Journal Onkologie

Urologie | Beiträge ab Seite 7

Weitere Inhalte:
Prostatakarzinom

Neuerungen in der S3-Leitlinie Prostatakarzinom: Anpassungen für eine präzisere Behandlung

Das Prostatakarzinom zählt zu den häufigsten Krebserkrankungen bei Männern und erfordert aufgrund seiner kom­plexen und vielgestaltigen Natur eine stetige Anpassung der Behandlungsleitlinien. Die kürzlich veröffentlichte 7. Auflage der S3-Leitlinie Prostatakarzinom, erarbeitet unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. und unterstützt von 19 Fachgesellschaften sowie dem Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe e.V., bringt wesentliche Neuerungen mit sich. In diesem Beitrag werden die zentralen Änderungen vorgestellt und ihre potenziellen Auswirkungen auf die klinische Praxis analysiert.
Lesen Sie mehr 
d-uo

Neudiagnose Peniskarzinom: 6,5-Jahres-Daten aus der VERSUS-Studie von d-uo

Urologische Tumorerkrankungen machen in Deutschland etwa 38% aller Krebserkrankungen bei Männern bzw. 4% bei Frauen aus. Voraussetzung für die Erfassung und wissenschaftliche Auswertung der Versorgungsqualität urologischer Tumorerkrankungen ist deren standardisierte Dokumentation. Seit Mai 2018 dokumentieren Mitglieder von d-uo urologische Tumorerkrankungen im Rahmen der prospektiven VERSUS-Studie (VERSorgUngsStudie) (1). Es handelt sich bei VERSUS um eine nicht-interventionelle, prospektive, multizentrische Studie zur Dokumentation und deskriptiven statistischen Auswertung von Diagnostik, Behandlungsverlauf und Nachsorge uro-onkologischer Patienten. Eingeschlossen werden Patienten mit der Erstdiagnose einer urologischen Tumorerkrankung. In der vorliegenden Analyse wurde das Peniskarzinom untersucht.
Lesen Sie mehr 
Weitere Inhalte:
Urothelkarzinom

Urothelkarzinom: Pembrolizumab plus EV ist die neue Nummer 1 in der metastasierten Situation

Das metastasierte Urothelkarzinom (UC) hat eine schlechte Prognose; entscheidend für die Therapiewahl war bis vor kurzem die Cisplatin-Fähigkeit der Erkrankten. Mit der EMA-Zulassung von Pembrolizumab in Kombination mit Enfortumab Vedotin-ejfv (EV) für die Erstlinienbehandlung des nicht resezierbaren oder metastasierenden mUC hat sich dies nun geändert: Sowohl die European Society for Medical Oncology (ESMO) als auch die European Association of Urology (EAU) empfehlen Pembrolizumab + EV als Erstlinientherapie für alle Patient:innen, die eine Kombinationstherapie erhalten können.
Lesen Sie mehr 
Prostatakarzinom

Darolutamid + Docetaxel und ADT beim mHSPC: Aktuelle Daten bestätigen Nutzen der frühen Therapieintensivierung

Die Triple-Therapie aus dem Androgenrezeptor-Inhibitor (ARI) Darolutamid kombiniert mit Docetaxel und Androgen­deprivationstherapie (ADT) wurde 2023 zur Behandlung des metastasierten hormonsensitiven Prostatakarzinoms (mHSPC) zugelassen. Die Zulassung erfolgte auf Basis der Phase-III-Studie ARASENS, in der die Behandlung im Vergleich zur Zweifachtherapie aus ADT + Docetaxel in Bezug auf das Gesamtüberleben als primärer Endpunkt, das PSA-Ansprechen explorativ und u.a. die Zeit bis zur Krankheitsprogression als sekundärer Endpunkt evaluiert wurde (1). Im Mai 2024 wurde die Triple-Therapie mit Darolutamid als eine Erstlinientherapie mit dem starken Empfehlungsgrad A neu in die überarbeitete S3-Leitlinie „Prostatakarzinom“ aufgenommen (2).
Lesen Sie mehr 
Entitätsübergreifend

