Journal Onkologie

Kolonkarzinom | Beiträge ab Seite 5

Ovarialkarzinom

Behandlung des Ovarialkarzinoms im Gynäkologischen Krebszentrum am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

Für Patientinnen, die an einem Ovarialkarzinom erkrankt sind, ist die Behandlung an einem ausgewiesenen Zentrum entscheidend. Der Fokus der Klinik für Gynäkologie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) liegt auf der Diagnostik und Therapie gynäkologischer Krebserkrankungen. Das gynäkologische Krebszentrum des UKE gehört zum universitären Cancer Center Hamburg (UCCH). Die Patientinnen können hier von der Expertise verschiedener Fachbereiche und einer interdisziplinären Therapieplanung profitieren und eine individualisierte Behandlung ihrer Erkrankung erhalten.
Lesen Sie mehr 
Weitere Inhalte:
Prostatakarzinom

Früherkennung bei Prostatakrebs

Für das Jahr 2016 werden ca. 1.658.370 neue Krebserkrankungen und ca. 589.430 krebsbedingte Todesfälle in den USA erwartet, dieses entspricht etwa 1.600 Todesfällen pro Tag. 44% aller Krebserkrankungen entfallen auf Prostata, Lunge und Bronchien sowie Darm (1). Das Prostatakarzinom ist hierbei 2015 weiterhin der am häufigsten diagnostizierte Tumor des Mannes mit ca. 220.800 Neuerkrankungen und jetzt 27.540 Todesfällen. Prostatakrebs-Screening ist einerseits eines der umstrittensten Themen in der Urologie (2). Andererseits gibt es Daten aus großen randomisierten Studien, die zeigen, dass ein PSA-basiertes Screening Prostatakrebserkrankungen in früheren Stadien erkennt, zu besseren onkologischen Ergebnissen nach der Behandlung führt und eine geringere Prostatakrebs-Sterblichkeit aufweist im Vergleich zu einem ungescreenten Patientenkollektiv.
Lesen Sie mehr 
Kolorektales Karzinom

mCRC: Überlebensvorteil durch Tipiracil/Trifluridin in der „Lastline“

Vor Kurzem wurde in Deutschland das oral zu verabreichende Kombinationszytostatikum Tipiracil/Trifluridin (TAS-102, Lonsurf®) als neue Behandlungsoption für Patienten mit vorbehandeltem metastasierten kolorektalen Karzinom (mCRC) zugelassen, die bereits mit den verfügbaren Therapien behandelt wurden, oder die für diese Behandlungen nicht in Frage kommen. Prof. Dr. Volker Heinemann, München, und Prof. Dr. Meinolf Karthaus, München, stellten im Rahmen einer Pressekonferenz die aktuellen Therapiemöglichkeiten beim mCRC sowie die neue Lastline-Chemotherapie vor.
Lesen Sie mehr 
Weitere Inhalte:
Medizin

Darmkrebs: Tumoren so individuell wie ein Fingerabdruck

Bei Darmkrebs wird sich die Therapie der Zukunft am molekularen Aufbau der Tumoren orientieren, denn immer mehr Untersuchungen zeigen, dass diese sich von Patient zu Patient stark unterscheiden – und dass diese Unterschiede Einfluss auf Verlauf, Therapie und Prognose der Erkrankung haben. Anlässlich des Kongresses Viszeralmedizin 2016 erläuterten Experten im Vorfeld, wie sich die Behandlung von Darmkrebs verändert hat und weiter verändert.
Lesen Sie mehr 
Entitätsübergreifend

Metronome Therapiekonzepte bei refraktären Tumorerkrankungen und hämatologischen Neoplasien

Der altgriechische Begriff „Anakoinosis“, bedeutet „Kommunikation“. Kommunikatives Reprogrammieren, d.h. Induktion von Anakoinosis (Anakoinose) in Tumoren zielt darauf ab, ein neues kommunikatives Verhalten in Tumorgeweben oder zwischen Tumor und befallenem Organ oder Wirtsorganismus durch Modifikation der Genexpression zu re-etablieren. Endogene oder therapeutisch induzierte anakoinotische Prozesse ordnen Teilnehmern in biologischen Systemen neue Gültigkeit und Bedeutung zu und machen es möglich, sog. nicht therapeutisch erreichbare onkogene Zielstrukturen zu umgehen, nämlich mit direkt (transkriptionelle Modulatoren) oder indirekt epigenetisch modifizierenden Substanzen (metronome niedrig dosierte Chemotherapie). Die technische Möglichkeit und klinische Verträglichkeit von Anakoinose-Induktion bei refraktären Tumoren und hämatologischen Neoplasien konnte in einer großen Serie von histologisch sehr verschiedenen Malignomen gezeigt werden.
Lesen Sie mehr 
Entitätsübergreifend

