Journal Onkologie

Erstlinientherapie

Gallengangskarzinom
 9 Min|
Schematische Darstellung von Gallenblasenkrebs, 3D-Mensch blau vor schwarzem Hintergrund

Durvalumab + Gem/Cis beim fortgeschrittenen biliären Karzinom: Real-World-Daten zur Erstlinientherapie

Mit dem Erscheinen der TOPAZ-1-Studie und damit der Ergänzung der konventionellen Chemotherapie mit Gemcitabin und Cisplatin (Gem/Cis) um eine Immuntherapie mit Durvalumab wurde 2022 ein neuer Meilenstein in der palliativen Erstliniensystemtherapie der fortgeschrittenen biliären Karzinome erreicht. Das mediane Überleben hat sich durch die Kombinationstherapie statistisch signifikant verbessert, mit längerem progressionsfreien Überleben (PFS) und höheren Ansprechraten, sowie bisher nicht erreichten Langzeitüberlebensdaten. Nun liegen mehrere Jahre Erfahrung mit der Kombinationstherapie im Real-World-Setting vor, die den Nutzen und die Sicherheit auch außerhalb des Studien­kollektivs bestätigen.
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Mammakarzinom
 6 Min|
Sacituzumab govitecan eröffnet neue Perspektiven in der Erstlinie des mTNBC
Metastasierter triple-negativer Brustkrebs

Sacituzumab govitecan eröffnet neue Perspektiven in der Erstlinie des mTNBC

Etwa jede dritte Patient:in mit einem metastasierten triple-negativen Mammakarzinom (mTNBC) erhielt zuletzt keine zweite Therapielinie [1]. Entsprechend hoch ist der Medical Need in der Erstlinie (1L), den Behandelnde nun mit Sacituzumab govitecan (Sg) adressieren können. Das Antibody-Drug-Conjugate (ADC) ist als breit einsetzbare Therapieoption in die 1L des mTNBC vorgerückt: als Monotherapie für Patient:innen, die nicht für eine PD-1- oder PD-L1-Inhibitor-Therapie geeignet sind, sowie in Kombination mit Pembrolizumab bei Patient:innen mit PD-L1-positiven Tumoren (Combined Positive Score (CPS) ≥ 10) [2].
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Hämatologie
 6 Min|
CML-Erstlinientherapie

CML-Erstlinientherapie: Tiefes und ­anhaltendes Ansprechen unter Asciminiba ­auch nach 144 Wochen

Bei der Erstlinienbehandlung (1L) von Patient:innen mit neudiagnostizierter chronischer myeloischer Leukämie (CML) zeigte eine Behandlung mit dem STAMPb-Inhibitor Asciminib bereits in den Analysen nach 48 und 96 Wochen eine ­vorteilhafte Wirksamkeit und Verträglichkeit [1, 2]. Die kürzlich veröffentlichten Langzeitdaten nach 144 Wochen ­bestätigen nun ein tiefes und anhaltendes Ansprechen unter Asciminib bei guter Verträglichkeit [3, 4]. Sie erweitern damit die bislang aus späteren Therapielinien verfügbare Langzeitevidenz [5, 6].
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NSCLC
 5 Min|
Erstlinienbehandlung des ALK+ aNSCLC
Erstlinienbehandlung des ALK+ aNSCLC

Herausragende Langzeitwirksamkeit von Lorlatinib für die klinische Routine nutzen

Das 7-Jahres-Update der Phase-III-Studie CROWN bestätigte erneut die anhaltend gute Wirksamkeit von Lorlatinib, einem ALK-Tyrosinkinase-Inhibitor (TKI) der dritten Generation, in der Erstlinientherapie des ALK-positiven fort­geschrittenen nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms (ALK+ aNSCLC) gegenüber Crizotinib und setzte damit neue Maßstäbe für die Langzeitwirksamkeit [1, 2]. Die Daten zeigten, dass eine einzelne Substanz erstmalig in der Lage ist, den fortgeschrittenen Lungenkrebs anhaltend zu kontrollieren – sowohl systemisch als auch intrakraniell. Unerwünschte Ereignisse traten früh auf und waren durch Dosisanpassungen ohne Wirksamkeitsverlust gut handhabbar. Gute Aufklärung, ein geeignetes Therapiemanagement und die langfristige Begleitung der Patient:innen stellen sicher, dass die Behandelten im klinischen Alltag bestmöglich profitieren.
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Medizin
 4 Min|
Symbolbild Mammakarzinom: Eine Brust in 3D Grafik

Dato-DXd: EU-Zulassung zur Erstlinienbehandlung des inoperablen oder metastasierten TNBC

