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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel

25. Mai 2020 Gynäkoonkologie

Rüdiger Klapdor
Rüdiger Klapdor
Peter Hillemanns
Peter Hillemanns
Liebe Leserin, lieber Leser,

seit Wochen hat uns die Corona-Krise im Griff. Auch wenn es erste Lockerungen gibt, stellt sich längst noch kein Gefühl der früheren Normalität ein. In deutschen Kliniken ist eine Katastrophenlage bisher erfreulicherweise ausgeblieben. Wir müssen jedoch wachsam bleiben, um eventuell wieder aufkeimende Ausbrüche der Pandemie rasch zu erkennen und weitere Wellen wie bei der Spanischen Grippe 1918 zu vermeiden. Bei aller individuellen und ökonomischen Besorgnis birgt jede Krise auch Chancen, die Dinge zu verbessern – der beschlossene Bonus für Pflegepersonal kann hier nur der Anfang sein.

Auch wenn sich der Fokus der Medizin auf Corona konzentriert, dürfen wir die weiteren Entwicklungen in der Onkologie nicht aus den Augen verlieren. Unser hoher Standard in der onkologischen Versorgung erlaubt auch keine Unterbrechung in Prävention, Diagnostik und Therapie.

Der Schwerpunkt dieser Ausgabe widmet sich der Gynäkoonkologie. Wir berichten über die Datenlage bei minimal-invasiven Hysterektomien des Zervixkarzinoms, eine der größten Kontroversen der letzten Jahre.

Dr. Halwani geht auf die chirurgische Therapie beim Ovarialkarzinom ein. Die Empfehlungen der ESMO zum frühen Zervixkarzinom sowie die neue S3-Leitlinie Ovarialkarzinom kommentiert Dr. rer. nat. Petra Ortner. In einem weiteren Beitrag fasst sie aktuelle Studienergebnisse beim fortgeschrittenen Endometriumkarzinom vom virtuellen Kongress der SGO 2020 zusammen.

Lesen Sie im Fortbildungsteil von Prof. Schmitt einen CME-Beitrag zum Einsatz von CAR-T-Zellen bei Leukämie- und Lymphom-Patienten, mit dem Sie 2 Punkte sammeln können.

Prof. Aigner erläutert den aktuellen Stand zur adjuvanten Therapie des nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms und PD Dr. Neu zu gastroenteropankreatischen neuroendokrinen Neoplasien.

Bleiben Sie gesund,

Ihr Rüdiger Klapdor und Peter Hillemanns

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ESMO Virtual Congress 2020
  • Fortgeschrittenes Melanom nach Versagen einer PD-(L)1-Inhibition: Vielversprechende Antitumoraktivität mit Pembrolizumab + Lenvatinib
  • Pembrolizumab + Lenvatinib: Vielversprechende Ansprechraten bei vorbehandelten fortgeschrittenen Tumoren
  • HNSCC: Pembrolizumab als Monotherapie und als Partner einer Platin-basierten Chemotherapie erfolgreich in der Erstlinie
  • Ösophaguskarzinom: Relevante OS- und PFS-Verlängerung durch Pembrolizumab + Chemotherapie in der Erstlinie
  • 5-Jahres-Daten der KEYNOTE-024-Studie bestätigen deutliche Überlegenheit für Pembrolizumab mono vs. Chemotherapie beim NSCLC mit hoher PD-L1-Expression
  • Neuer Anti-ILT4-Antikörper zeigt in Kombination mit Pembrolizumab erste vielversprechende Ergebnisse bei fortgeschrittenen Tumoren
  • Adjuvante Therapie mit Pembrolizumab verlängert auch das fernmetastasenfreie Überleben bei komplett resezierten Hochrisiko-Melanomen im Stadium III
  • HIF-2α-Inhibitor MK-6482 beim Von-Hippel-Lindau-Syndrom: Vielversprechende Wirksamkeit auch bei Nicht-RCC-Läsionen
  • Neuer Checkpoint-Inhibitor: Vielversprechende erste Studiendaten für Anti-TIGIT-Antikörper Vibostolimab in Kombination mit Pembrolizumab