Journal Onkologie

hormonsensitives Prostatakarzinom (HSPC)

Prostatakarzinom
CAPItello-281: Lebensqualität bleibt unter Capivasertib plus Abirateron bei mHSPC erhalten
ASCO-GU 2026

CAPItello-281: Lebensqualität bleibt unter Capivasertib plus Abirateron bei mHSPC erhalten

Bei Patient:innen mit PTEN-defizientem metastasiertem hormonsensitivem Prostatakarzinom (mHSPC) – einer Subgruppe mit Verlust des Tumorsuppressor-Gens PTEN – besteht ein hoher Bedarf an zielgerichteten Therapien. Die Phase-III-Studie CAPItello-281 zeigte bei Patient:innen mit de novo mHSPC bereits eine signifikante Verlängerung des radiografischen progressionsfreien Überlebens durch die Kombination aus Capivasertib und Abirateron. Nun wurden beim ASCO-GU 2026 die Ergebnisse zu den sekundären Endpunkten Lebensqualität und Verträglichkeit präsentiert.
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Medizin

Apalutamid: Europäische Real-World-Studie zu PSA-Ansprechen beim mHSPC

Zu Apalutamid wurde kürzlich die finale Analyse der Real-World-Studie ArtemisR-Studie vorgestellt. Hierbei handelt es sich um die erste retrospektive Beobachtungsstudie, in der Daten zur Behandlung von mHSPC-Patienten mit Apalutamid länderübergreifend im europäischen Praxisalltag ausgewertet wurden [1]. „Die PSA-Ansprechraten in der ArtemisR-Studie stimmen gut mit den PSA-Ansprechraten aus Post-hoc-Analysen der TITAN-Studie überein“, fasst Dr. Eva Hellmis, niedergelassene Urologin aus Duisburg und Mitautorin der Studie, zusammen.
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Urologische Tumoren
Schematische Darstellung des Uro-Genitaltrakts eines Mannes

Aktuelle AUO-Studienaktivitäten in der Uro-Onkologie

Bereits seit Gründung der Arbeitsgemeinschaft Urologische Onkologie (AUO) der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. in den 1990er Jahren war eine Hauptaufgabe der AUO die Förderung von Studien in der Uro-Onkologie. Hierfür unternimmt die AUO verschiedene Anstrengungen, um die Durchführung von qualitativ hochwertigen Studien im Indikationsgebiet zu fördern und zu beschleunigen. So unterzieht die AUO ihr eingereichte Studienprotokolle und -entwürfe einer Kurzbegutachtung. Bei positivem Ergebnis der Kurzbegutachtung wird die Studie durch die AUO aktiv gefördert. Hierzu zählt die Publikation von Studienvorstellungen in einschlägigen Medien genauso wie die Präsentation der Studien auf der AUO-Homepage, zusätzlich werden diese in ihrer aktiven Phase in Bezug auf die Rekrutierung durch die AUO begleitet. Aus den somit gewonnenen Zahlen kann die AUO für künftig neu eingereichte Studien gezielte Zentren-Empfehlungen abgeben, sodass es den Sponsoren der Studien leichter fällt, für ihre Studie Studienzentren zu finden. Alle Maßnahmen der AUO hierbei zielen darauf ab, für eine schnelle Rekrutierung in qualitativ hochwertige Studien zu sorgen und somit für eine bessere medizinische Versorgung der Patienten von morgen auf Grundlage von evidenzbasierter Medizin einzutreten.
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ESMO 2025
Addition der Radioligandentherapie zum Therapiestandard vermindert das Progressionsrisiko
ESMO 2025

Addition der Radioligandentherapie zum Therapiestandard vermindert das Progressionsrisiko auch beim hormonsensitiven Prostatakarzinom