Datopotamab deruxtecan (Dato-DXd) als Monotherapie ist seit dem 30. Juli 2026 zur Erstlinienbehandlung von erwachsenen Patient:innen mit inoperablem oder metastasiertem triple-negativem Brustkrebs (TNBC) zugelassen, die nicht für eine PD-1-/PD-L1-Inhibitor-Therapie infrage kommen. Es ist das erste TROP2-gerichtete Antikörper-Wirkstoff-Konjugat (ADC) mit signifikantem Überlebensvorteil in dieser Indikation. Für rund 70% der Patient:innen, die für eine Immuntherapie nicht infrage kommen, eröffnet das eine neue Perspektive.
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Gallengangskarzinom
 2 Min|
Unbehandeltes Gallengangskarzinom: FGFR-Inhibitor verlängert progressionsfreie Zeit in erster Phase-III-Studie
ASCO 2026

Unbehandeltes Gallengangskarzinom: FGFR-Inhibitor verlängert progressionsfreie Zeit in erster Phase-III-Studie

Pemigatinib ist der erste Inhibitor des Fibroblasten Wachstumsfaktor-Rezeptors (FGFR) beim vorbehandelten, lokal fortgeschrittenen oder metastasierten Cholangiokarzinom (la/mCCA) mit FGRF2-Veränderungen. In der Phase-III-Studie FIGHT-302 wurde der Inhibitor erstmals in der Erstlinie bei Patient:innen mit unbehandeltem mCCA untersucht und verlängerte die mediane progressionsfreie Zeit im Vergleich zur Chemotherapie signifikant, wie Prof. Dr. Tanios Bekaii-Saab, Mayo Clinic in Phoenix, Arizona, USA, berichtete [1].
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Hämatologie
 4 Min|
Die Abbildung zeigt eine 3D-Illustration des diffusen großzelligen B-Zell-Lymphoms (DLBCL).
ASCO 2026

frontMIND-Studie: Erstlinienkombination aus zielgerichteter Immuntherapie mit R-CHOP verzögert Progression bei aggressiven B-Zell-Lymphomen

Erkrankte mit neu diagnostiziertem aggressivem diffusem großzelligem B-Zell-Lymphom (DLBCL) oder Hochrisiko-B-Zell-Lymphom (HGBL) profitieren von einem längeren progressionsfreien Überleben (PFS), wenn das bewährte Regime R-CHOP* durch den humanisierten, Fc-modifizierten, zytolytischen CD19-spezifischen Antikörper Tafasitamab zusammen mit dem Immunmodulator Lenalidomid ergänzt wird. Das ist das Ergebnis der Phase-III-Studie frontMIND, die bei der Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology (ASCO) 2026 präsentiert wurde [1]. Es handelt sich erst um die zweite Studie in 25 Jahren, die im Phase-III-Setting einen Vorteil gegenüber dem globalen Erstlinienstandard R-CHOP zeigen konnte. Die Ergebnisse sind auch deshalb bemerkenswert, weil die Studienpopulation ein hoch-intermediäres oder hohes Risikoprofil aufweist – eine Population also, die üblicherweise ungünstige Outcomes aufweist.
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Urothelkarzinom
 8 Min|
Nicht resezierbares bzw. metastasiertes Urothelkarzinom

Enfortumab vedotin + Pembrolizumab als ­Goldstandard in der 1L etabliert

Mit der Zulassung der Kombination aus dem Antikörper-Wirkstoff-Konjugat Enfortumab Vedotin (EV) und dem Checkpoint-Inhibitor Pembrolizumab (P) im August 2024 wurde die Erstlinien (1L)-Therapie des nicht resezierbaren bzw. metas­tasierten Urothelkarzinoms (mUC) grundlegend verändert [1]. Die in der Phase-III-Studie EV-302/KEYNOTE-A39 gezeigte hohe Wirksamkeit [2, 3] führte dazu, dass die Leitlinien von EAU (European Association of Urology), ESMO (European Society for Medical Oncology) und die Onkopedia-Leitlinie die Kombination übereinstimmend als Goldstandard empfehlen [4-6]. Aktuelle Real-World-Daten bestätigen den klinischen Nutzen und auch das managebare Sicherheitsprofil im Versorgungsalltag – selbst bei älteren und komorbiden Patienten# [7-10].
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Hämatologie
 10 Min|
„Zanubrutinib hat als langanhaltend wirksame Therapie in der Behandlung der CLL-Erstlinie einen hohen Stellenwert.“
Chronische lymphatische Leukämie

„Zanubrutinib hat als langanhaltend wirksame Therapie in der Behandlung der CLL-Erstlinie einen hohen Stellenwert.“

