und weisen auf aktuelle Probleme hin, z.B. das Fehlen von Head-to-head-Studien zwischen BRAF- und Checkpoint-Inhibitoren bei BRAF-mutierten Patienten. Die interessante Möglichkeit der Elektrochemotherapie bei Hautkrebs und Hautmetastasen stellt Herr Niebel vor.

Die Thematik schließt ab mit einem Kurzabriss und der Vorstellung zweier Studien zum Merkelzellkarzinom, an denen das Universitätsklinikum Essen federführend beteiligt ist: die Studie ADMEC-O zu Nivolumab in der adjuvanten Therapie und die NIS MCC-TRIM, eine translationale Registerstudie, die die klinische Versorgungsstruktur abbilden soll sowie versucht, Biomarker zu definieren.

Der hämatologische Themenschwerpunkt widmet sich diesmal den Myelodysplastischen Syndromen. Die Patienten sind meist älter und multimorbide, was das Management der Therapie kompliziert. Frau Thol und Frau Shahswar erläutern, was molekulargenetische Aberrationen für die Prognose bedeuten. Frau Hecker, Frau Pfefferkorn und Frau Götze fokussieren auf die Therapie des Niedrigrisiko-MDS. Beide Texte sind zu einer CME-Fortbildung zusammengefasst, mit der 2 CME-Punkte erarbeitet werden können.

Darüber hinaus finden Sie in dieser Ausgabe eine Fortbildung zur Tuberösen Sklerose von Herrn Sauter sowie eine weitere Fortbildung zum Ovarialkarzinom: Hier erörtert zunächst Frau Schmalfeldt das hereditäre Ovarialkarzinom. Bis dato gibt es beim Ovarialkarzinom keine effektiven Screening-Methoden, sodass zwei Drittel der Patientinnen bei Diagnosestellung bereits eine diffuse Peritoneal-karzinose haben. Umso wichtiger ist das optimale OP-Timing, das Herr Sehouli und Frau Dückelmann diskutieren.

Eine interessante Lektüre wünscht

Ihre Selma Ugurel

Das könnte Sie auch interessieren

Neues Infoportal rund um Ernährung und Krebs ist online

Neues Infoportal rund um Ernährung und Krebs ist online
© ernaehrung-krebs-tzm.de

Das neue Infoportal der Arbeitsgruppe „Ernährung und Krebs“ am Tumorzentrum München (TZM) ist ab sofort unter www.ernaehrung-krebs-tzm.de online. Es bündelt wissenschaftlich fundierte Informationen, gibt praktische Hilfestellung und vermittelt Kontakte zu anerkannten Therapeuten und Beratungsstellen rund um das Thema Ernährung und Krebs. Die Arbeitsgruppe besteht aus qualifizierten Ärzten und Ernährungsfachkräften unter der Leitung von Professor...

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Hautkrebs und MDS"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der rsmedia GmbH widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.


ASCO20 Virtual
  • Immuntherapie mit Pembrolizumab setzt sich bei verschiedenen onkologischen Indikationen weiter durch
  • mSCLC: Patienten profitieren bereits in der Erstlinie von der Ergänzung der Chemotherapie mit Pembrolizumab
  • mRCC-Erstlinientherapie: Kombination Pembrolizumab + Axitinib toppt Sunitinib auch im Langzeitverlauf
  • mRCC: Pembrolizumab + Lenvatinib zeigen vielversprechende Anti-Tumoraktivität nach Versagen einer Checkpoint-Inhibition
  • KEYNOTE-054-Studie: Adjuvante Therapie mit Pembrolizumab verbessert beim Melanom auch im verlängerten Follow-up das RFS
  • MSI-H CRC: Pembrolizumab verdoppelt PFS im Vergleich zur Chemotherapie
  • Rezidiviertes Ovarialkarzinom: Trend zu besserem Ansprechen auf Pembrolizumab-Monotherapie bei höherer PD-L1-Expression
  • r/r cHL: Pembrolizumab auf dem Weg zum Therapiestandard nach autoSCT sowie für Patienten, die keine autoSCT erhalten können
  • mCRPC: Pembrolizumab in Kombination mit Enzalutamid nach Enzalutamid-Resistenz wirksam und sicher
  • r/m HNSCC: Erstlinienbehandlung mit Pembrolizumab mono und in Kombination mit Platin-basierter Chemotherapie verlängert PFS2

Cookies

Diese Webseite benutzt Cookies, um den Nutzern das beste Webseiten-Erlebnis zu ermöglichen. Ausserdem werden teilweise auch Cookies von Diensten Dritter gesetzt. Weitere Informationen erhalten Sie in den Allgemeine Geschäftsbedingungen und in den Datenschutzrichtlinien.

Verstanden