Journal Onkologie

Daiichi Sankyo | Beiträge ab Seite 3

Medizin

DESTINY-PanTumor02: T-DXd bei verschiedenen HER2+ soliden Tumoren wirksam und sicher

Bei DESTINY-PanTumor02 handelt es sich um eine offene Phase-II-Studie, die als erste globale tumordiagnostische Studie die Wirksamkeit und Sicherheit von Trastuzumab-Deruxtecan (T-DXd) bei einem breiten Spektrum von HER2-exprimierenden soliden Tumoren untersucht. Eine Zwischenanalyse zeigte eine ermutigende objektive Ansprechrate (ORR), insbesondere bei Patient:innen mit starker immunhistochemischer Expression von HER2, einen dauerhaften klinischen Nutzen und ein überschaubares Sicherheitsprofil in dieser stark vorbehandelten Population (1).
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Hämatologie

FLT3-ITD AML: Quizartinib + Chemotherapie verlängert das Überleben unabhängig von allo-SCT

FLT3-Mutationen gehören mit einem Anteil von etwa 30% zu den häufigsten genetischen Alterationen bei der akuten myeloischen Leukämie (AML). Insbesondere die häufigsten dieser Mutationen – In-frame-Insertionen (ITD) innerhalb der auto-inhibitorischen membrannahen Portion des Rezeptormoleküls – gehen mit hohen Rückfallraten und einer ungünstigen Überlebensprognose einher (1, 2). Nun zeigt eine aktuelle Posthoc-Analyse der Phase-III-Studie QuANTUM-First, dass der FLT3-Inhibitor Quizartinib, ergänzend zur Standard-Induktions- und -Konsolidierungschemotherapie verabreicht, das Gesamtüberleben von Erkrankten mit neu diagnostizierter FLT3-ITD AML versus Placebo verlängert – unabhängig davon, ob in der Konsolidierungsphase eine allogene Stammzelltransplantation (allo-SCT) integriert war oder nicht. Die Daten wurden bei der Jahrestagung der European Hematology Association (EHA) 2023 präsentiert (3).
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Mammakarzinom

Anti-HER3-ADC zeigt in Phase-II-Studie vielversprechende Aktivität beim metastasierten Mammakarzinom

Der Rezeptor HER3, der von 30–50% aller Mammakarzinome über alle Subtypen hinweg exprimiert wird, ist mit einer schlechteren Prognose assoziiert und kann bisher nicht durch bestehende Therapien adressiert werden. HER3 bildet mit anderen Rezeptortyrosinkinasen – auch und gerade mit HER2 – Heterodimere; diese setzen Signalwege in Gang, die die Tumorentstehung und Metastasierung fördern (1-3). Frühere Versuche, den HER3-Oberflächenmarker gezielt anzugehen, waren wenig erfolgversprechend. Mit der Entwicklung moderner Antikörper-Wirkstoff-Konjugate (ADCs) könnte sich das jetzt ändern. Das zeigen aktuelle, bei der Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology (ASCO) 2023 präsentierte Daten einer Phase-II-Studie für das ADC Patritumab-Deruxtecan (HER3-DXd) bei Patient:innen mit metastasiertem Brustkrebs verschiedener Subtypen (4).
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Mammakarzinom

HER2-low Brustkrebs: Neue Therapie für große Gruppe von Patient:innen

Herkömmliche HER2-gerichtete Therapien funktionieren nur bei HER2-positivem Brustkrebs, also Tumoren, die HER2 überexprimieren. Das Antikörper-Wirkstoff-Konjugat Trastuzumab-Deruxtecan wirkt auch bei Patient:innen, deren Krebszellen nur wenig HER2 auf ihrer Oberfläche exprimieren, also HER2-low sind. Gut 60% der vormals als HER2-negativ klassifizierten Brusttumoren fällt in die Kategorie HER2-low. Trastuzumab-Deruxtecan ist bei Patient:innen mit fortgeschrittenem HER2-low Mammakarzinom, die zuvor bereits 1 oder 2 Chemotherapien in der metastasierten Situation erhalten haben, gegenüber den bisher eingesetzten Chemotherapien klar überlegen.
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Mammakarzinom

HER2-low Brustkrebs: Neue Therapie für große Gruppe von Patient:innen

Herkömmliche HER2-gerichtete Therapien funktionieren nur bei HER2-positivem Brustkrebs, also Tumoren, die HER2 überexprimieren. Das Antikörper-Wirkstoff-Konjugat Trastuzumab-Deruxtecan wirkt auch bei Patient:innen, deren Krebszellen nur wenig HER2 auf ihrer Oberfläche exprimieren, also HER2-low sind. Gut 60% der vormals als HER2-negativ klassifizierten Brusttumoren fällt in die Kategorie HER2-low. Trastuzumab-Deruxtecan ist bei Patient:innen mit fortgeschrittenem HER2-low Mammakarzinom, die zuvor bereits 1 oder 2 Chemotherapien in der metastasierten Situation erhalten haben, gegenüber den bisher eingesetzten Chemotherapien klar überlegen.
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Medizin