Immunonkologische Behandlungsansätze – die neuen Tragpfeiler

Immunonkologische Behandlungsansätze etablieren sich seit einiger Zeit in verschiedenen Tumorindikationen als neuer Tragpfeiler der Krebstherapie. Einer der Wirkstoffe, die dabei zum Einsatz kommen, ist Pembrolizumab. Der Anti-PD-1(Programmed Death-1)-Rezeptor-Antikörper wird zurzeit in über 270 klinischen Studien bei mehr als 30 Tumorentitäten sowohl in Monotherapie als auch in Kombination mit anderen antineoplastischen Therapien untersucht. Im Rahmen des 52. Jahreskongresses der American Society of Clinical Oncology (ASCO) in Chicago, USA, wurden Studienergebnisse zu dem Checkpoint-Inhibitor in mehr als 150 Abstracts präsentiert.
Lesen Sie mehr 
Kolorektales Karzinom

Peritoneal metastasiertes kolorektales Karzinom

Das kolorektale Karzinom (CRC) ist der am häufigsten diagnostizierte maligne Tumor in Europa (1). Ca. 50% der betroffenen Patienten entwickeln Metastasen. Bei etwa 8% aller Patienten mit CRC wird im Krankheitsverlauf eine Peritonealkarzinose diagnostiziert (peritoneal metastasiertes kolorektales Karzinom (pmCRC)) (2). Damit ist das Peritoneum der zweithäufigste Metastasierungsort des CRC. Das therapeutische Vorgehen bei Patienten mit pmCRC muss, unter Berücksichtigung von Allgemeinzustand, Komorbidität, Prognose und Wunsch des Patienten, interdisziplinär besprochen werden. Eine Therapieoption ist die multimodale Therapie, bestehend aus zytoreduktiver Operation (CRS = Cytoreductive Surgery), hyperthermer intraperitonealer Chemotherapie (HIPEC) und systemischer Chemotherapie (SC). Bei sorgfältig selektionierten Patienten kann durch diese kombinierte Therapie das derzeit beste onkologische Outcome bei gleichzeitig geringer Morbidität und Mortalität erreicht werden. Seit 2013 ist die multimodale Therapie des pmCRC Bestandteil der S3-Leitlinie des kolorektalen Karzinoms.
Lesen Sie mehr 
Kolorektales Karzinom

Chirurgische Therapie des Kolorektalkarzinoms

Das kolorektale Karzinom (colorectal cancer, CRC) stellt mit etwa 65.000 Neuerkrankungen (www.RKI.de) die häufigste maligne Neubildung des Gastrointestinaltrakts dar. Die R0-Resektion mit radikaler en-bloc-Resektion des Tumors, zentralem Absetzen der zu- und abführenden Gefäße und systematischer Lymphadenektomie als mesokolische Exzision innerhalb der embryonalen Hüllfaszien ist der entscheidende Prognosefaktor für das Langzeitüberleben. Jede Operation eines CRCs wird in eine resezierende Phase (Laparoskopie/Laparotomie, Exploration, Mobilisation und Resektion) und eine rekonstruktive Phase (Wiederherstellung der Darmpassage ggf. mit Anlage eines protektiven oder eines definitiven Stomas) unterteilt. Eine Übersicht über die chirurgische Therapie des CRC soll Ihnen der vorliegende Artikel bieten.
Lesen Sie mehr 
Entitätsübergreifend

Operative Therapieoptionen bei ossärer Metastasierung

Bei vielen Tumorerkrankungen liegt zum Zeitpunkt der Diagnosestellung bereits eine multiple Metastasierung vor. Eine der häufigsten Lokalisationen ist dabei das muskuloskelettale System. Osteolysen reduzieren die Stabilität des Knochens teils beträchtlich, osteoblastische Läsionen können durch Elastizitätsverlust zu pathologischen Frakturen führen. Die operative Versorgung ossärer Metastasen kann so aus palliativen Gründen notwendig werden. Eine weite Resektion der Läsionen kann aber auch bei selektierten Patienten die Prognose wesentlich verbessern. Zur chirurgischen Versorgung der Läsionen steht eine breite Palette an Versorgungsmöglichkeiten, abhängig von Primärtumor, Therapieziel, Prognose und Allgemeinzustand des Patienten zur Verfügung. Entsprechend muss auch die operative Therapie differenziert und interdisziplinär erfolgen. Außer im z.B. neurologischen Notfall ist es deshalb notwendig, bereits präoperativ ein Gesamttherapiekonzept zu erstellen.

