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Medizin

19. Juli 2017 Ernährungstipps für Patienten mit neuroendokrinen Tumoren oder Akromegalie

Essen und Trinken sind Grundbedürfnisse eines jeden Menschen und zugleich entscheidende Faktoren für seine Leistungsfähigkeit. Darüber hinaus trägt die Ernährung maßgeblich zum allgemeinen Wohlbefinden und damit zur Lebensqualität bei. Dies gilt für Gesunde ebenso wie für Kranke. Für Patienten mit neuroendokrinen Tumoren (NET) und Akromegalie kann die Ernährung während der einzelnen Krankheitsphasen eine wichtige unterstützende Funktion haben: Sie beeinflusst nicht nur das Körpergewicht, sondern erhält oder verbessert auch die Lebensqualität und die Funktionalität im Alltag. Zudem kann die richtige Ernährung einen Beitrag dazu leisten, mögliche Nebenwirkungen der Therapie zu lindern. Mit der Broschüre „Ernährungstipps bei NET oder Akromegalie“ sollenPatienten dabei unterstützt werden, mit ihrer Erkrankung im Alltag besser zurechtzukommen.
Die Broschüre, die in Zusammenarbeit mit der Diätassistentin Nicole Erickson entwickelt wurde, enthält Informationen darüber, wie NET oder Akromegalie die Nahrungsaufnahme beeinflussen, und was mit einer gezielten, patientenindividuellen Ernährung erreicht werden kann. Ein Kapitel informiert über das Thema Gewichtsveränderungen und liefert Tipps zur Gewichtsreduktion, aber auch zur Steigerung des Gewichts im Falle von Appetitlosigkeit. Ergänzend werden Ratschläge zur Linderung von Verdauungsschwierigkeiten und typischen, zumeist therapiebedingten Beschwerden wie z.B. Blähungen, Diarrhoe oder Obstipation gegeben.

Weitere Kapitel widmen sich den Themen Ernährung vor und nach einer Operation an Magen, Darm oder Pankreas, der Ernährung bei Karzinoidsyndrom, Insulinom oder Gastrinom sowie den Problemen, die im Zusammenhang mit Akromegalie auftreten können, wie Kau- und Schluckprobleme, Diabetes oder Osteoporose. Abgerundet wird die Broschüre durch gesunde, leicht nachzukochende Rezepte sowie Hinweise auf geeignete Ernährungsberater. Die Broschüre kann im Internet kostenlos bestellt oder heruntergeladen werden. Patienten können die Informationen dann in Ruhe zu Hause lesen, sind aktuell informiert und haben alle Tipps schnell parat.

Medikamentöse Therapie mit Somatostatin-Analoga

Für die medikamentöse Behandlung von Patienten mit NET, aber auch von Patienten mit Akromegalie, deren Tumor nicht operabel ist oder nicht vollständig reseziert werden kann, werden regelmäßig Somatostatin-Analoga (SSA) wie Sandostatin® LAR® (Octreotid) eingesetzt. Sandostatin® LAR® ist unter anderem indiziert zur Behandlung von Patienten mit fortgeschrittenen neuroendokrinen Tumoren des Mitteldarms oder unbekannter Primärlokalisation, wenn Primärlokalisationen außerhalb des Mitteldarms ausgeschlossen wurden, sowie zur Behandlung von Patienten mit Akromegalie, bei denen ein chirurgischer Eingriff nicht infrage kommt oder bei denen ein chirurgischer Eingriff keinen Erfolg zeigte, oder zur Überbrückung, bis eine Radiotherapie ihre volle Wirkung zeigt (1).

Weiterführende Informationen finden Sie unter www.leben-mit-net.de und www.leben-mit-hypophysentumoren.de.

 *LAR: Long Acting Release

Quelle: Novartis

Literatur:

(1) Fachinformation Sandostatin® LAR®-Monatsdepot 10 mg/- 20 mg/- 30 mg.


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