Sonntag, 16. Dezember 2018
Benutzername
Passwort
Registrieren
Passwort vergessen?

Home
e-journal
Supplements
CME online
News
Gesundheitspolitik
Therapiealgorithmen
Videos
Veranstaltungen
Broschüren
Zentren
Kasuistiken
Studien


Suche
Archiv
Buchbestellung
Newsletter
Probe-Abo
Impressum


journalmed.de


Anzeige:
Fachinformation
 
Anzeige:
Fachinformation
 

JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel
Zurück
Zurück
E-Mail
Email
Drucken
Drucken
Zum Bewerten bitte anmelden!
18. April 2018

HER2- und triple-negatives Mammakarzinom: Daten zu Eribulin in Kombination mit CI

Eribulin ist eine der wenigen Substanzen, die beim fortgeschritten HER2- und/oder triple-negativen Mamma-karzinom (TNBC) das Gesamtüberleben verlängern können. Nun gibt es neue Daten zur Kombinationstherapie mit Pembrolizumab.
Trotz großer Fortschritte gibt es bei der Behandlung des fortgeschrittenen Mammakarzinoms noch immer Subgruppen, die therapeutisch schwer zugänglich sind. Insbesondere HER2- und triple-negativer Brustkrebs sind weiterhin eine Herausforderung für Onkologen.

Etwa 73% der Brustkrebspatientinnen haben HER2-negative Tumoren und 12-13% triple-negative (1). Derzeit gibt es kaum geeignete Therapiestrategien für Patientinnen mit diesen Expressionsmustern, besonders wenn Anthrazyklin- und Taxan-haltige Regime bereits versagt haben.

Eribulin (Halaven®) ist eine zytostatische Substanz, die bei HER2-Brustkrebs oder TNBC erfolgreich eingesetzt wird. Der Wirkstoff hemmt das Wachstum von Mikrotubuli, jedoch auf andere Weise wie Vincristin und Taxane: Es bindet am Plus-Ende der Tubuli, also ohne deren Verkürzungsphase zu behindern, und zerstört dadurch effektiv die mitotischen Spindeln während der Zellteilung. Eribulin ist derzeit als Monotherapie ab der zweiten Therapielinie des lokal fortgeschrittenen und/oder metastasierten Mammakarzinoms zugelassen.

Derzeit wird die Wirksamkeit der Kombination von Eribulin und dem Checkpoint-Inhibitor Pembrolizumab (Keytruda®) bei metastasiertem TNBC in einer einarmigen Phase-Ib/II-Kombinationsstudie ab der ersten Therapielinie des metastasierten TNBC geprüft (2). Von den 28 Patienten sprachen 26,4% (95%-KI: 18,3-35,9) auf die Therapie mit Eribulin+Pembrolizumab an, 3 zeigten eine komplette und 25 eine partielle Remission. Für diese Patientenpopulation ist das ein sehr gutes Ergebnis.

Patientinnen mit Metastasen ohne Vortherapie profitierten stärker von der Kombinationstherapie (ORR: 29,2%; 95%-KI: 18,6-41,8) als vorbehandelte (22,0%; 95%-KI: 10,6-37,6).

Das gute Therapieansprechen korrelierte mit sehr guten Überlebensdaten und einer handhabbaren Toxizität. Die mediane progressionsfreie Überlebenszeit lag bei 4,2 Monaten (95%-KI: 4,1-5,6), die mediane Gesamtüberlebenszeit bei 17,7 Monaten (95%-KI: 13,7- nicht erreicht). Patienten, die auf die Therapie ansprachen, taten dies recht lange: Die mediane Dauer betrug 8,3 (6,5-12,9) Monate.
Dr. rer. nat. Maren Mundt
Quelle: Pressekonferenz „HALAVEN® (Eribulin) als intelligente Therapieoption beim fortgeschrittenen und/oder metastasierten Mammakarzinom“, DKK, 22.02.2018, Berlin; Veranstalter: Eisai
Literatur:
(1) Howlader N et al. J Natl Cancer Inst 2014;106 pii: dju055.
(2) Tolaney SM et al. SABCS 2017; Abstract PD6-13.
Zurück
Zurück
E-Mail
Email
Drucken
Drucken
Zum Bewerten bitte anmelden!
Anzeige:
 
 
 
 
Themen
CUP
NET
CML
Nutzen Sie auch die Inhalte von journalmed.de, um sich zu Informieren.
Mediadaten
Fachgesellschaften
Hilfe
Copyright © 2014 rs media GmbH. All rights reserved.
Kontakt
Datenschutz
Betroffenenrechte
AGB
Fakten über Krebs
 
ASH 2018