Journal Onkologie

Medizin | Beiträge ab Seite 98

Medizin
 3 Min|

Durvalumab + Gem-Cis der neue Goldstandard in der 1L1

Durvalumab in Kombination mit Gemcitabin und Cisplatin (Gem-Cis) ist laut aktualisierter S3-Leitlinie zur „Diagnostik und Therapie des Hepatozellulären Karzinoms und biliärer Karzinome“ der neue Therapiestandard in der Erstlinienbehandlung von metastasierten oder nicht resezierbaren biliären Karzinomen.1 Die Kombination setzt in dieser Indikation neue Maßstäbe beim Gesamtüberleben und stellt eine neue Therapieoption in der Erstlinienbehandlung dar. 2–4
Lesen Sie mehr 
Medizin
 4 Min|

Mammakarzinom: Behandlung an spezialisierten Zentren erhöht Überlebenswahrscheinlichkeit

Am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus in Dresden werden bei an Brustkrebs erkrankten Frauen und Männern innovative, zielgerichtete Therapien angeboten und erforscht. Ein Team aus Expert:innen verschiedener Fachbereiche wird in die individuellen Therapien einbezogen. Die Behandlung an einem zertifizierten onkologischen Spitzenzentrum erhöht die Überlebenschance der erkrankten Frauen und Männer.
Lesen Sie mehr 
Weitere Inhalte:
Gallengangskarzinom
 2 Min|

Gallengangskarzinom: Frühe Testung entscheidend für den Therapieerfolg

Intra- oder extrahepatisch, IDH1- oder FGR2-mutiert, metastasiert oder nicht – das sind die großen Fragen bei Patient:innen mit Gallengangskarzinom. Auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und medizinische Onkologie (DGHO 2023) gaben Prof. Dr. Arndt Vogel, Hannover, und Prof. Dr. Albrecht Stenzinger, Heidelberg, einen Überblick über Diagnostik und Therapie des Gallengangkarzinoms.
Lesen Sie mehr 
Medizin
 3 Min|

Ursache von Medikamentenresistenz beim Pankreaskarzinom

Der Erfolg einer Chemotherapie zur Behandlung eines Pankreaskarzinoms ist abhängig vom Zelltyp des Tumors und von seinem Ansprechen auf die Chemotherapie. Wissenschaftler:innen des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD) und der University of Glasgow, identifizierten gemeinsam mit weiteren Forschenden der Universität Heidelberg und des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), ein Enzym, das dafür sorgt, dass eine Untergruppe der Tumorzellen im Verlauf der Behandlung nicht mehr auf die Chemotherapie anspricht. Die Ergebnisse wurden im Fachmagazin Nature Cancer veröffentlicht.
Lesen Sie mehr 
Weitere Inhalte:
Medizin
 2 Min|

Brustkrebs: Genexpressionstest allein nicht aussagekräftig

Wird bei einer Frau Brustkrebs diagnostiziert, stellt sich die schwierige Frage, welche Behandlungsart die richtige ist. Ärzt:innen nutzen neben weiteren Methoden auch Genexpressionstests, um eine Prognose zum Krankheitsverlauf zu erstellen und darauf aufbauend eine geeignete Therapie auszuwählen. Wie verlässlich diese Tests sind, ist jedoch bislang nicht vollständig geklärt. Wissenschaftler:innen von der Universität Leipzig und der Pathologie Hamburg-West haben jetzt mithilfe von maschinellem Lernen große Datenmengen zu dieser Fragestellung analysiert und festgestellt, dass Genexpressions-Signaturen zwar eine hohe, aber keine vollständige Prognosesicherheit bieten.
Lesen Sie mehr 
Medizin
 3 Min|

Hyperthermische Chemotherapie: Therapiealternative für BCG-Versager?

