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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel
19. April 2018

Study of Special Interest 04/2018

Die Studie von besonderem Interesse in dieser Ausgabe ist die Phase-I-Studie mit HER2xCD3-Antikörpern für HER2-positive Tumoren.
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Phase-I-Studie mit HER2xCD3-Antikörpern für HER2-positive Tumoren

Trotz der etablierten Behandlungsmöglichkeiten mit Trastuzumab bei HER2-positivem metastasierten Brustkrebs und HER2-positivem metastasierten Magenkrebs sind die Therapieoptionen für andere HER2-positive Tumoren begrenzt. Hier setzt GBR 1302 an, ein bispezifischer HER2xCD3-Antikörper. Sein Wirkmechanismus zeigt das Potenzial für eine überlegene Antitumoraktivität bei HER2-positiven Tumoren im Vergleich zu den bisherigen HER2-Targeting-Therapien. Bei der vorliegenden Studie GBR 1302-101 handelt es sich um die First-in-Man-Studie zu GBR 1302 bei Patienten mit HER2-positiven Karzinomen. Einschlusskriterien sind ein ECOG 0-2, progrediente und mit allen indikationsgerechten Therapien vorbehandelte HER2-positive solide Tumoren, bei denen eine messbare Läsion nach RECIST 1.1 vorliegt. Auch eine Anti-HER2-Vortherapie bei Patienten mit ASCO/CAP-definierten HER2-positiven Tumoren stellt kein Ausschlusskriterium dar. Es bleibt zu berücksichtigen, dass es sich bei GBR 1302-101 um eine internationale Phase-I-Studie handelt: Neue Kohorten müssen mit 4 Wochen Vorlauf angemeldet werden und damit müssen potentielle Patienten vor Therapiebeginn auch genau diese Zeitspanne frei von Systemtherapie sein, um die obligatorischen Auswaschzeiten einzuhalten.

Details zur Studie auf ClinicalTrials.gov unter NCT02829372.


Institut für Klinisch-Onkologische Forschung (IKF)

Prof. Dr. Salah-Eddin Al-Batran
UCT – Universitäres Centrum für
Tumorerkrankungen Frankfurt
Krankenhaus Nordwest gGmbH
Steinbacher Hohl 2-26
60488 Frankfurt/Main

Tel.: 069/7601-4420
E-Mail: info.ikf@khnw.de
http://www.ikf-nordwest.de/home.html

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