Die Radioligandentherapie mit 177Lu-PSMA-617 wird in Kombination mit einer Androgendeprivationstherapie (ADT) mit oder ohne Inhibition des Androgenrezeptor-(AR-)Signalwegs zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit einem progredienten Prostata-spezifischen-Membranantigen-(PSMA-)positiven, metastasierten, kastrationsresistenten Prostatakarzinom (mCRPC) eingesetzt, die mit einem AR-Inhibitor (ARi) und einer taxanbasierten Chemotherapie vorbehandelt sind. Daten der Phase-III-Studie PSMAddition, die beim ESMO-Kongress 2025 prominent vorgestellt wurden, markieren nun einen bedeutenden Schritt hin zu einem Einsatz in früheren Erkrankungsstadien. Sie zeigen, dass eine Ergänzung des Therapiestandards ADT plus ARi um die Radioligandentherapie auch beim hormonsensitiven metastasierten Prostatakarzinom (mHSPC) das Risiko für Progression oder Tod senkt [1].
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Prostatakarzinom
DGU 2025

Neue Leitlinie Prostatakarzinom – Früherkennung, Diagnostik und Therapie

Die neue S3-Leitlinie zum Prostatakarzinom stand im Zentrum des 77. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU) in Hamburg. Besonders diskutiert wurde das risiko-adaptierte PSA-Screening ab 45 Jahren, das auf der ProBase-Studie basiert. Expert:innen stritten über Nutzen, Kostenübernahme und Rolle der digital-rektalen Untersuchung. Auch neue Empfehlungen zur aktiven Überwachung, robotergestützten OPs, multimodalen Therapien und innovativen Medikamenten sorgten für Debatten.
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Medizin
Apalutamid bei mHSPC: Real-World-Daten zeigen Überlebensvorteil

Apalutamid bei mHSPC: Real-World-Daten zeigen Überlebensvorteil

Zwei große, aktuelle US-Real-World-Studien zur Therapie des metastasierten, hormonsensitiven Prostatakarzinoms (mHSPC) weisen darauf hin, dass die Überlebensraten im Alltag unter Apalutamid höher waren als unter Enzalutamid bzw. Abirateron [1, 2]. In der aktuellen S3-Leitlinie zum Prostatakarzinom von 2025 wird Apalutamid in Kombination mit einer Androgendeprivationstherapie (ADT) weiterhin mit höchstem Empfehlungsgrad A für die Therapie des mHSPC empfohlen [3].
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Prostatakarzinom
Darolutamid + ADT und Docetaxel beim mHSPC
Darolutamid plus ADT und Docetaxel beim mHSPC

Überlebensvorteil gegenüber Placebo in allen Volumen- und Risikosubgruppen

Die Dreifach-Therapie mit dem Androgenrezeptor-Inhibitor (ARI) Darolutamid in Kombination mit einer Standard-Androgendeprivation (ADT) und Docetaxel ist ein neuer Therapiestandard beim metastasierten hormonsensitiven Prostatakarzinom (mHSPC). In der Phase-III-Studie ARASENS war die zusätzliche Gabe von Darolutamid mit einem deutlich längeren Gesamtüberleben (OS) und einem geringeren Progressionsrisiko im Vergleich zu der Zweifach-Therapie mit ADT plus Docetaxel assoziiert. Von der frühen intensivierten Therapie mit Darolutamid können ältere und jüngere Patienten sowie High- und Low-volume-Patienten gleichermaßen profitieren.
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Prostatakarzinom
Darstellung einer Prostata mit Krebs rosa und durchsichtig

Erstlinientherapie beim hormonsensitiven metastasierten Prostatakarzinom

Randomisierte, doppelblinde, Placebo-kontrollierte 2-Kohorten Phase-III-Studie von AZD5305 (Saruparib) in Kombination mit neuen hormonellen Wirkstoffen nach Wahl des Prüfers/der Prüferin bei Patienten mit „homologous recombination repair mutation“ (HRRm) und nicht-HRRm-metas­tasiertem, kastrationssensitivem Prostatakarzinom (mCSPC/mHSPC) (EvoPar-Prostate-01) – Studie AP 131/23 der AUO.
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Medizin
AMPLITUDE-Studie: Niraparib-Kombination zeigt Überlegenheit bei HRR-mutiertem mHSPC

AMPLITUDE-Studie: Niraparib-Kombination zeigt Überlegenheit bei HRR-mutiertem mHSPC

