Journal Onkologie

Pädiatrie | Beiträge ab Seite 3

Medizin
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Weltkrebstag: Deutsche Krebsstiftung setzt sich für HPV-Impfung ein

Der diesjährige Weltkrebstag am 4. Februar steht unter dem Motto Krebsprävention und setzt einen Schwerpunkt auf die Vermeidung von Gebärmutterhalskrebs. Hauptursache dieser Krebsart ist eine sexuell übertragene Infektion mit Humanen Papillomviren (HPV). Was viele nicht wissen: das Virus kann auch bei Männern Krebs auslösen. „Mittlerweile gibt es jedoch eine wirksame HPV-Schutzimpfung. Leider ist die Akzeptanz in der Zielgruppe der Jugendlichen noch nicht so hoch, wie wir uns das wünschen“, so Prof. Dr. Jürgen Riemann, Mitglied im Kuratorium der Deutschen Krebsstiftung. Die Deutsche Krebsstiftung macht sich deshalb für eine fundierte Aufklärung zur HPV-Impfung stark und unterstützt neue Wege, um gezielt junge Menschen für das Thema zu sensibilisieren.
 
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Medizin
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Neurofibromatose Typ 2: Antikörper als Therapiealternative bei Erwachsenen

Bei Neurofibromatose Typ 2 (NF2) bilden sich gutartige Hirntumoren beidseitig am Hör- und Gleichgewichts-Nerv. Die Therapie erfolgt meist mikrochirurgisch oder mit Radiochirurgie und stereotaktischer Radiotherapie. Eine medikamentöse Antikörpertherapie könnte zumindest für erwachsene Patienten eine Therapiealternative darstellen. Erste Studien hatten bereits gezeigt, dass bei 35-40% der Patienten mit fortschreitendem Vestibularis-Schwannom durch die Therapie mit dem monoklonalen Antikörper Bevacizumab eine deutliche Hörverbesserung erreicht werden kann.
 
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Impfstoff gegen das Neuroblastom

In den letzten Jahren hat sich die kinderonkologische Abteilung der Universitätsmedizin Greifswald als eines der führenden Zentren im Bereich der Neuroblastom-Behandlung etabliert. Jetzt gibt es für die kleinen schwerkranken Kinder und die Jugendlichen gleich mehrere gute Nachrichten. Vor kurzem erhielt das Wiener Biotech-Unternehmen Apeiron AG erstmals die europäische Zulassung für die Immuntherapie zur Behandlung des tückischen Krebses. Eine wichtige Voraussetzung dafür waren mehrere klinische Studien an der Kinder- und Jugendmedizin Greifswald, an der junge Patienten aus aller Welt teilgenommen haben. Zudem erhält das Team um Klinikdirektor Prof. Holger Lode und Dr. Nikolai Siebert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) für die kommenden zwei Jahre eine weitere Zuwendung in Höhe von 265.000 Euro. Mit dem Geld soll die kombinierte Immuntherapie weiterentwickelt und ein Impfstoff getestet werden.
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