Donnerstag, 23. Mai 2019
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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel

23. April 2019 Gynäkologie und Hirntumoren

Olaf Ortmann
Gynäkologische Tumoren sind einer der Schwerpunkte dieser Ausgabe von JOURNAL ONKOLOGIE. Die minimal-invasive Operation des Zervixkarzinoms ist in Deutschland auf dem Vormarsch. Sind die klinischen Ergebnisse jedoch auch besser als nach offener Laparotomie? Zwei amerikanische Studien hatten kürzlich ein schlechteres krankheitsfreies Überleben nach minimal-invasivem Vorgehen gezeigt. Wir stellen in diesem Kontext aktuelle OP-Daten vor.

Beim Mammakarzinom stellen wir die intraoperative Sonographie und das Vorgehen bei Perikarderguss in den Fokus. Weitere Beiträge umfassen u.a. den von Herrn Untch vorgestellten Behandlungsalgorithmus bei triple-negativem Brustkrebs (TNBC) sowie die Immuntherapie als mögliche neue Option beim fortgeschrittenen TNBC.

Erste Studienergebnisse mit kleinen Fallzahlen bei gynäkologischen Entitäten zeigen, dass weniger Nebenwirkungen auftreten, wenn im zeitlichen Umfeld der Chemotherapie-Gabe gefastet wird; die Rationale ist, dass Krebszellen, die nicht auf Energiegewinnung durch Lipolyse umswitchen können, massiv in Bedrängnis geraten, während normale Körperzellen mit Kurzzeitfasten gut zurechtkommen. Lesen Sie dazu ein Interview mit Herrn Michalsen.

Der zweite Schwerpunkt widmet sich den Hirntumoren. Herr Wick und Herr Kessler erläutern den Stellenwert molekularer Analysen in der klinischen Routine, die eine präzise Diagnostik und Definition neuer Entitäten erlauben. Die Strahlentherapie bei Gliomen, die bei Erwachsenen 50% der häufigsten primären Tumoren des ZNS darstellen, erläutert Frau Trog.

Bei allen Entitäten ist die Lebensqualität der Patienten ein zentrales Thema. Wie diese so erhoben werden kann, dass sie das Befinden des Patienten am besten abbildet, erläutern Herr Schuler und Herr Hentschel am Beispiel von Darmkrebs in einem CME-zertifizierten Beitrag.

Und schließlich können Sie 2 weitere CME-Punkte mit der Fortbildung von Herrn Panse, Frau Simonowski et al. zur systemischen Mastozytose erlangen.

Ihr
Olaf Ortmann

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