Zwei Zulassungserweiterungen für ENHERTU®: HER2-low mBC# & HER2+ aGC°

Seit Juli 2022 ist ENHERTU® basierend auf den Ergebnissen der offenen, multizentrischen Phase-III-Vergleichsstudie DESTINY-Breast03 als Monotherapie für die Behandlung von erwachsenen Patient:innen mit inoperablem oder metastasiertem HER2-positiven Brustkrebs zugelassen, die bereits mindestens eine gegen HER2 gerichtete Vorbehandlung erhalten haben.*,1,2 In der Zweitlinientherapie des HER2+ mBC ist ENHERTU® (Trastuzumab-Deruxtecan, T-DXd) bereits ein neuer Standard (++ Empfehlung der AGO).3
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Medizin

Trastuzumab Deruxtecan: ein ADC mit vielen Perspektiven in der Onkologie

Antikörper-Wirkstoff-Konjugate (ADCs) bereichern seit geraumer Zeit die Therapieoptionen bei Krebserkrankungen. Das Prinzip der ADCs basiert darauf, dass ein zytotoxischer Wirkstoff über einen sogenannten Linker mit einem Antikörper verbunden wird. Der Antikörper erkennt Antigene auf der Oberfläche von Krebszellen und bindet daran. Das ADC führt das zytotoxische Agens zielgerichtet zur Tumorzelle, wo das Toxin internalisiert wird. Auf einem Symposium im Rahmen des DKK 2022 wurden verschiedene Therapiemöglichkeiten, die durch ADCs ermöglicht werden, besprochen. Dabei wurde besonderes Augenmerk auf Trastuzumab Deruxtecan gelegt. 
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Medizin

Trastuzumab-Deruxtecan für Patient:innen mit metastasiertem HER2-low Mammakarzinom in der EU zugelassen

Trastuzumab-Deruxtecan (T-DXd) wurde in der Europäischen Union (EU) als Monotherapie für die Behandlung erwachsener Patient:innen mit nicht resezierbarem oder metastasiertem HER2-low (IHC 1+ oder IHC 2+/ISH-) Mammakarzinom zugelassen, die zuvor eine Chemotherapie im metastasiertem Setting erhalten haben oder bei denen die Krankheit während oder innerhalb von 6 Monaten nach Abschluss einer adjuvanten Chemotherapie wieder aufgetreten ist. Die Zulassung durch die Europäische Kommission folgt der positiven Stellungnahme des Ausschusses für Humanarzneimittel (CHMP) und basiert auf den Ergebnissen der Phase-III-Studie DESTINY-Breast04, die auf der Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology 2022 vorgestellt und im The New England Journal of Medicine veröffentlicht wurden.
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Hämatologie

AML: Was bringt die Addition von Quizartinib zur Chemotherapie?

Die FLT3-Mutation mit interner Tandemduplikation (FLT3-ITD+) ist eine der häufigsten Mutationen bei der akuten myeloischen Leukämie (AML) und mit einer ungünstigen Prognose und kurzen Überlebenszeiten assoziiert (1, 2). Nachdem der FLT3-Inhibitor Midostaurin in der RATIFY-Studie bei der FLT3-ITD+ AML verbesserte Überlebensdaten, allerdings bei hohen Rückfallquoten (3), zeigen konnte und für diese Indikation auch zugelassen ist (4), wurde bei der Jahrestagung der European Hematology Association (EHA) 2022 die primäre Auswertung der Phase-III-Studie QuANTUM-First mit dem potenten und selektiven Zweitgenerations-FLT3-Inhibitor Quizartinib präsentiert. Wie Dr. Harry P. Erba, Durham, NC, USA, im Rahmen des Presidential Symposiums beim EHA2022 konstatierte, besitzen die neuen Daten das Potenzial, den derzeitigen Behandlungsstandard zu ändern (5).
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Hämatologie

AML: Was bringt die Addition von Quizartinib zur Chemotherapie?

Die FLT3-Mutation mit interner Tandemduplikation (FLT3-ITD+) ist eine der häufigsten Mutationen bei der akuten myeloischen Leukämie (AML) und mit einer ungünstigen Prognose und kurzen Überlebenszeiten assoziiert (1, 2). Nachdem der FLT3-Inhibitor Midostaurin in der RATIFY-Studie bei der FLT3-ITD+ AML verbesserte Überlebensdaten, allerdings bei hohen Rückfallquoten (3), zeigen konnte und für diese Indikation auch zugelassen ist (4), wurde bei der Jahrestagung der European Hematology Association (EHA) 2022 die primäre Auswertung der Phase-III-Studie QuANTUM-First mit dem potenten und selektiven Zweitgenerations-FLT3-Inhibitor Quizartinib präsentiert. Wie Dr. Harry P. Erba, Durham, NC, USA, im Rahmen des Presidential Symposiums beim EHA2022 konstatierte, besitzen die neuen Daten das Potenzial, den derzeitigen Behandlungsstandard zu ändern (5).
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Medizin

NSCL und TNBC: Wie wirkt Patritumab-Deruxtecan?

