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Medizin

11. April 2018 Chancen und Risiken von Gentherapien

Jedes Jahr erhalten hunderttausende Deutsche eine Krebsdiagnose. Ein Teil des Problems: Die schwache Reaktion des Immunsystems auf Tumorzellen. Neue Verfahren der Gentherapie setzen an dieser Stelle an. Mit der Genschere CRISPR-Cas9 wird es möglich sein, körpereigene Abwehrzellen so zu verändern, dass sie Krebszellen effektiver bekämpfen. Dabei findet ein Eingriff in das menschliche Erbgut statt. Doch wie gut sind die Chancen, Krebspatienten mit einer solchen Gentherapie zu heilen? Welche Risiken birgt das neue Verfahren? Wissenschaft im Dialog (WiD) und die Leopoldina laden alle Interessierten zur Diskussion ein im Rahmen des Planspiels „Das Immunsystem gegen Krebs mobilisieren?“. Die Veranstaltung findet statt am Mittwoch, 18. April 2018, von 18 bis 21 Uhr an der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina (Vortragssaal), Jägerberg 1, 06108 Halle (Saale). Die Teilnahme ist kostenlos, um eine Anmeldung bis zum 15. April wird gebeten.
Der Biologe Dr. Tony Gutschner von der Universität Halle-Wittenberg führt in die Thematik ein. Im anschließenden Planspiel lernen die Teilnehmenden ein Fallbeispiel kennen und schlüpfen in die Rolle einer Ärztin, eines Angehörigen oder eines Forschers. In Kleingruppen diskutieren sie das Thema „Gentherapien gegen Krebs“ aus unterschiedlichen Perspektiven. Unterstützt werden sie dabei von Moderator Hannes Schlender. Tiefergehendes Vorwissen ist nicht erforderlich.

Genomchirurgie im Diskurs ist ein gemeinsames Projekt von Wissenschaft im Dialog und der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Ziel ist es, einen gesellschaftlichen Diskurs über Methoden der Genomchirurgie (Gene-Editing) anzuregen.

Quelle: Wissenschaft im Dialog gGmbH


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