Die Therapielandschaft der Chronischen lymphatischen Leukämie (CLL) wird maßgeblich durch zielgerichtete Wirkstoffe geprägt – darunter Bruton-Tyrosinkinase-Inhibitoren (BTKi), der BCL2-Inhibitor Venetoclax sowie Anti-CD20-Antikörper –, die chemotherapiefreie Behandlungsregime sowohl in der Erstlinie als auch im Rezidiv ermöglichen. Diese Substanzen kommen in zeitlich begrenzten Kombinationstherapien zum Einsatz und werden in unterschiedlichen Regimen angewendet. Trotz dieser verfügbaren Kombinationstherapien behält die kontinuierliche Behandlung mit BTKi der zweiten Generation, wie Zanubrutinib, einen zentralen Stellenwert. Frau Ulrike Nitschke, Hämatologin am Krankenhaus Martha-Maria Halle-Dölau, verweist im Interview auf die Vorteile einer BTKi-Dauertherapie: ihre hohe Wirksamkeit und ihre insgesamt gute Verträglichkeit.
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Hämatologie
 7 Min|
ASH 2025: Verlängerte therapiefreie Zeit mit zeitlich begrenzten Acalabrutinib-Kombinationen
Chronische lymphatische Leukämie

ASH 2025: Verlängerte therapiefreie Zeit mit zeitlich begrenzten Acalabrutinib-tKombinationen

Eine neue Analyse der Phase-III-Studie AMPLIFY, kürzlich vorgestellt auf dem Annual Meeting der American Society of Hematology (ASH) 2025, zeigt: Das zeitlich begrenzte Therapieregime aus Acalabrutinib und Venetoclax mit oder ohne Obinutuzumab (AV bzw. AVO) verlängert bei therapienaiven Patient:innen mit chronischer lymphatischer Leukämie (CLL) die Zeit bis zur Folgetherapie (TTNT) gegenüber dem Vergleichsarm [1].
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Kopf-Hals-Tumoren
 6 Min|
Tislelizumab in der Erstlinie des rezidivierenden oder metastasierten Nasopharynxkarzinoms

Tislelizumab in der Erstlinie des rezidivierenden oder metastasierten Nasopharynxkarzinoms

Für Patient:innen mit rezidivierendem oder metastasiertem Nasopharynxkarzinom (r/m NPC) sind die Überlebensaussichten unter alleiniger Chemotherapie (CTx) begrenzt. Der immunonkologische Ansatz gewinnt daher zunehmend an Bedeutung: Mit Tislelizumab steht nun ein gezielt entwickelter Anti-PD-1-Antikörper zur Verfügung, der die Erstlinienbehandlung (1L) des r/m NPC entscheidend erweitert [1, 2].
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Ovarialkarzinom
 15 Min|
Primärtherapie des Ovarialkarzinoms

Primärtherapie des Ovarialkarzinoms

Das Ovarialkarzinom zählt bei vergleichsweiser niedriger Inzidenz zu den tödlichsten gynäkologischen Tumoren, weil es häufig erst in einem fortgeschrittenen Stadium entdeckt wird und schnell Resistenzen bildet. Neue Erkenntnisse zeigen, dass es sich nicht um eine einheitliche Erkrankung handelt, sondern um verschiedene Tumorentitäten mit unterschiedlicher Bio­logie, Prognose und Therapieansprechen. Eine präzise Diagnostik, eine individuell angepasste operative und systemische Therapie sowie der gezielte Einsatz moderner Erhaltungskonzepte sind daher entscheidend, um die Überlebenschancen der Patientinnen zu verbessern. Dieser Artikel gibt einen Überblick über die Primärtherapie des epithelialen Ovarialkarzinoms.
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Urothelkarzinom
 3 Min|
Avelumab-Erhaltungstherapie beim Urothelkarzinom: Langzeit-Real-World-Daten zeigen günstiges Überleben
ASCO-GU 2026

Avelumab-Erhaltungstherapie beim Urothelkarzinom: Langzeit-Real-World-Daten zeigen günstiges Überleben

Die Zulassung von Avelumab als Erstlinien-Erhaltungstherapie beim lokal fortgeschrittenen oder metastasierten Urothelkarzinom basiert auf den Ergebnissen der Phase-III-Studie JAVELIN Bladder 100. Doch wie sieht die Anwendung im klinischen Alltag aus? Die japanische JAVEMACS-Studie liefert nun umfassende Real-World-Daten mit einer medianen Beobachtungszeit von 34 Monaten. Die retrospektive Chartanalyse an 349 Patient:innen zeigt ein medianes Gesamtüberleben von 30,6 Monaten ab Start der Erhaltungstherapie und identifiziert prognostische Faktoren, die bei Therapieinitiierung berücksichtigt werden sollten.
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Hämatologie
 3 Min|

