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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel

14. November 2020 Gastroenterologie und Supportivtherapie

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Siegbert Faiss
Siegbert Faiss
Wie bei vielen malignen Tumoren hängt die Prognose sowohl des Plattenepithel- als auch des Adenokarzinoms des Ösophagus stark vom jeweiligen Tumorstadium ab. In unserem Beitrag gehen wir v.a. auf das frühe Ösophaguskarzinom ein und erläutern die endoskopische Diagnostik und Therapie bei dieser Entität.

Um die Prognose beim lokal fortgeschrittenen, nicht-metastasierten und potenziell resektablen Magenkarzinom und Adenokarzinom des ösophagogastralen Übergangs (AEG) geht es im Beitrag von Prof. Lorenzen und Kollegen: Wesentlicher Bestandteil des kurativen Behandlungskonzepts ist die perioperative Chemotherapie. Mit Integration der Immuntherapie in dieses Therapiekonzept könnte eine bessere mediane 5-Jahres-Überlebensrate erreicht werden.

Für die Entwicklung eines Pankreaskarzinoms (PDAC) ist die chronische Pankreatitis (cP), v.a. die hereditäre Form ein anerkannter Risikofaktor. Mit dem CME-Artikel von Dr. Perkhofer und Kollegen können Sie 2 Punkte sammeln. Der Beitrag geht auf Ko-Risikofaktoren, genetische Disposition, Differentialdiagnostik und Therapie der cP ein.

Die Psychotherapie hat in der Onkologie einen besonderen Stellenwert, weil sie den Menschen auffangen kann, wenn der Patient die Situation selbst nicht bewältigen kann. Dr. Heußner erläutert, wie eine supportive Psychotherapie die psychosoziale Versorgungssituation von Krebspatienten verbessern kann.

Das geriatrische Assessment sollte grundsätzlich in ein Tumorboard integriert werden, um gesundheitliche Defizite und damit das Behandlungsrisiko älterer Tumorpatienten besser erfassen zu können, sagt Prof. Kolb im Interview.

Der Chemie-Nobelpreis ging dieses Jahr an die Entdeckerinnen des CRISPR/Cas9-Verfahrens; Dr. Gottfried erläutert die Grundlagen des Genome Editing und ihre Anwendungen in Onkologie und Hämatologie.

Mit einer kombinierten hämatologischen CME-Fortbildung zum diffus-großzelligen B-Zell-Lymphom (DLBCL) und der chronischen lymphatischen Leukämie (CLL) von  PD Dr. Hohloch und Prof. Stilgenbauer können Sie weitere 2 Punkte sammeln.

JOURNAL ONKOLOGIE startet mit dieser Ausgabe eine neue Serie, die erste Daten und Erfahrungen mit COVID-19 bei Krebspatienten zusammenträgt; den Auftakt machen die Freiburger Hämatologen um Prof. Engelhardt mit ihren Erfahrungen bei Patienten mit Multiplem Myelom.

Bleiben Sie zuversichtlich und kommen Sie gut durch diesen Pandemie-Herbst,

Ihr Siegbert Faiss

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ASH 2020
  • Phase-III-Studie ASCEMBL bei resistenten/intoleranten Patienten mit CML: STAMP-Inhibitor Asciminib deutlich effektiver als TKI Bosutinib
  • Ruxolitinib-resistente/-intolerante MF-Patienten profitieren im klinischen Alltag möglicherweise von einer Rechallenge
  • Real-world-Daten zu PV: Rechtzeitige Umstellung von HU auf Ruxolitinib wirkt möglicherweise Anstieg thromboembolischer Ereignisse entgegen
  • 5-Jahres-Daten der RESPONSE-2-Studie: Überlegenheit von Ruxolitinib gegenüber BAT im Langzeitverlauf bestätigt
  • Phase-I-Studie: Anhaltendes molekulares Ansprechen mit neuem BCR-ABL-Inhibitor Asciminib bei CML-Patienten mit T315I-Resistenzmutation
  • Patienten mit ITP sind emotional erheblich belastet
  • r/r DLBCL: Vielversprechende erste Daten zur CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel in Kombination mit Ibrutinib
  • r/r FL: CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel wirksam und sicher
  • Myelofibrose: Ruxolitinib-Startdosis von 10 mg 2x tägl. auch bei initial niedriger Thrombozytenzahl sicher anwendbar
  • Phase-III-Studie REACH3: Ruxolitinib bei chronischer steroidrefraktärer oder steroidabhängiger GvHD wirksamer als die beste verfügbare Therapie