Journal Onkologie

Entitätsübergreifend | Beiträge ab Seite 7

Medizin

Fortschritte in der Behandlung von NSCLC und Speiseröhrenkrebs mit PD-1-Inhibitor Tislelizumab

Im Rahmen des ESMO Gastrointestinal Cancers Congress wurden in Deutschland erstmals Daten zum PD-1-Inhibitor Tislelizumab vorgestellt, der eine Vielzahl potenzieller therapeutischer Interventionen solider Tumoren verspricht. Tislelizumab ist bereits von der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) zugelassen für die Behandlung von nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) für 3 Indikationen, einschließlich der Erst- und Zweitlinienbehandlung, sowie für die Behandlung des Ösophaguskarzinoms (ESCC) in der Zweitlinienbehandlung.
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Entitätsübergreifend

Hautkrebs und Sarkome

Die Juni-Ausgabe des JOURNAL ONKOLOGIE 2024 widmet sich den Themen Hautkrebs und Sarkome. Lesen Sie über den aktuellen Stand bei Schleimhautmelanomen, primären kutanen Lymphomen und Darmmikrobiom-zentrierten Interventionen beim malignen Melanom. Ein Artikel fasst einen Vergleich zwischen Teledermatologie und Face-to-Face-Dermatologie bei nicht-melanozytären Hautkrebsformen zusammen. Im 2. Schwerpunkt finden Sie Beiträge zur Strahlentherapie bei Weichgewebesarkomen, zur aktuellen Therapie von Desmoiden und ein Fallbeispiel einer erfolgreichen regionalen Chemotherapie bei einer Patientin mit einem Osteosarkom. Der Fortbildungsteil beinhaltet Artikel zur Liquid Biopsy beim Pankreaskarzinom und zum Tracheakarzinom. Der zweite Teil der Serie „KI in der Onkologie“ befasst sich, passend zum Schwerpunkt, mit künstlicher und ärztlicher Intelligenz bei der Erkennung von Hautkrebs.
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Medizin

Vision Zero Summit 2024: In der 2. Halbzeit gemeinsam und mit Nachdruck gegen Krebs

Am 10. und 11. Juni 2024 fand in Berlin wieder der Vision Zero Summit unter dem Motto „Time to act – gemeinsam gegen Krebs“ mit führenden Expert:innen aus der Wissenschaft, medizinischen Fachgesellschaften, Verbänden, Patientenvertreter:innen, Politik und der forschenden Industrie statt. In zahlreichen Vorträgen wurden die Fortschritte in der Prävention und Früherkennung verschiedener Krebsentitäten, auch seltener Tumorerkrankungen, sowie moderne Präzisionsdiagnostik und innovative Therapiekonzepte im Kampf gegen Krebs aus der Sicht von Ärzt:innen, Patient:innen und Industrie beleuchtet.
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Medizin

Tumoragnostische Zulassung von Selpercatinib bei RET-Fusions-positiven soliden Tumoren

Die Europäische Kommission hat den RET-Inhibitor Selpercatinib nun auch zur Monotherapie von Erwachsenen mit fortgeschrittenen RET-Fusions-positiven soliden Tumoren zugelassen, wenn Behandlungsoptionen, die nicht auf RET abzielen, nur begrenzten klinischen Nutzen bieten oder ausgeschöpft sind. Damit steht die Behandlung mit Selpercatinib nun Patient:innen unabhängig von Krebsart und Ursprungsorgan zur Verfügung.
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Entitätsübergreifend

Lungenkarzinom

Die Mai-Ausgabe des JOURNAL ONKOLOGIE 2024 widmet sich dem Thema Lungenkrebs. Lesen Sie, wie die Liquid Biopsy hier bereits zum Einsatz kommt und erwerben Sie ganz nebenbei 2 CME-Punkte! Darüber hinaus werden Sie auf den aktuellen Stand der Therapie des metastasierten nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms (NSCLC) gebracht und erhalten ein Update zur aktuellen Testbereitschaft auf molekulare Alterationen beim NSCLC in Deutschland. Ein Übersichtsartikel beschäftigt sich mit den seltenen Karzinoiden der Lunge. Darüber hinaus gibt es einige interessante Fortbildungsartikel sowie Berichte über aktuelle Kongresse wie die Tagung der Deutschen Gesellschaft für Pneumonie und die Mammakarzinom-Veranstaltung „Gipfelstürmer“.
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Entitätsübergreifend
Serie: KI in der Onkologie – Teil 1

