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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel

22. März 2019 Tivozanib verbessert das PFS im Vergleich zu Sorafenib bei Patienten mit RCC

Beim ASCO-GU wurden aktuelle Daten der multizentrischen, randomisierten, open-label Phase-III-Studie TIVO-3 vorgestellt, denen zufolge der Tyrosinkinase-Inhibitor Tivozanib das progressionsfreie Überleben (PFS), das 2-Jahres-PFS und die objektive Gesamtansprechrate (ORR) bei vorbehandelten Patienten mit refraktärem fortgeschrittenen Nierenzellkarzinom (RCC) im Vergleich zu einer Behandlung mit Sorafenib verbessert und dabei gleichzeitig besser toleriert wird.
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Fachinformation
In die Studie eingeschlossen wurden 350 vorbehandelte Patienten mit einem metastasierten RCC. Der primäre Endpunkt war das PFS, beurteilt durch ein unabhängiges radiologisches Review. Sekundäre Endpunkte waren das Gesamtüberleben (OS), die Sicherheit, die ORR und Dauer des Ansprechens. Tivozanib zeigte eine statistisch signifikante Verbesserung im medianen PFS verglichen mit Sorafenib von 5,6 vs. 3,9 Monaten (HR=0,73; p=0,02). Die 2-Jahres-PFS-Rate betrug 18% unter Tivozanib verglichen mit 5% unter Sorafenib. Die ORR lag bei 18% unter Tivozanib vs. 8% unter Sorafenib. 44% der Tivozanib-behandelten Patienten erlitten unerwünschte Ereignisse (AEs) von Grad 3 verglichen mit 55% unter Sorafenib. Patienten unter Tivozanib hatten weniger wahrscheinlich eine Dosisreduktion (24% vs. 38%), einen Therapieabbruch (48% vs. 63%) oder eine -unterbrechung (21% vs. 29%), die einem AE geschuldet war, im Vergleich zu Patienten unter Sorafenib.

Red.

Quelle: ASCO-GU 2019, Abstract 541

Literatur:

https://meetinglibrary.asco.org/record/170192/abstract


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