Rituximab | Beiträge ab Seite 9
FL: Obinutuzumab-basierte Induktions- und Erhaltungstherapie verlängert PFS
CLL: Signifikante Überlebensverlängerung durch Triple-Regime
Aktuelles e-Journal von JOURNAL HÄMATOLOGIE
ITP: Eltrombopag – langfristig positives Nutzen-Risiko-Verhältnis
Rituximab-Erhaltungstherapie bei FL besteht Praxistest
Aktuelle Behandlungsoptionen und Bedeutung der MRD
Aktuelle Informationen aus der Hämatologie
„Best of the Year 2016“
Ibrutinib: fester Bestandteil der Therapie von CLL, MCL und MW
CLL: Venetoclax induziert hohe Ansprechraten bei Hochrisiko-Patienten
CLL: Obinutuzumab zur Therapie von indolenten Lymphomen
Mantelzell-Lymphom: Lenalidomid als neue Therapieoption im Rezidiv
Praxisrelevante Therapieoptionen in Hämatologie, Onkologie und Supportivtherapie
Follikuläres Lymphom: Obinutuzumab verlängert PFS und erhält EU-Zulassung
Rituximab: FL-Erhaltungstherapie ist in der medizinischen Praxis effizient
Aufbruchstimmung: Therapieoptionen beim Multiplen Myelom
Bendamustin in vielen Studien präferierter Chemotherapiepartner
Bendamustin ist ein bei B-Zell-Erkrankungen sehr effektives und gleichzeitig gut verträgliches Zytostatikum. Dies bestätigte sich erneut bei der ASH-Jahrestagung 2015. Es wurden zahlreiche Studien präsentiert, die Bendamustin in Kombination mit etablierten Wirkstoffen entweder in der Erstlinie oder als Rezidivtherapie sowie in Kombination mit neuen Substanzen untersuchten. Bei Patienten mit Non-Hodgkin-Lymphomen (NHL) und älteren Patienten mit chronischer lymphatischer Leukämie (CLL) gilt die Kombination aus Bendamustin und Rituximab (BR) als ein Therapiestandard. Dies spiegelt sich immer mehr in den modernen Studienkonzepten wider, deren beim ASH vorgestellte Effektivitätsdaten aufhorchen lassen.
Management der Immunthrombozytopenie: Erfahrungen mit dem TPO-R-Agonisten Eltrombopag
In den vergangenen zehn Jahren hat es in der Forschung und im klinischen Umfeld der Immunthrombozytopenie (ITP) zahlreiche Veränderungen gegeben: angefangen von weitergehenden Untersuchungen zur Pathophysiologie der Erkrankung bis hin zu den ersten randomisierten, kontrollierten Studien mit für ITP spezifischen Pharmakotherapien und zur Einführung der Thrombopoetin-Rezeptor-(TPO-R)-Agonisten. Darüber waren sich die Experten auf einem von Novartis Oncology veranstalteten Satellitensymposium anlässlich des Kongresses der European Hematology Association (EHA) einig.
Maligne Lymphome: Thiotepa in der Hochdosischemotherapie vor autologer Stammzelltransplantation
Die hämatopoetische Stammzelltransplantation (SZT) ist ein wichtiger Baustein in der Therapie maligner Lymphome. Das alkylierende Zytostatikum Thiotepa (Tepadina®) optimiert die Konditionierung vor SZT. Thiotepa-basierte Regime sind bereits etabliert bei Patienten mit Lymphomen des zentralen Nervensystems (ZNSL), da die Substanz sich neben ihrer Wirksamkeit durch ihre gute ZNS-Gängigkeit auszeichnet. Thiotepa eignet sich hervorragend als Kombinationspartner in der Konditionierung vor SZT. Die geringe Organtoxizität von Thiotepa ermöglicht eine erhebliche Dosissteigerung. Wie eine Registerstudie der European Group for Blood and Marrow Transplantation (EBMT) zeigt, sind Thiotepa-haltige Hochdosisregime auch vor autologer SZT bei Lymphomen ebenso zuverlässig und sicher wie das "Standard-Regime" in dieser Indikation, BEAM (BCNU, Etoposid, Ara-C, Melphalan) (1).