Sonntag, 7. Juni 2020
Navigation öffnen
Anzeige:

JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel

22. März 2019 IO bei RCC-Patienten mit Loss-of-function-Alterationen in DDR-Genen mit längerem Gesamtüberleben assoziiert

Loss-of-function-Alterationen in DDR-Genen einschließlich Kernkomponenten der Signalwege des Mismatch Repair und homologer Rekombinationsdefizienz stehen im Zusammenhang mit der Tumorgenese. Patienten mit diesen Alterationen können von einer immunonkologischen Therapie (IO) profitieren, wie bei Darmkrebs bereits gezeigt werden konnte.
Anzeige:
Die Bedeutung der IO beim metastasierten Nierenzellkarzinom (mRCC) war bislang unklar. 225 Patienten wurden retrospektiv in eine Studie mit 2 Kohorten aufgenommen: Kohorte 1: nur IO; Kohorte 2: Tyrosinkinasehemmer (TKI) in der Erstlinie. 37 (16%) von ihnen wiesen Veränderungen der DDR-Gene auf (DDRa). Die häufigsten veränderten Gene waren ATM (n=8,4%) und CHEK2 (n=8,4%). DDR-Keimbahnveränderungen wurden bei 12 Patienten (5%) beobachtet. Die mediane Tumormutationslast (TMB) betrug 4,1 pro Megabase (Bereich: 0-21,7). Eine höhere TMB (≥ Median) wurde mit DDRa in Verbindung gebracht (p=0,03). Der DDRa-Status korrelierte signifikant mit einem längeren Gesamtüberleben in der IO-Kohorte (HR=0,29; p=0,04), nicht jedoch in der TKI-Kohorte (HR=0,74; p=0,44).

Red.

Quelle: ASCO-GU 2019, Abstract 551

Literatur:

https://meetinglibrary.asco.org/record/170236/abstract


Das könnte Sie auch interessieren

„du bist kostbar“

Aufgrund der zunehmend verbesserten Behandlungsmöglichkeiten in den vergangenen Jahren nimmt die Zahl der Menschen mit Krebs, die geheilt werden oder lange mit der Erkrankung leben können, stetig zu. „Dennoch erleben Menschen, die von Krebs betroffen sind, die Krankheit meist als tiefen Eingriff ins Leben. Mit den Ärzten bespricht man die medizinischen Behandlungsschritte, doch die Angst bleibt und es stellen sich häufig viele weitere Fragen. Wir beantworten diese...

Brustkrebs: Forscher wollen krankheitsauslösende Gene identifizieren

Brustkrebs: Forscher wollen krankheitsauslösende Gene identifizieren
© Photographee.eu / fotolia.com

Jede zehnte Frau in Deutschland, die an Brustkrebs erkrankt, ist noch keine 45 Jahre alt. Experten vermuten, dass viele der jungen Betroffenen erblich vorbelastet sind: Sie sind Trägerinnen eines oder mehrerer schädlich veränderter Gene, die den Tumor entstehen lassen. Die bereits bekannten Hochrisikogene wie etwa BRCA1 oder BRCA2 sind allerdings nur für höchstens ein Viertel der Fälle bei jungen Frauen verantwortlich. Ein Hamburger Forscherteam macht sich nun...

World Blood Cancer Day 2017: Mehr Lebenschancen durch nachhaltige Aufklärung

World Blood Cancer Day 2017: Mehr Lebenschancen durch nachhaltige Aufklärung
© DKMS gemeinnützige Gesellschaft mbH

in diesem Jahr liegt der Fokus des jährlichen World Blood Cancer Day (WBCD) am 28. Mai auf nachhaltiger Bildung rund um das Thema Blutkrebs. Darüber hinaus wird gemeinsam mit Helfern, Gruppen und Organisationen weltweit im Rahmen des jährlichen Aufmerksamkeitstags Solidarität mit Patienten demonstriert. Die DKMS appelliert: Macht alle mit! Jeder kann sich am WBCD beteiligen und so den Kampf gegen Blutkrebs voranbringen.

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"IO bei RCC-Patienten mit Loss-of-function-Alterationen in DDR-Genen mit längerem Gesamtüberleben assoziiert"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der rsmedia GmbH widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.


ASCO20 Virtual
  • Immuntherapie mit Pembrolizumab setzt sich bei verschiedenen onkologischen Indikationen weiter durch
  • mSCLC: Patienten profitieren bereits in der Erstlinie von der Ergänzung der Chemotherapie mit Pembrolizumab
  • mRCC-Erstlinientherapie: Kombination Pembrolizumab + Axitinib toppt Sunitinib auch im Langzeitverlauf
  • mRCC: Pembrolizumab + Lenvatinib zeigen vielversprechende Anti-Tumoraktivität nach Versagen einer Checkpoint-Inhibition
  • KEYNOTE-054-Studie: Adjuvante Therapie mit Pembrolizumab verbessert beim Melanom auch im verlängerten Follow-up das RFS
  • MSI-H CRC: Pembrolizumab verdoppelt PFS im Vergleich zur Chemotherapie
  • Rezidiviertes Ovarialkarzinom: Trend zu besserem Ansprechen auf Pembrolizumab-Monotherapie bei höherer PD-L1-Expression
  • r/r cHL: Pembrolizumab auf dem Weg zum Therapiestandard nach autoSCT sowie für Patienten, die keine autoSCT erhalten können
  • mCRPC: Pembrolizumab in Kombination mit Enzalutamid nach Enzalutamid-Resistenz wirksam und sicher
  • r/m HNSCC: Erstlinienbehandlung mit Pembrolizumab mono und in Kombination mit Platin-basierter Chemotherapie verlängert PFS2

Cookies

Diese Webseite benutzt Cookies, um den Nutzern das beste Webseiten-Erlebnis zu ermöglichen. Ausserdem werden teilweise auch Cookies von Diensten Dritter gesetzt. Weitere Informationen erhalten Sie in den Allgemeine Geschäftsbedingungen und in den Datenschutzrichtlinien.

Verstanden