Künstliche Intelligenz – Basics zu Neuronalen Netzen, Lernmethoden und Bias

ChatGPT hat die Entwicklung in der Künstlichen Intelligenz (KI) beflügelt. Viele Studien in Hämatologie und Onkologie haben gezeigt, dass mithilfe von KI-Anwendungen zum Teil sehr gute und innovative Ergebnisse in Diagnose, Therapie­unterstützung und anderen Bereichen erzielt werden können. Bevor weitere Beiträge dieser Serie „KI in der Onkologie“ konkrete Anwendungsbeispiele genauer betrachten, werden hier ein paar Basics zu KI, ihren „Lernmethoden“, den zugrundeliegenden Datensätzen und besonderen Herausforderungen ihrer Anwendung beleuchtet.
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Entitätsübergreifend

Submillimetrische Genauigkeit bei Positionierung und Überwachung in der Radiotherapie

Bei der Bestrahlung von Tumoren spielt Präzision eine große Rolle. Eine neue Technologie ermöglicht es, Patient:innen mit verschiedensten Tumorvarianten millimetergenau zu bestrahlen: Dafür kombiniert die Lösung ExacTrac ­Dynamic® thermaloberflächen- und röntgenbasiertes Tracking. So gelingt es, Tumorgewebe wirkungsvoll zu zerstören und gleichzeitig gesundes Gewebe zu schonen. Bereits heute behandeln Ärzt:innen mit dieser Lösung Tumoren im Gehirn, der Wirbelsäule, der Brust oder der Prostata. Da auf diese Weise eine wesentlich präzisere Bestrahlung möglich ist, sind weniger Sitzungen notwendig als bei herkömmlichen Strahlenbehandlungen. So gewinnen Patient:innen während und nach der Behandlung an Lebensqualität. Die zugehörige Software unterstützt Ärzt:innen, indem sie Schritte in der Planung automatisiert, diese so konsistenter gestaltet und dabei eine schnellere Dosisapplikation ermöglicht.
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Therapien

Radioliganden-basierte Therapien: 2 Radiopharmazeutika mit guten Studienergebnissen

Die Nuklearmedizin gewinnt in Facharztkreisen zunehmend an Bedeutung, dies zeigt sich mittlerweile auch im Rahmen der Diskussion von Tumorboards. Zwei zugelassene Radiotherapeutika verbessern bereits die Chancen auf ein qualitativ gutes Überleben (OS) sowohl für Patient:innen (auch im Kindesalter) mit gastropankreatischen neuroendokrinen Tumoren (GEP-NET) als auch für Männer mit Prostatakarzinom und beispielsweise der Behandlung mit (177Lu)Lutetiumvipivotidtetraxetan. „Beide Therapien waren ein Game-Changer“, kommentierte Prof. Markus Essler, Bonn, anlässlich des Novartis-Symposiums auf dem Kongress der Gesellschaft für Nuklearmedizin. Gleichzeitig versprechen laufende klinische Studien mit 177Lu-DOTATATE neue Erkenntnisse zur Anwendung beim Glioblastoma multiforme, Phäochromozytom und Paragangliom bei Kindern und bei SSTR+(Somatostatin-Rezeptor positiven) kleinzelligen Bronchialkarzinomen des Erwachsenen.
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Medizin

KI erkennt bei Krebs die besten Immunzellen

Mittels Künstlicher Intelligenz (KI) haben Forschende ein leistungsstarkes Vorhersagemodell zur Identifizierung der wirksamsten krebsabtötenden Immunzellen entwickelt (1), das im Rahmen von Immuntherapien zur Behandlung von Krebs eingesetzt werden soll. In Kombination mit zusätzlichen Algorithmen lässt sich das Vorhersagemodell bei einer personalisierten Krebstherapie anwenden. Dabei geht es darum, die Behandlung tatsächlich auf die einzigartige zelluläre Zusammensetzung des jeweiligen Tumors zuzuschneiden.
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Medizin

Vitrifikation: neues Verfahren zur Kryokonservierung von Eierstockgewebe

Die Vitrifikation ist eine moderne Methode zur Kryokonservierung von Eierstockgewebe zum Fertilitätserhalt vor einer Krebstherapie. Erstmalig in Europa berichtet nun ein Forschungsteam von einer erfolgreichen Entbindung nach Retransplantation von blitzartig eingefrorenen, gelagerten und wieder aufgetautem Eierstockgewebe. Die Ergebnisse sind jetzt im Fachjournal „Reproductive BioMedicine“ erschienen (1).
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Medizin

ADCs auf dem Vormarsch: T-DXd gute Option bei 3 Tumorerkrankungen

Obwohl die Therapieoptionen bei den meisten soliden Tumoren stetig erweitert werden, besteht weiterhin ein hoher therapeutischer Bedarf. Die Firmen Daiichi-Sankyo und AstraZeneca forschen in einer Allianz gemeinsam für das Wohl der Betroffenen an neuen innovativen Lösungen. Bei einer Presseveranstaltung im Rahmen des Deutschen Krebskongresses (DKK) 2024 wurden die gemeinsamen Projekte vorgestellt. Unter anderem liegt das Augenmerk der beiden Firmen auf der Entwicklung des Antikörper-Wirkstoff-Konjugats (ADC) Trastuzumab-Deruxtecan (T-DXd), das mittlerweile bei mehreren Tumorentitäten zugelassen wurde.
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Entitätsübergreifend

