Journal Onkologie

IDH-Mutation

ZNS-Tumoren
Die Abbildung zeigt einen Kopf im Profil aus KI erstellt mit blauer Hintergrundfarbe und einem rot eingefärbtem Hirntumor.

Molekulare Diagnostik von ZNS-Tumoren

Molekulare Marker gewinnen bei der Diagnostik von Tumoren des Zentralnervensystems (ZNS) zunehmend an Bedeutung. Die zeitnahe Verfügbarkeit umfassender molekularer Profile bleibt jedoch eine zentrale Herausforderung im klinischen Alltag. Konventionelle Diagnostik-Workflows benötigen oft mehrere Wochen. Dies kann bei neurochirurgischen Eingriffen und Therapieentscheidungen zu kritischen Verzögerungen führen. Eine internationale Forschergruppe validierte in einer prospektiven, multizentrischen Studie eine auf Nanoporen-Sequenzierung basierende Plattform. Sie kombiniert eine adaptive Sequenzierungstechnologie mit einem KI-gestützten Methylierungsklassifikator und verspricht eine rasche molekulare Analyse von ZNS-Tumoren.
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ZNS-Tumoren
DKK 2026

IDH-Mutationen: Vorasidenib verändert Therapiesequenzen bei Grad-2-Gliomen

Auf dem Deutschen Krebskongress 2026 in Berlin standen unter anderem IDH-Mutationen und deren therapeutische Bedeutung im Fokus. Drei Expert:innen beleuchteten unter anderem die Auswirkungen des Onkometaboliten 2-Hydroxyglutarat auf die Tumorumgebung und das Immunsystem sowie die klinischen Erfolge des IDH-Hemmers Vorasidenib bei Grad-2-Gliomen. Besonders die mögliche Integration von IDH-Hemmern als vorgeschaltete Systemtherapie vor einer Radiochemotherapie könnte etablierte Behandlungssequenzen verändern und eine Überarbeitung der Leitlinien erforderlich machen.
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