Pure Red Cell Aplasia nach allogener Stammzelltransplantation

Die rein erythrozytäre Aplasie (Pure Red Cell Aplasia, PRCA) ist eine schwerwiegende Komplikation nach allogener hämatopoetischer Stammzelltransplantation (alloSCT), insbesondere bei ABO-Inkompatibilität [1, 2]. Die Behandlung gestaltet sich oft schwierig, da keine Standardtherapie existiert [3, 4]. Eine internationale multizentrische Studie der EBMT Transplant Complications Working Party untersuchte nun erstmals umfassend die Wirksamkeit von Daratumumab, einem Anti-CD38-Antikörper, zur Behandlung der PRCA nach SCT [4]. Die Ergebnisse zeigen hohe Ansprechraten und eine signifikante Reduktion der Transfusionsabhängigkeit bei gleichzeitig überschaubarem Nebenwirkungsprofil. Dieser Übersichtsartikel fasst die wichtigsten Studienergebnisse sowie praxisrelevante Empfehlungen für die klinische Anwendung zusammen und gibt einen Überblick über den aktuellen Stand der Literatur zu Daratumumab bei PRCA.
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Hämatologie
 6 Min|
DLBCL im Wandel: Bewährte Standards und neue Chancen im Praxischeck
DGHO 2025

DLBCL im Wandel: Bewährte Standards und neue Chancen im Praxischeck

Für Patient:innen mit einem diffusen großzelligen B-Zell-Lymphom (DLBCL) erweitert ein wachsendes Angebot an effektiven Therapien die Möglichkeiten – sowohl im frühen Krankheitsstadium als auch im Rezidiv. Auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO) in Köln (24.-27. Oktober 2025) wurden bewährte Standards und neue Optionen diskutiert. Dabei zeigte sich: In der Erstlinie führt kaum ein Weg an Polatuzumab Vedotin (Pola) + R-CHP* vorbei. Das Regime ist der empfohlene Standard ab IPI 2, der Patient:innen die besten Chancen auf Heilung bietet – und ein gut handhabbares Therapiemanagement in der Praxis. Neue Perspektiven ab dem ersten Rezidiv eröffnet Glofitamab + Gemcitabin/Oxaliplatin (GemOx): Die neu zugelassene Kombination bietet Patient:innen, die für eine autologe Stammzelltransplantation (ASCT) nicht geeignet sind, eine nachhaltige Krankheitskontrolle bei mehr therapiefreier Zeit.
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Kopf-Hals-Tumoren
 18 Min|
Schematische Darstellung eines Nasopharynxkarzinoms
Rezidivierendes oder metastasiertes Nasopharynxkarzinom

Tislelizumab in Kombination mit Gemcitabin und Cisplatin als Erstlinientherapie

Das Nasopharynxkarzinom (NPC) ist in Deutschland eine seltene Erkrankung, weltweit hingegen ist es sehr unterschiedlich verbreitet [1]. Mit der zunehmenden Globalisierung und Migration sind auch in deutschen Kliniken mehr Fälle zu erwarten, die ein adäquates Therapiemanagement erfordern [2]. Das NPC ist dabei als eine distinkte Tumor­entität zu begreifen [3]. Es erfordert spezifische therapeutische Behandlungsstrategien, welche sich von denen der übrigen Plattenepithelkarzinome der Kopf-Hals-Region deutlich unterscheiden. In der palliativen Erstlinientherapie des rezidivierenden oder metastasierten NPC ist unter anderem die Kombination aus dem PD-1-gerichteten Checkpoint-Inhibitor Tislelizumab und Gemcitabin/Cisplatin (Gem/Cis) eine zugelassene Option [4-6].
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Gallengangskarzinom
 8 Min|
Fortgeschrittene biliäre Karzinome: Real-World-Evidenz unterstreicht Bedeutung von Durvalumab + Gem-Cis in der Erstlinientherapie
Fortgeschrittene biliäre Karzinome

Real-World-Evidenz unterstreicht Bedeutung von Durvalumab + Gem-Cis in der Erstlinientherapie

Der Immuncheckpoint-Inhibitor Durvalumab hat einen Paradigmenwechsel in der Therapie fortgeschrittener biliärer Karzinome (BTC) bewirkt. In Kombination mit Gemcitabin und Cisplatin (Gem-Cis) hat Durvalumab einen langanhaltenden Vorteil des Gesamtüberlebens (OS) gegenüber Placebo + Gem-Cis gezeigt [1]. Diese Evidenz aus der Interventionsstudie TOPAZ-1 wird ergänzt durch Real-World-Studien, deren Ergebnisse die Verwendung von Gem-Cis + Durvalumab als Erstlinien-Standardtherapie stützten [2-6].
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