Solide Tumoren: Duale Checkpoint-Blockade eröffnet Chance auf Langzeitüberleben

Mit der Einführung der Immunonkologie (IO) waren in der klinischen Onkologie erstmals Langzeitremissionen möglich. Eine besondere Rolle spielt dabei die duale Blockade, bei der gleich zwei Immuncheckpoints und ihre Signalwege inhibiert werden. Was diese neuen Therapiemöglichkeiten für onkologische Patient:innen bedeuten, diskutierten Expert:innen aus verschiedenen Fachbereichen bei einem von Dr. Friedrich Overkamp, Berlin, moderierten Symposium von BMS anlässlich des Deutschen Krebskongresses 2024.
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Entitätsübergreifend

Sacituzumab-Govitecan bei Mamma-, Urothel- und Lungenkarzinom

Sacituzumab-Govitecan, ein Antikörper-Wirkstoff-Konjugat (ADC) bestehend aus einem gegen das Trophoblasten-Zelloberflächen-Antigen-2 (Trop-2) gerichteten monoklonalen Antikörper und dem Topoisomerase-Inhibitor SN-38, ist als Monotherapie zur Behandlung des dreifach-negativen (mTNBC) und des Hormonrezeptor (HR)-positiven, HER2-negativen Mammakarzinoms indiziert. Da Trop-2 bei ca. 96% der Patient:innen mit mTNBC und in ca. 95% der Patient:innen mit HR+/HER2- mBC exprimiert ist, ist eine Biomarkerbewertung vor der Therapie nicht erforderlich, erklärte PD Dr. Antonia Busse, Berlin, auf dem Deutschen Krebskongress (DKK) 2024.
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Medizin

Schwerionentherapie bei Leber- und Lungenkrebs bald möglich?

Vor 25 Jahren wurden die ersten Patient:innen mit Schwerionen behandelt – wohingegen die Therapie lange auf Kopf und Becken beschränkt war, können heute z.B. auch Tumoren in Lunge, Leber und Bauchspeicheldrüse therapiert werden, obwohl sie durch die Atmung ständig in Bewegung sind. Einige Methoden sind schon in der klinischen Routine, andere Entwicklungen des GSI Helmholtzzentrums für Schwerionenforschung bieten neue Hoffnungen und Chancen für die Krebsbehandlung.
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Medizin

Radioliganden-basierte Therapien: 2 Radiopharmazeutika mit guten Studienergebnissen

Die Nuklearmedizin gewinnt in Facharztkreisen zunehmend an Bedeutung, dies zeigt sich mittlerweile auch im Rahmen der Diskussion von Tumorboards. Zwei zugelassene Radiotherapeutika verbessern bereits die Chancen auf ein qualitativ gutes Überleben (OS) sowohl für Patient:innen (auch im Kindesalter) mit gastropankreatischen neuroendokrinen Tumoren (GEP-NET) als auch für Männer mit Prostatakarzinom und beispielsweise der Behandlung mit (177Lu)Lutetiumvipivotidtetraxetan. „Beide Therapien waren ein Game-Changer“, kommentierte Prof. Markus Essler, Bonn, anlässlich des Novartis-Symposiums auf dem Kongress der Gesellschaft für Nuklearmedizin. Gleichzeitig versprechen laufende klinische Studien mit 177Lu-DOTATATE neue Erkenntnisse zur Anwendung beim Glioblastoma multiforme, Phäochromozytom und Paragangliom bei Kindern und bei SSTR+(Somatostatin-Rezeptor positiven) kleinzelligen Bronchialkarzinomen des Erwachsenen.
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Medizin

Deutscher Krebspreis 2024: Herausragende Forschungen in der Onkologie ausgezeichnet

Für ihre exzellenten Arbeiten in der Krebsmedizin und -forschung erhalten Prof. Dr. Michaela Frye, Prof. Dr. Lena Maier-Hein, beide Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ) Heidelberg, und Prof. Dr. Claus Rödel, Universitätsklinikum Frankfurt, den Deutschen Krebspreis 2024. Der Preis der Deutschen Krebsgesellschaft und der Deutschen Krebsstiftung zählt zu den höchsten Auszeichnungen in der Onkologie und wird jährlich in den Sparten „Experimentelle Forschung“, „Translationale Forschung“ und „Klinische Forschung“ vergeben. Im Rahmen des diesjährigen Deutschen Krebspreises erhält Prof. Dr. Stephanie Stock von der Uniklinik Köln den Sonderpreis „Versorgungsforschung“, der erstmalig vergeben wird.
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