DGHO 2024: Zielgerichtete Therapien bei Mamma- und Prostatakarzinomen im Fokus

Zielgerichtete Therapien spielen eine zentrale Rolle in der Behandlung von Brustkrebs. Prof. Nadia Harbeck, Brustzentrum der Ludwig-Maximilians-Universität München, betont den Ansatz „best first“, wonach die wirksamsten Substanzen frühzeitig eingesetzt werden sollten, um den größtmöglichen Nutzen für Patient:innen zu erzielen. Dieser Grundsatz wurde kürzlich auf einem Fachsymposium hervorgehoben.
Lesen Sie mehr 
Medizin

Aktuelle Therapielandschaft beim Nierenzellkarzinom – Kombinationstherapien im Fokus

In den letzten 2 bis 3 Dekaden hat es in der medikamentösen Therapielandschaft des fortgeschrittenen bzw. metastasierten Nierenzellkarzinoms (RCC) einen Paradigmenwechsel gegeben: Wurden vor drei Jahrzehnten noch überwiegend Zytokine und später auch zielgerichtete Monotherapien eingesetzt, haben sich jetzt Kombinationsbehandlungen durchgesetzt, fasste Prof. Michael Rink, Hamburg, bei einem Symposium im Rahmen der diesjährigen Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU) zusammen.
Lesen Sie mehr 
Medizin

mCRPC: Talazoparib in Kombination mit Enzalutamid verlängert das Gesamtüberleben

Kürzlich veröffentlichte Ergebnisse der TALAPRO-2-Studie (1, 2) zeigen, dass die Kombination eines oralen Poly-ADP-Ribose-Polymerase (PARP)-Inhibitors mit einem Androgenrezeptor-Signalweg-Inhibitor (ARPI) bei Patienten mit metastasiertem kastrationsresistentem Prostatakarzinom (mCRPC) das Gesamtüberleben im Vergleich zur Monotherapie signifikant verbessert (3). Dieser Überlebensvorteil zeigt sich sowohl bei Patienten mit als auch ohne HRR-Mutation (3).
Lesen Sie mehr 
Urothelkarzinom

ESMO 2024: Muskelinvasives Blasenkarzinom: Addition von Durvalumab zur neoadjuvanten Chemotherapie verbessert Überleben

Beim ESMO-Kongress 2024 stellte Prof. Thomas Powles, London, UK, praxisverändernde Daten der Phase-III-Studie NIAGARA vor, die die Vorteile einer Immuntherapie-basierten Therapie im neoadjuvanten Setting bei Erkrankten mit muskelinvasivem Blasenkarzinom (MIUC) belegen. Das Hinzufügen des PD-L1-Inhibitors Durvalumab zur neoadjuvanten Chemotherapie (NAC), ergänzt durch eine adjuvante Therapie mit Durvalumab nach der radikalen Zystektomie, verbesserte das ereignisfreie Überleben (EFS) und Gesamtüberleben (OS) im Vergleich zu alleiniger NAC signifikant und in klinisch relevantem Ausmaß (1).
Lesen Sie mehr 
d-uo

6 Jahre VERSUS-Studie von d-uo

Urologische Tumorerkrankungen machten in Deutschland laut Robert Koch-Institut (RKI) im Jahr 2020 etwa 36% aller Krebserkrankungen bei Männern bzw. 5% bei Frauen aus (1). Viele Fragen der ambulanten Diagnostik, Therapie und Nachsorge dieser Tumorerkrankungen sind in Deutschland leider unzureichend untersucht. Voraussetzung für die Erfassung und wissenschaftliche Auswertung der Versorgungsqualität urologischer Tumorerkrankungen ist deren standardisierte Dokumentation (2).
Lesen Sie mehr 
Prostatakarzinom

mHSPC: Neue Daten zur frühen Therapieintensivierung

Beim metastasierten hormonsensitiven Prostatakarzinom (mHSPC) ist die Intensivierung der Androgendeprivationstherapie (ADT) heute Standard. Die Triple-Therapie mit ADT, dem Androgenrezeptor-Inhibitor (ARI) Darolutamid und Docetaxel ist eine zugelassene und in Leitlinien empfohlene Möglichkeit der Therapieintensivierung (1). Doch nicht jeder Patient kann oder will eine Chemotherapie erhalten. Eine wirksame Reduktion der Krankheitsprogression erzielte auch die Kombination von Darolutamid und ADT in der aktuell publizierten ARANOTE-Studie (2).

 
Lesen Sie mehr