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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
18. März 2016

Neue GOÄ auf Eis: Freie Ärzteschaft fordert Revision des Gesamtkonzepts und Unterstützung beim Inflationsausgleich

Die Freie Ärzteschaft (FÄ) begrüßt die Entscheidung der Bundesärztekammer (BÄK), die neue Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) auf Eis zu legen. "Angesichts der massiven begründeten Kritik an der bisherigen Konzeption der GOÄneu ist das ein längst überfälliger Schritt", sagte FÄ-Vorsitzender Wieland Dietrich am Freitag in Essen.

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Allerdings sieht die FÄ nicht nur bei der Legendierung Diskussionsbedarf, wie die BÄK offenbar ihre Entscheidung begründet hat. Dietrich: "Vor allem der Paragrafenteil ist inakzeptabel. Wir gehen davon aus, dass die Bundesärztekammer auch diesen so nicht weiter vertreten kann. Die Besetzung und die Aufgaben der geplanten Gemeinsamen Kommission sowie die dafür vorgesehene Änderung der Bundesärzteordnung müssen diskutiert und grundlegend korrigiert werden."

Angesichts der seit 20 Jahren verweigerten Honoraranpassung für Ärzte in der GOÄ fordert die FÄ die Bundesärztekammer zudem auf, den Ärzten jetzt Hilfestellung dabei zu geben, durch entsprechende Begründungen höhere Steigerungsfaktoren als den 2,3-fachen Regelsatz anzusetzen. "Es ist Aufgabe der Bundesärztekammer, jetzt im Rahmen ihrer Möglichkeiten einen Inflationsausgleich herzustellen", betonte der FÄ-Chef. "Das ist stetiger Auftrag der Deutschen Ärztetage, und die BÄK sollte endlich die Chance nutzen, die Ärzteschaft bei der Umsetzung dieses Auftrags aktiv zu unterstützen."

Quelle: Freie Ärzteschaft e.V.


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