Journal Onkologie

TP53-Mutation

NSCLC
 2|
EGFR+ NSCLC: Hoher klinischer Nutzen von Osimertinib plus Chemotherapie auch bei TP53-Komutationen
ELCC 2026

EGFR+ NSCLC: Hoher klinischer Nutzen von Osimertinib plus Chemotherapie auch bei TP53-Komutationen

Erkrankte mit EGFR‑mutiertem nicht‑kleinzelligem Lungenkarzinom (EGFRm NSCLC) und begleitender TP53‑Mutation sprechen häufig schlecht auf eine Monotherapie mit EGFR‑Tyrosinkinaseinhibitoren (TKI) an. Die Phase‑III‑Studie FLAURA2 hatte im Erstliniensetting eine überlegene Wirksamkeit der Kombination aus dem Drittgenerations-TKI Osimertinib und Chemotherapie gegenüber einer Osimertinib‑Monotherapie gezeigt [1]. Unklar war jedoch, ob dieser Vorteil auch bei TP53‑Komutationen bestehen bleibt. Die Phase‑III‑Studie TOP, deren Interimsdaten beim Europäischen Lungenkrebskongress (ELCC) 2026 vorgestellt wurden, beantwortete dies nun mit „Ja“ [2].
Lesen Sie mehr 
ASH 2025
 2|
ASH 2025

Allogene hämatopoetische Stammzelltransplantation bei Patient:innen mit TP53-mutierter akuter myeloischer Leukämie

Die Behandlung von Patient:innen mit akuter myeloischer Leukämie (AML) mit TP53-Mutationen ist bekanntermaßen schwierig, da häufig Resistenzen gegen konventionelle Chemotherapien auftreten und die Prognose dadurch eher schlecht ausfällt. Der potenzielle Nutzen einer allogenen hämatopoetischen Stammzelltransplantation (allo-HCT) für Patient:innen mit aktiver Erkrankung ist nach wie vor unzureichend geklärt. Während des diesjährigen ASH-Kongresses wurde diesbezüglich eine Analyse von AML-Patient:innen aus dem EBMT-Register vorgestellt [1].
Lesen Sie mehr 
Weitere Inhalte:
ASH 2025
 4|
ASH 2025

CLL17-Studie: Zeitlich begrenzte 1L-Therapie mit Venetoclax/Obinutuzumab bzw. Venetoclax/Ibrutinib ist Ibrutinib-Dauertherapie bei CLL nicht unterlegen

In der Erstlinientherapie der chronischen lymphatischen Leukämie (CLL) haben zwei Konzepte mit zielgerichteten Substanzen ihre Überlegenheit gegenüber der Chemoimmuntherapie (CIT) demonstriert: die Dauertherapie mit Bruton-Tyrosinkinase-Inhibitoren (BTKi), die bis zur Progression fortgeführt wird auf der einen Seite, und zeitlich begrenzte Regime mit einem BCL2-Inhibitor in Kombination mit einem Anti-CD20-Antikörper oder einem BTKi auf der anderen Seite. Nun wurden erstmals beide Behandlungsparadigmen in der Phase-III-Studie CLL17 der Deutschen CLL-Studiengruppe miteinander verglichen. Erste bei der Jahrestagung der American Society of Hematology (ASH) 2025 vorgestellte Ergebnisse weisen darauf hin, dass eine zeitlich begrenzte zielgerichtete Therapie der Dauertherapie mit dem BTKi nicht unterlegen ist [1].
Lesen Sie mehr 
Entitätsübergreifend
 6|
Interview mit Prof. Dr. med. Christian Buske, Universitätsklinikum Ulm

expanda Onkologie 2025 – Highlights aus der Hämatologie

Im November fand das 2-tägige Online-Seminar „expanda Onkologie“ statt, im Rahmen dessen die wichtigsten Daten aus aktuellen klinischen Studien, Reviews und Leitlinien erörtert wurden. Jochen Schlabing, Teamleiter Onkologie/Hämatologie in der MedTriX Group, sprach mit einem der wissenschaftlichen Leiter des digitalen Events, Prof. Dr. Christian Buske, Ulm, über dessen persönliche Highlights zu den Themenbereichen Lymphome und chronische lymphatische Leukämie (CLL).
Lesen Sie mehr