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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel
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25. Januar 2019

Erhaltungstherapie mit PARP-Inhibitoren und aktuelle Studien beim Ovarialkarzinom

Seit einem Jahr ist in Deutschland der PARP-Inhibitor Niraparib (Zejula®) für die Erhaltungstherapie beim rezidivierten, Platin-sensiblen Ovarialkarzinom verfügbar. Auf einem Symposium im Rahmen des 15. AIO-Herbstkongresses waren sich die Referentinnen einig, dass nach Jahren der Stagnation durch die Einführung von PARP-Inhibitoren wie Niraparib Anlass zur Hoffnung auf ein längeres krankheitsfreies Überleben für Patientinnen mit fortgeschrittenem Ovarialkarzinom besteht.
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„Die Erhaltungstherapie mit einem PARP-Inhibitor soll den Erfolg der Chemotherapie konsolidieren und Krankheitskontrolle und Symptome verbessern“, erklärte Prof. Dr. Diana Lüftner, Berlin. Als erster PARP-Inhibitor war Niraparib bei Patientinnen mit rezidiviertem, Platin-sensiblem Ovarialkarzinom prospektiv in einer Phase-III-Studie an Patientinnen mit BRCA-Keimbahnmutation und Frauen ohne eine solche Mutation untersucht worden. In beiden Kohorten führte die Erhaltungstherapie mit Niraparib zu einer signifikanten Verlängerung des progressionsfreien Überlebens (1). Auch durch die Möglichkeit des Patienten-individualisierten Therapiemanagements zeigt die Erhaltungstherapie mit dem PARP-Inhibitor eine gute Langzeitverträglichkeit (2).

Ein großer Bedarf an neuen Therapieoptionen besteht für die Late-Line-Therapie des rezidivierten high-grade serösen Ovarialkarzinoms. Die Phase-II-Studie QUADRA untersucht eine Monotherapie mit Niraparib in der vierten oder noch späteren Therapielinie bei 463 Patientinnen mit fortgeschrittenem Ovarialkarzinom unabhängig von ihrem Platin- oder Biomarkerstatus. „Die Studie hat eine sehr breite Patientenpopulation – Platin-sensitiv, -resistent oder -refraktär – und nach intensiver Vorbehandlung. Das sind Patientinnen, wie wir sie im Alltag sehen“, kommentierte Lüftner. Beim ESMO 2018 wurden Daten zur Subgruppe der PARP-Inhibitor-naiven Patientinnen mit BRCA-Mutation vorgestellt: Bei diesen Patientinnen betrug die objektive Ansprechrate 31%, die mediane Dauer des Ansprechens 9,2 Monate und das mediane Gesamtüberleben 26 Monate (3). Als Erhaltungstherapie nach Erstlinien-Chemotherapie untersucht die Phase-III-Studie PRIMA eine Niraparib-Monotherapie als Erhaltungstherapie. Die Studie wird an einem breiteren Patientenkollektiv durchgeführt als die SOLO1-Studie mit Olaparib, da auch Frauen ohne BRCA-Mutation eingeschlossen sind, berichtete Prof. Dr. Tjoung-Won Park-Simon, Hannover. Ergebnisse zur Effektivität werden für Ende 2019 erwartet. Zudem wird Niraparib in Kombination mit Checkpoint-Inhibitoren in klinischen Studien geprüft (4).
Dr. rer. nat. Claudia Schöllmann
Quelle: Satellitensymposium „Niraparib – Verträglichkeit und Effektivität beim Ovarialkarzinom“, AIO-Herbstkongress, 15.-17.11.2018, Berlin; Veranstalter: Tesaro
Literatur:
(1) Mirza MR et al. N Engl J Med 2016;375:2154-64.
(2) Mirza MR et al. 2018; Abstract IGCS8-1480.
(3) Moore KN et al. Ann Oncol 2018;29 (suppl_8):viii3. Abstract 944P und poster presentation.
(4) Konstantinopoulos PA et al. J Clin Oncol 2018; 36(suppl; abstr 106) und oral presentation.
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