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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel

24. Juni 2019 ESMO Breast Cancer 2019

Auf dem 1. Brustkrebskongress der European Society for Medical Oncology (ESMO Breast Cancer) stand das Thema Innovation auf der Agenda, v.a. in Bezug auf translationale Forschung, neue Substanzen, Molekulardiagnostik sowie Biomarker. Mehr auch unter www.med4u.org/15227.
mTNBC: Atezolizumab zögert Progress signifikant hinaus

Seit den Ergebnissen der Studie IMpassion130 ist die Kombination Atezolizumab (Tecentriq®) + nab-Paclitaxel ein neuer Standard beim fortgeschrittenen triple-negativen Mammakarzinom (mTNBC) mit positivem PD-L1-Status. Die Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie (AGO) bewertet die Erstlinientherapie Atezolizumab + nab-Paclitaxel schon vor der EU-Zulassung mit „+“.

https://www.journalonko.de/news/lesen/12864

Kontinuierliche Chemotherapie bei fortgeschrittenem Brustkrebs einem intermittierenden Schema überlegen

Die randomisierte Phase-III-Studie Stop&Go zeigte bei Patientinnen mit fortgeschrittenem HER2-negativen Brustkrebs, dass eine kontinuierliche Chemotherapie mit einer deutlich besseren Lebensqualität und einem verlängerten Gesamtüberleben einhergeht im Vergleich zu einem intermittierenden Regime. Dabei bestand die Erstlinientherapie aus Paclitaxel + Bevacizumab und die Zweitlinie aus Capecitabin oder nicht-pegyliertem liposomalen Doxorubicin.

https://www.journalonko.de/news/lesen/12858

Wie (kosten)effektiv ist die Immunonkologie beim triple-negativen Mammakarzinom?

Die Prognose von Patientinnen mit triple-negativem Brustkrebs (TNBC) ist i.d.R. nicht gut. Wären ihre Aussichten besser, wenn sie eine (neo)adjuvante immunonkologische Therapie erhielten? Rechtfertigen die derzeitigen Daten überhaupt die Kosten für diese Therapie? Diese Fragen diskutierten Experten aus dem Gesundheitswesen bei einer Roundtable-Veranstaltung anlässlich des diesjährigen ESMO Breast Cancer Congress in Berlin.

https://www.journalonko.de/news/lesen/12928

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ESMO 2019
  • PD-L1-positives NSCLC: Pembrolizumab-Monotherapie bei Patienten mit und ohne Hirnmetastasen vergleichbar wirksam
  • Tumormutationslast etabliert sich als prädiktiver Marker für das Ansprechen auf Pembrolizumab bei soliden Tumoren
  • Hohes und langanhaltendes Ansprechen auf Pembrolizumab-Monotherapie bei unterschiedlichen MSI-H-Tumoren
  • Checkpoint-Inhibition in der adjuvanten und metastasierten Situation hat für Patienten mit Melanom das Überleben neu definiert
  • Magenkarzinom/Adenokarzinom des ösophagogastralen Übergangs: Patienten mit MSI-high-Tumoren profitieren besonders von Checkpoint-Inhibition
  • Pembrolizumab + Chemotherapie beim Plattenepithelkarzinom-NSCLC: Überlegenes OS, PFS, ORR und PFS2 gegenüber alleiniger Chemotherapie
  • Frühes TNBC: signifikant verbesserte pCR-Rate durch neoadjuvante Therapie mit Pembrolizumab + Chemotherapie
  • HNSCC: Pembrolizumab-Monotherapie und kombiniert mit Platin-basierter Chemotherapie erfolgreich in der Erstlinie
  • PD-L1-positives Magenkarzinom und AEG: Vergleichbare Lebensqualität unter Pembrolizumab-Monotherapie und Chemotherapie
  • Pembrolizumab-Monotherapie beim vorbehandelten mTNBC: Klarer Trend zu verbessertem Überleben mit zunehmender PD-L1-Expression