Journal Onkologie

Darolutamid

Prostatakarzinom
Darolutamid + ADT und Docetaxel beim mHSPC
Darolutamid plus ADT und Docetaxel beim mHSPC

Überlebensvorteil gegenüber Placebo in allen Volumen- und Risikosubgruppen

Die Dreifach-Therapie mit dem Androgenrezeptor-Inhibitor (ARI) Darolutamid in Kombination mit einer Standard-Androgendeprivation (ADT) und Docetaxel ist ein neuer Therapiestandard beim metastasierten hormonsensitiven Prostatakarzinom (mHSPC). In der Phase-III-Studie ARASENS war die zusätzliche Gabe von Darolutamid mit einem deutlich längeren Gesamtüberleben (OS) und einem geringeren Progressionsrisiko im Vergleich zu der Zweifach-Therapie mit ADT plus Docetaxel assoziiert. Von der frühen intensivierten Therapie mit Darolutamid können ältere und jüngere Patienten sowie High- und Low-volume-Patienten gleichermaßen profitieren.
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Darolutamid: CHMP empfiehlt neue EU-Zulassung bei fortgeschrittenem Prostatakarzinom

Darolutamid: CHMP empfiehlt neue EU-Zulassung bei fortgeschrittenem Prostatakarzinom

Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittelagentur hat die Zulassung von Darolutamid in Kombination mit einer Androgendeprivationstherapie (ADT) zur Behandlung von Patienten mit metastasiertem hormonsensitivem Prostatakarzinom (mHSPC) empfohlen. Die Empfehlung stützt sich auf die positiven Ergebnisse der zulassungsrelevanten Phase-III-Studie ARANOTE.
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Prostatakarzinom
mHSPC, Prostata, ASCO-GU

ASCO-GU: Altersabhängige Wirksamkeit von Darolutamid plus ADT und Docetaxel bei mHSPC

Darolutamid in Kombination mit Androgendeprivationstherapie (ADT) und Docetaxel hat sich als wirksame Behandlungsoption für Patienten mit metastasiertem hormonsensitivem Prostatakrebs (mHSPC) erwiesen. Eine aktuelle Subgruppenanalyse der ARASENS-Studie zeigt, dass Darolutamid in Kombination mit ADT und Docetaxel unabhängig vom Alter der Patienten einen signifikanten Überlebensvorteil bietet und gut verträglich ist.
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Prostatakarzinom

Darolutamid + Docetaxel und ADT beim mHSPC: Aktuelle Daten bestätigen Nutzen der frühen Therapieintensivierung

Die Triple-Therapie aus dem Androgenrezeptor-Inhibitor (ARI) Darolutamid kombiniert mit Docetaxel und Androgen­deprivationstherapie (ADT) wurde 2023 zur Behandlung des metastasierten hormonsensitiven Prostatakarzinoms (mHSPC) zugelassen. Die Zulassung erfolgte auf Basis der Phase-III-Studie ARASENS, in der die Behandlung im Vergleich zur Zweifachtherapie aus ADT + Docetaxel in Bezug auf das Gesamtüberleben als primärer Endpunkt, das PSA-Ansprechen explorativ und u.a. die Zeit bis zur Krankheitsprogression als sekundärer Endpunkt evaluiert wurde (1). Im Mai 2024 wurde die Triple-Therapie mit Darolutamid als eine Erstlinientherapie mit dem starken Empfehlungsgrad A neu in die überarbeitete S3-Leitlinie „Prostatakarzinom“ aufgenommen (2).
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Prostatakarzinom

mHSPC: Neue Daten zur frühen Therapieintensivierung

Beim metastasierten hormonsensitiven Prostatakarzinom (mHSPC) ist die Intensivierung der Androgendeprivationstherapie (ADT) heute Standard. Die Triple-Therapie mit ADT, dem Androgenrezeptor-Inhibitor (ARI) Darolutamid und Docetaxel ist eine zugelassene und in Leitlinien empfohlene Möglichkeit der Therapieintensivierung (1). Doch nicht jeder Patient kann oder will eine Chemotherapie erhalten. Eine wirksame Reduktion der Krankheitsprogression erzielte auch die Kombination von Darolutamid und ADT in der aktuell publizierten ARANOTE-Studie (2).