Neue Daten der AMPLITUDE-Studie weisen auf eine signifikante Überlegenheit von Niraparib in Kombination mit Abirateron plus Prednison (Abirateron/P) gegenüber Abirateron/P bei klinisch relevanten Endpunkten in der Behandlung von Patienten mit hormonsensitivem metastasiertem Prostatakarzinom (mHSPC) und Veränderungen in Genen der homologen Rekombinationsreparatur (HRR) hin. Dies sind Ergebnisse der Phase-III-Studie AMPLITUDE, die auf der Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology (ASCO) 2025 in Chicago präsentiert wurden.
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Medizin
Darolutamid: CHMP empfiehlt neue EU-Zulassung bei fortgeschrittenem Prostatakarzinom

Darolutamid: CHMP empfiehlt neue EU-Zulassung bei fortgeschrittenem Prostatakarzinom

Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittelagentur hat die Zulassung von Darolutamid in Kombination mit einer Androgendeprivationstherapie (ADT) zur Behandlung von Patienten mit metastasiertem hormonsensitivem Prostatakarzinom (mHSPC) empfohlen. Die Empfehlung stützt sich auf die positiven Ergebnisse der zulassungsrelevanten Phase-III-Studie ARANOTE.
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Urologische Tumoren
Mann in Urologie-Praxis

AUO-Studienaktivitäten in der Uro-Onkologie

Bereits seit Gründung der Arbeitsgemeinschaft Urologische Onkologie (AUO) der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. in den 1990er Jahren war eine Hauptaufgabe der AUO die Förderung von Studien in der Uro-Onkologie. Hierfür unternimmt die AUO verschiedene Anstrengungen, um die Durchführung von qualitativ hochwertigen Studien im Indikationsgebiet zu fördern und zu beschleunigen. So unterzieht die AUO ihr eingereichte Studienprotokolle und -entwürfe einer Kurzbegutachtung. Bei positivem Ergebnis der Kurzbegutachtung wird die Studie durch die AUO aktiv gefördert. Hierzu zählt die Publikation von Studienvorstellungen in einschlägigen Medien genauso wie die Präsentation der Studien auf der AUO-Homepage, zusätzlich werden diese in ihrer aktiven Phase in Bezug auf die Rekrutierung durch die AUO begleitet. Aus den somit gewonnenen Zahlen kann die AUO für künftig neu eingereichte Studien gezielte Zentren-Empfehlungen abgeben, sodass es den Sponsoren der Studien leichter fällt, für ihre Studie Studienzentren zu finden. Alle Maßnahmen der AUO hierbei zielen darauf ab, für eine schnelle Rekrutierung in qualitativ hochwertige Studien zu sorgen und somit für eine bessere medizinische Versorgung der Patienten von morgen auf Grundlage von evidenzbasierter Medizin einzutreten.
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Prostatakarzinom
mHSPC, Prostata, ASCO-GU

ASCO-GU: Altersabhängige Wirksamkeit von Darolutamid plus ADT und Docetaxel bei mHSPC

Darolutamid in Kombination mit Androgendeprivationstherapie (ADT) und Docetaxel hat sich als wirksame Behandlungsoption für Patienten mit metastasiertem hormonsensitivem Prostatakrebs (mHSPC) erwiesen. Eine aktuelle Subgruppenanalyse der ARASENS-Studie zeigt, dass Darolutamid in Kombination mit ADT und Docetaxel unabhängig vom Alter der Patienten einen signifikanten Überlebensvorteil bietet und gut verträglich ist.
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Prostatakarzinom
Prostatakarzinom

ASCO-GU: G-CSF ermöglicht effektive und sichere Docetaxel-Dosierung beim metastasierten hormonsensitiven Prostatakrebs

Auf dem ASCO Genitourinary Cancers Symposium (ASCO-GU) 2025 wurden neue Ergebnisse der Phase-III-Studie ARASENS vorgestellt. Die Studie untersuchte die Kombination aus Darolutamid (DARO), Androgendeprivationstherapie (ADT) und Docetaxel (DOC) bei Patienten mit metastasiertem hormonsensitivem Prostatakrebs (mHSPC). Während das Triplettregime das Sterberisiko um 32,5% senkte, bleibt das Risiko für febrile Neutropenie unter DOC eine Herausforderung.
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