Sprechen Patient:innen mit nicht-muskelinvasivem Harnblasenkarzinom auf eine adjuvante Instillationstherapie mit BCG nicht an, sind Alternativen zur radikalen Zystektomie gefordert. Im Rahmen des 75. Kongresses der deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU) diskutierten Urolog:innen unter der Leitung von Prof. Axel Heidenreich das Potential der hyperthermischen Chemotherapie als Therapiealternative für BCG-Versager.
Lesen Sie mehr 
Medizin
 3 Min|

Nobelpreis für Physik 2023: Infrarotspektroskopie ermöglicht Früherkennung von Krebs

Der diesjährige Nobelpreis für Physik geht an Professor Ferenc Krausz, Inhaber des Lehrstuhls für Experimentalphysik / Laserphysik an der LMU und Direktor am Max-Planck-Institut für Quantenoptik in Garching. Er erhält die Auszeichnung zusammen mit Anne L’Huillier von der Universität Lund, Schweden, und Pierre Agostini von der Ohio State University, USA. Die 3 Forschenden werden für experimentelle Methoden ausgezeichnet, die es erlauben, Attosekunden-Lichtpulse zu erzeugen, um damit das Verhalten von Elektronen in Atomen und Molekülen zu untersuchen.
Lesen Sie mehr 
Medizin
 3 Min|

Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke eröffnet erstes Zentrum für Kinder-Hämatologie in Deutschland

Unter der Leitung von Dr. med. Nibras Naami hat das Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke das erste Zentrum für Kinder-Hämatologie in Deutschland gegründet. Im WKHZ (Westdeutsches Kinder-Hämatologisches Zentrum) werden Kinder und Jugendliche mit vermuteten oder bereits diagnostizierten gutartigen Blut- und Knochenmarkerkrankungen behandelt. Das Zentrum ist in die Abteilung für Kinder- und Jugendmedizin des GKH eingegliedert und zeichnet sich unter anderem durch seinen ganzheitlichen Behandlungsansatz aus.
Lesen Sie mehr 
Medizin
 3 Min|

Sacituzumab govitecan jetzt auch beim HR+/HER2- mBC zugelassen

Ein HR+/HER2- Mammakarzinom ist gekennzeichnet durch die Expression von Östrogen- oder Progesteron-Rezeptoren auf ≥ 1% der Tumorzellen (HR+) und die fehlende bzw. geringe Expression des humanen epidermalen Wachstumsfaktor-Rezeptors 2 (HER2-, definiert als Immunhistochemie (IHC)0, IHC1+ oder IHC2+/In-situ-Hybridisierung (ISH) (2-4). Mit einem Anteil von gut 70% ist es der häufigste BC-Subtyp, betonte Marmé (2). „Ein hoher unmet need besteht vor allem nach endokriner Vorbehandlung bzw. Resistenz in der metastasierten Situation.“ In der Regel erhielten Patient:innen dann bisher eine Chemotherapie, deren Effektivität aber mit jeder Therapielinie abnehme. ADCs bieten in dieser Situation neue Optionen, wie jetzt mit der Zulassungserweiterung von Sg bei HR+/HER2- mBC. Ziel sei es, so Marmé, bei guter Lebensqualität mehr Lebenszeit zu gewinnen.
Lesen Sie mehr 
Medizin
 2 Min|

Projektstart „iCARus“: Intelligente Kultivierung von CAR-T-Zellen durch selbstlernende Systeme

Das Projekt iCARus erforscht einen neuen, selbstlernenden Kultivierungsprozess, der durch Automatisierung und KI die Herstellungszeit und -kosten von CAR-T-Zellen verkürzen und so die Chancen einer erfolgreichen Krebsimmuntherapie verbessern soll. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert das Verbundvorhaben über drei Jahre mit rund 1 Million Euro.
Lesen Sie mehr 
Medizin
 3 Min|

mHSPC: Hinweis auf beträchtlichen Zusatznutzen für Darolutamid

Der Gemeinsame Bundesausschuss kommt zu dem Ergebnis, dass für Darolutamid in Kombination mit Docetaxel plus ADT für die Behandlung von Patienten mit metastasiertem, hormonsensitivem Prostatakarzinom (mHSPC) ein beträchtlicher Zusatznutzen vorliegt (1). Damit ist Darolutamid der einzige Androgen-Rezeptor Inhibitor, der bei Patienten mit mHSPC diese Bewertung erzielen konnte. Auch beim nicht-metasasierten, kastrationsresistenten Prostatakarzinom mit hohem Metastasierungsrisiko hatte der G-BA einen beträchtlichen Zusatznutzen zuerkannt (2).
Lesen Sie mehr 
Medizin
 3 Min|