 
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Medizin

Prostatakarzinom: Relugolix in aktualisierte S3-Leitlinie aufgenommen

Das Leitlinienprogramm Onkologie hat Ende Juni die aktualisierte S3-Leitlinie zur Therapie des Prostatakarzinoms veröffentlicht. Die orale Androgendeprivationstherapie (ADT) Relugolix wurde dabei als gleichwertig mit anderen Antagonisten und Agonisten des Gonadotropin-Releasing-Hormons (GnRH) sowie der bilateralen Orchiektomie in Bezug auf die Testosteron-Deprivation bewertet. Dadurch erweitert es die Behandlungsmöglichkeiten des fortgeschrittenen, hormonsensitiven Prostatakarzinoms (mHSPC), zu dessen Therapie es seit April 2022 bei erwachsenen Patienten zugelassen ist.
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Medizin

mHSPC: Darolutamid erreicht primären Endpunkt in ARANOTE-Studie

Die Phase-III-Studie ARANOTE, in der Darolutamid plus Androgendeprivation (ADT) bei Patienten mit metastasiertem hormonsensitivem Prostatakarzinom (mHSPC) untersucht wird, hat ihren primären Endpunkt, das radiologische progressionsfreie Überleben (rPFS), erreicht. Darolutamid plus ADT erhöhte das rPFS im Vergleich zu Placebo plus ADT signifikant. Die Sicherheitsdaten sind zwischen beiden Behandlungsarmen vergleichbar und bestätigen das etablierte Verträglichkeitsprofil von Darolutamid beim fortgeschrittenen Prostatakrebs.
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Medizin

Prostatakarzinom: Triple-Therapie mit Darolutamid wird für Chemotherapie-geeignete Patienten empfohlen

Die aktualisierte S3-Leitlinie empfiehlt die Kombination von Darolutamid, Docetaxel und Androgendeprivationstherapie (ADT) für alle Chemotherapie-geeigneten Patienten mit metastasiertem hormonsensitiven Prostatakarzinom (mHSPC) mit Empfehlungsgrad A und Evidenzlevel 1++ (1). Eine Post-hoc-Analyse der ARASENS-Studie bestätigt die Wirksamkeit dieser Triple-Therapie und zeigt ein tiefes und anhaltendes PSA-Ansprechen, das das Überleben verlängert und die Krankheitsprogression verzögert (2). In der Real-World-Studie DEAR zeigte Darolutamid bei Patienten mit nicht-metastasierten kastrationsresistenten Prostatakarzinoms mit hohem Risiko für die Entwicklung von Metastasen (HR-nmCRPC) im Vergleich zu anderen Androgenrezeptor-Inhibitoren (ARI) die niedrigste Rate von Therapieabbrüchen aufgrund von Nebenwirkungen und die geringste Progressionsrate (3).
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Medizin

ASCO-GU 2024: Darolutamid + ADT + Docetaxel als neuer Therapiestandard beim mHSPC durch Post-hoc-Sensitivitäsanalyse der ARASENS-Studie bestätigt

Darolutamid + Androgendeprivationstherapie (ADT) + Docetaxel ist für das metastasierte hormonsensitive Prostatakarzinom (mHSPC) auf Grundlage der Phase-III-Studie ARASENS zugelassen. Um die Auswirkungen von informativen interkurrenten Ereignissen (z.B. Einleiten einer Folgetherapie) bei zensierten Patienten gemäß der Definition der Europäischen Arzneimittelagentur zu untersuchen, wurde eine Post-hoc-Sensitivitätsanalyse des Gesamtüberlebens (OS) durchgeführt. Die Ergebnisse wurden beim Genitourinary Cancers Symposium der American Society of Clinical Oncology (ASCO-GU) präsentiert (1).
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Medizin

mHSPC: Hinweis auf beträchtlichen Zusatznutzen für Darolutamid

Der Gemeinsame Bundesausschuss kommt zu dem Ergebnis, dass für Darolutamid in Kombination mit Docetaxel plus ADT für die Behandlung von Patienten mit metastasiertem, hormonsensitivem Prostatakarzinom (mHSPC) ein beträchtlicher Zusatznutzen vorliegt (1). Damit ist Darolutamid der einzige Androgen-Rezeptor Inhibitor, der bei Patienten mit mHSPC diese Bewertung erzielen konnte. Auch beim nicht-metasasierten, kastrationsresistenten Prostatakarzinom mit hohem Metastasierungsrisiko hatte der G-BA einen beträchtlichen Zusatznutzen zuerkannt (2).
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Medizin

Darolutamid: Hochwirksame Therapieoption für mHSPC und Hochrisiko-nmCRPC

Beim diesjährigen Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU) wurden Studiendaten zum selektiven, nicht-steroidalen, oralen Androgenrezeptor-Inhibitor (ARI) Darolutamid in den Indikationen metastasiertes hormonsensitives Prostatakarzinom (mHSPC) sowie nicht-metastasiertes kastrationsresistentes Prostatakarzinom mit hohem Risiko für die Entstehung von Metastasen (Hochrisiko-nmCRPC) vorgestellt.
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