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06. Juni 2018

Positive Daten zu Kombinationstherapien mit Atezolizumab beim NSCLC

Auf der Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology (ASCO) wurden gestern neue Phase-III-Daten zu Kombinationsstrategien mit Atezolizumab (Tecentriq®▼) in der First-Line-Therapie des fortgeschrittenen nicht-kleinzelligen Bronchialkarzinoms (NSCLC) vorgestellt. Die zentralen Ergebnisse: In der Studie IMpower150 überlebten Patienten median 4,5 Monate länger, wenn sie Tecentriq® zusätzlich zu einer Kombination aus Bevacizumab (Avastin®) und Chemotherapie erhielten (1). Weiterhin zeigen erste Resultate der Studie IMpower131, dass Atezolizumab in Kombination mit Carboplatin und nab-Paclitaxel das Risiko für Progression oder Tod gegenüber der alleinigen Chemotherapie um 29% reduziert (2).
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Die randomisierte Phase-III-Studie IMpower150 untersucht die Wirksamkeit und Sicherheit von Atezolizumab in Kombination mit Avastin® und Carboplatin/Paclitaxel bei therapienaiven Patienten mit fortgeschrittenem nicht-plattenepithelialem NSCLC. Auf dem ASCO 2018 wurden nun erstmals reife Daten zum Gesamtüberleben präsentiert: Patienten, die Atezolizumab zusätzlich zu Bevacizumab und Chemotherapie als First-Line-Therapie erhielten, überlebten im Median 4,5 Monate länger (19,2 vs. 14,7 Monate unter Bevacizumab/Chemotherapie; HR=0,78; p = 0,016). Der signifikante Überlebensvorteil bestätigte sich besonders deutlich bei Patienten, die üblicherweise sehr schwierig zu behandeln sind: So reduzierte das Atezolizumab-Regime das Mortalitätsrisiko bei Patienten mit Lebermetastasen sowie jenen mit einer EGFR/ALK-Mutation nach vorheriger zielgerichteter Therapie um jeweils 46% (HR in beiden Subgruppen: 0,54) (1).
 
Weiterhin wurden auf dem ASCO erste Resultate der randomisierten Phase-III-Studie IMpower131 vorgestellt. Die Studie untersucht die Wirksamkeit und Sicherheit einer First-Line-Therapie mit Atezolizumab in Kombination mit Carboplatin/nab-Paclitaxel bei NSCLC-Patienten mit fortgeschrittenem Plattenepithelkarzinom. Das zentrale Ergebnis vom ASCO: Gegenüber der alleinigen Chemotherapie reduzierte die Kombinationstherapie mit Atezolizumab das Risiko der Patienten für eine Progression oder Tod signifikant um 29% (HR=0,71; p = 0,0001). Gegenüber der alleinigen Chemotherapie verdoppelte die Hinzunahme von Atezolizumab den Anteil der Patienten, die nach einem Jahr weiterhin progressionsfrei waren (24,7 vs. 12,0%) (2). Reife Daten zum co-primären Endpunkt Gesamtüberleben liegen aus dieser Studie noch nicht vor.
 
Die First-Line-Kombinationen mit Atezolizumab erwiesen sich in beiden Studien als sicher und verträglich. Es traten keine neuen Sicherheitssignale auf (1,2).
 
Beim fortgeschrittenen NSCLC ist Atezolizumab bisher nur als Monotherapie für die Second-Line zugelassen (3). In der Primäranalyse (n = 850) der zulassungsrelevanten Phase-III-Studie OAK verlängerte Atezolizumab das Gesamtüberleben gegenüber Docetaxel signifikant um median 4,2 Monate (13,8 vs. 9,6 Monate; HR=0,73; p = 0,0003). Patienten mit einem Nicht-Plattenepithelkarzinom erreichten in dieser Studie mit Atezolizumab sogar ein medianes Gesamtüberleben von 15,6 Monaten – gegenüber 11,2 Monaten im Chemotherapie-Arm (HR=0,73; p = 0,0015) (4).

▼ Dieses Arzneimittel unterliegt einer zusätzlichen Überwachung. Dies ermöglicht eine schnelle Identifizierung neuer Erkenntnisse über die Sicherheit. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung zu melden. Bitte melden Sie Nebenwirkungen an die Roche Pharma AG (grenzach.drug_safety@roche.com oder Fax +49 7624/14-3183) oder an das Paul-Ehrlich-Institut (www.pei.de oder Fax: +49 6103/77-1234).
Quelle: Roche
Literatur:
(1) Socinski MA et al. J Clin Oncol 2018; 36 (Suppl): Abstract 9002
(2) Jotte R et al. J Clin Oncol 2018; 36 (Suppl): Abstract LBA9000
(3) Fachinformation Tecentriq®, Stand: April 2018
(4) Rittmeyer A et al. Lancet 2017; 389 (10066): 255-56
 
 
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