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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
03. Mai 2017

Neue Rabattverträge für Schmerzmittel Valoron® N retard

Ab dem 1. Juni 2017 wird ein Rabattvertrag für das Schmerzmittel Valoron® N retard mit der DAK-Gesundheit wirksam: Nach Vereinbarungen mit der KKH Kaufmännischen Krankenkasse und der KNAPPSCHAFT bestehen nun Rabattverträge mit drei großen gesetzlichen Krankenkassen für das Analgetikum. Auch außerhalb der Rabattverträge kann Valoron® N retard kostengünstig eingesetzt werden, da sich der Preis an dem des Festbetrags orientiert.
Die Kombination aus Tilidin und Naloxon (Valoron® N retard) wird in der allgemeinmedizinischen Praxis seit Jahren erfolgreich bei starken oder sehr starken Schmerzen, wie z. B. zur Bekämpfung von Rücken- und Tumor- sowie bei rezidivierenden und postoperativen Schmerzen, eingesetzt.

Für 2017 wurden mit drei großen deutschen Krankenkassen Rabattverträge geschlossen, um einen kostengünstigen Einsatz des Originalpräparats in der Praxis zu ermöglichen: Mit der KKH Kaufmännischen Krankenkasse besteht eine Vereinbarung seit dem 1. Juli 2016, mit der KNAPPSCHAFT seit dem 1. Oktober 2016 und Rabattverträge mit der DAK-Gesundheit werden ab dem 1. Juni 2017 wirksam. Vor dem Hintergrund des gestiegenen Kostendrucks ist eine optimale Behandlung der Patienten mit diesem gut wirksamen und gut verträglichen1 Originalpräparat weiterhin möglich.

Über Valoron® N retard

Die einfache Medikation, deren Wirksamkeit und Verträglichkeit bei der Schmerztherapie in wissenschaftlichen Studien belegt werden konnte, zeichnet sich durch die Einnahme von lediglich zwei kleinen Tabletten täglich aus. Mit dieser Medikation ist eine Schmerzreduktion bei chronischen Schmerzen um 4,5 Punkte auf der visuellen Analogskala (VAS) möglich (von 7,0 auf 2,5 Punkte nach 4 Wochen).(1) Tilidin ist ein Prodrug. Nach der Resorption wird es in einer ersten Passage in der Leber in Nortilidin umgewandelt und dadurch aktiviert. Für Valoron® N retard wurde ein Prinzip entwickelt, das einem Missbrauch des Wirkstoffs Tilidin entgegenwirken soll. Die zweite Komponente von Valoron® N retard, das Naloxon, ist in der Lage die Wirkung des Opioids Nortilidin zu antagonisieren.(2)

Quelle: Pfizer Deutschland GmbH

Literatur:

1. Junker U et al.: Tilidin/Naloxon-Retardtabletten bei chronischen Schmerzen infolge muskuloskelettaler Erkrankungen. MMW Fortschritt Med, Originalien 2006;148(2):77-83.
2. Tegeder I et al.: Einsatz von Opioiden bei Nieren- und Leberinsuffizienz. Schmerz 1999(3); 13: 183-195.


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