Perspektiven bei der Behandlung des CSCC mit Cemiplimab

Die Immuntherapie hat die Behandlung des fortgeschrittenen kutanen Plattenepithelkarzinoms (CSCC) verändert und die therapeutischen Möglichkeiten erweitert. Ein intensiv diskutiertes Thema beim diesjährigen 33. Deutschen Hautkrebskongress der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Onkologie (ADO) in Hamburg war die Frage, welche Perspektiven zur weiteren Therapieoptimierung beim fortgeschrittenen CSCC bestehen.
Lesen Sie mehr 
Medizin
 3 Min|
Zum Brustkrebsmonat Oktober

Behandlung von Depressionen bei Brustkrebs: Was gibt es zu beachten?

Viele Brustkrebs-Patientinnen erleben depressive Episoden. Neben der psychischen Belastung durch die Erkrankung, Schmerzen oder Fatigue, kann auch die Behandlung selbst Depressionen begünstigen. Je nach Ausprägung der Depression kann eine medikamentöse Behandlung mit Antidepressiva in Frage kommen. Aber ist die Einnahme von Antidepressiva in Kombination mit der Brustkrebstherapie unbedenklich? Der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) erläutert anlässlich des Brustkrebsmonats, worauf bei der Verordnung zu achten ist.
Lesen Sie mehr 
Medizin
 4 Min|

Zulassung der rekombinanten Erwinia-Asparaginase JZP458 bei ALL und LBL

Die Europäische Kommission hat die Marktzulassung für die rekombinante Erwinia-Asparaginase oder Crisantaspase (JZP458) erteilt. Das Enzym ist Komponente einer Kombinationschemotherapie zur Therapie der akuten lymphatischen Leukämie (ALL) und des lymphoblastischen Lymphoms (LBL) bei Erwachsenen und pädiatrischen Patient:innen ab einem Monat, die eine Überempfindlichkeit oder stille Inaktivierung gegenüber Asparaginase aus E. coli entwickelt haben. JZP458 wird mit einer rekombinanten Technologie der nächsten Generation aus Erwinia gewonnen und weist ein Sicherheitsprofil auf, das dem anderer Asparaginase-Präparate entspricht (1-5).
Lesen Sie mehr 
Medizin
 3 Min|

NLPHL: Weiterer infektiöser Auslöser entdeckt

Forschenden um Prof. Lorenz Thurner ist es im Rahmen eines von der Wilhelm Sander-Stiftung geförderten Forschungsprojektes am José Carreras Zentrum der Klinik für Innere Medizin I am Universitätsklinikum des Saarlandes (UKS) gelungen, einen möglichen weiteren infektiösen Auslöser bei Hodgkin-Lymphomen zu identifizieren: das Bakterium Rothia mucilaginosa. Zudem wurde für das Mantelzelllymphom gezeigt, dass eine Reaktivität der Lymphom-B-Zell-Rezeptoren gegen ein bestimmtes körpereigenes Protein (LRPAP1) mit einer besseren Prognose vergesellschaftet ist. Diese Erkenntnisse könnten zukünftig auch für neue therapeutische Ansätze in der Behandlung von Lymphdrüsenkrebs genutzt werden.
Lesen Sie mehr 
Medizin
 4 Min|

Datopotamab Deruxtecan: PFS Vorteil bei HR+, HER2-low und HER2- Mammakarzinom

Positive Ergebnisse der Phase-III-Studie TROPION-Breast01 zeigen für Datopotamab Deruxtecan (Dato-DXd) eine statistisch signifikante und klinisch bedeutsame Verbesserung für den primären Endpunkt des progressionsfreien Überlebens (PFS) im Vergleich mit einer Chemotherapie nach Wahl des Prüfarztes bei Patient:innen mit inoperablem oder metastasiertem Hormonrezeptor (HR)-positivem, HER2-low oder HER2-negativem (IHC 0, IHC 1+ oder IHC 2+/ISH-) Mammakarzinom, welches zuvor mit einer endokrinen Therapie und mindestens einer systemischen Therapie behandelt wurde.
Lesen Sie mehr