Lesen Sie mehr 
Prostatakarzinom

Prostatakarzinom: Celecoxib und Zoledronat sind ein starkes Duo

Auf dem ASCO GU in San Francisco wurden die ersten Daten aus der STAMPEDE-Studie zur Wirksamkeit der zusätzlichen Gabe von Celecoxib bzw. Celecoxib plus Zoledronat zur Standardtherapie bei Patienten mit hormonnaivem, lokal fortgeschrittenen Prostatakarzinom mit hohem Risiko oder mit hormonnaivem metastasierten Prostatakrebs präsentiert (1). Die Addition von Celecoxib allein verlängerte das Gesamtüberleben nicht. Jedoch zeigte sich ein Überlebensvorteil durch die zusätzliche Gabe von Celecoxib und Zoledronsäure bei Patienten mit metastasierter Erkrankung – und dies in ähnlicher Größenordnung wie durch die Addition von Docetaxel zur Standardtherapie.

Lesen Sie mehr 
Magenkarzinom

Magenkarzinom – Immuntherapie vielversprechend

Aktuelle Daten zeigen sehr gute Erfolge mit Immuncheckpoint-Inhibitoren bei gastrointestinalen Tumoren, und dies sollte dazu animieren, Patienten in Studien einzuschließen und mit den neuen Substanzen zu behandeln, sagte Prof. Markus Möhler, Mainz. So konnte in der 3. Therapielinie bei Patienten mit metastasiertem Magenkarzinom mit Pembrolizumab ein medianes Überleben von 11,4 Monaten erreicht werden – üblicherweise ist das Therapieansprechen viel kürzer mit Überlebenszeiten von 2-4 Monaten.

Lesen Sie mehr 
Kolorektales Karzinom

Metastasierter Darmkrebs: Biomarker-gesteuerte Studien eröffnen interessante Behandlungsansätze

Je nach Lage weisen Kolorektalkarzinome verschiedene Biomarker auf und sprechen möglicherweise unterschiedlich auf eine Immuntherapie an. Hinweise darauf lieferte eine Phase-II-Studie, die auf dem letzten ASCO für viel Aussehen sorgte. Die internationale Studie MODUL untersucht jetzt Wirksamkeit und Sicherheit einer Biomarker-gesteuerten Erhaltungstherapie bei Patienten mit metastasiertem Kolorektalkarzinom in Abhängigkeit von ihrem Ansprechen auf eine Erstlinienchemotherapie.

Lesen Sie mehr 
Medizin

Tolerantes Immunsystem steigert Krebsrisiko

Bremsen so genannte regulatorische T-Zellen die Aktivität der tumorbekämpfenden Abwehrzellen, spricht man von Immuntoleranz. Bei ausgeprägter Immuntoleranz verdoppelt sich das Risiko für Lungenkrebs, das für Dickdarmkrebs steigt um etwa 60%. Das veröffentlichten Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum nun gemeinsam mit Kollegen der Berliner Epiontis GmbH. Die Forscher belegen damit erstmals, dass die individuellen Unterschiede in der Immuntoleranz das Entstehen bestimmter Krebsarten beeinflussen – und zwar bereits lange vor Ausbruch der Erkrankung.

Lesen Sie mehr 
Medizin

Europäisches Cyberknife Center München erweitert radiochirurgisches Spektrum behandelbarer Tumore

Das Europäische Cyberknife Zentrum München-Großhadern (ECZM) gibt bekannt, dass es die weltweit ersten 10 Tumor-Behandlungen mit dem neuen InCise 2 Multileaf Collimator (MLC) des Cyberknife M6-Systems durchgeführt hat. Der kürzlich entwickelte und offiziell zum klinischen Gebrauch eingeführte InCise 2 MLC erweitert das Spektrum des Cyberknife-Systems in der Tumorbehandlung. Ab sofort kann eine weit größere Spanne an Tumoren wie mittelgroße und große mit irregulärer Form noch dazu in vergleichbar deutlich reduzierter Behandlungszeit bekämpft werden. Das Cyberknife Zentrum in München bietet Krebs-Patienten mit dem Einsatz des neuen InCise 2 MLC die zurzeit modernste radiochirurgische Behandlungsform an.

Lesen Sie mehr