Neue Daten zu Patritumab-Deruxtecan (HER3-DXd) zeigten in 2 frühen Studien ein klinisch bedeutsames und dauerhaftes Ansprechen bei vorbehandelten Patient:innen mit HER3-exprimierendem metastasierten Mamma- oder fortgeschrittenem nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC) ohne EGFR-aktivierende Mutationen. Diese Daten wurden im Rahmen einer „oral presentation“ (Abstract #1002) bzw. einer „poster discussion session“ (Abstract #9017) auf der diesjährigen Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology (ASCO) 2022 vorgestellt.
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Mammakarzinom

Mammakarzinom: Verbessertes PFS, DFS und OS unter T-DXd

Für vorbehandelte Patient:innen mit HER2-negativem metastasiertem Mammakarzinom (mBC) stehen nur limitierte Therapieoptionen zur Verfügung, wie Prof. Nadia Harbeck, München, bei einer Pressekonferenz anhand der aktuellen Leitlinien verdeutlichte. Als HER2-negativ gelten Tumoren mit IHC 0, IHC 1+ oder IHC 2+/ISH-2, wobei etwa 55-60% davon einen niedrigen HER2-IHC-Score („HER2low“) von 1+ oder einen HER2-IHC-Score von 2+ in Kombination mit einem negativen ISH-Test aufweisen. Für diese Patient:innen werden gezielte Anti-HER2-Therapien derzeit nicht empfohlen.
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Hämatologie

AML: Was bringt die Addition von Quizartinib zur Chemotherapie?

Die FLT3-Mutation mit interner Tandemduplikation (FLT3-ITD+) ist eine der häufigsten Mutationen bei der akuten myeloischen Leukämie (AML) und mit einer ungünstigen Prognose und kurzen Überlebenszeiten assoziiert (1, 2). Nachdem der FLT3-Inhibitor Midostaurin in der RATIFY-Studie bei der FLT3-ITD+ AML verbesserte Überlebensdaten, allerdings bei hohen Rückfallquoten (3), zeigen konnte und für diese Indikation auch zugelassen ist (4), wurde bei der Jahrestagung der European Hematology Association (EHA) 2022 die primäre Auswertung der Phase-III-Studie QuANTUM-First mit dem potenten und selektiven Zweitgenerations-FLT3-Inhibitor Quizartinib präsentiert. Wie Dr. Harry P. Erba, Durham, NC, USA, im Rahmen des Presidential Symposiums beim EHA2022 konstatierte, besitzen die neuen Daten das Potenzial, den derzeitigen Behandlungsstandard zu ändern (5).
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Medizin

HER2low Mammakarzinom: Trastuzumab-Deruxtecan verbessert PFS und OS

Die positiven Top-line-Ergebnisse der pivotalen Phase-III-Studie DESTINY-Breast04 zeigten, dass Trastuzumab-Deruxtecan einer Chemotherapie bei Patient:innen mit HER2low, nicht resezierbarem und/oder metastasiertem Mammakarzinom in Bezug auf das progressionsfreie Überleben (PFS) und das Gesamtüberleben (OS) signifikant überlegen ist. Die signifikanten und klinisch bedeutsamen Unterschiede waren dabei unabhängig vom Hormonrezeptorstatus (HR) der Patient:innen. In der Vergleichsgruppe kam eine Chemotherapie nach Ermessen des behandelnden Arztes zur Anwendung, was den aktuellen Behandlungsstandard in dieser Situation darstellt. Alle Patient:innen wurden im Rahmen der Studie auf HER2 getestet und diese Ergebnisse zentral bestätigt. Der Status „HER2low“ wurde dabei definiert als ein immunhistochemischer Score (IHC) von 1+ oder 2+ bei gleichzeitig negativem In-situ-Hybridisierungs-Score (ISH).
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Mammakarzinom

HER2+ mBC: Neue Studiendaten untermauern die Wirksamkeit von Trastuzumab-Deruxtecan auch bei Hirnmetastasen

Auf dem diesjährigen San Antonio Breast Cancer Symposium (SABCS 2021) präsentierte Daten der Phase-III-Studie DESTINY-Breast03 zeigen, dass Trastuzumab-Deruxtecan (T-DXd) bei spezifischen Subgruppen im Vergleich zu Trastuzumab-Emtansin (T-DM1) einen überlegenen Vorteil für Patient:innen mit HER2-positivem metastasierten Brustkrebs (HER2+ mBC) hat, einschließlich derer mit stabilen Hirnmetastasen.
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